Mehr Leistung dank versteckten System-Tools

Schneller starten, ISO-Brenner, Systemwiederherstellung

Tipp 5: Programme schneller starten

Geheimakte Windows 7

© Archiv

Per Hotkey navigieren Sie durch die Anwendungen der Taskbar und auch zwischen den jeweils geöffneten Dateien oder Seiten.

In der neuen Taskbar können Sie per Drag & Drop die Programme verankern, die Sie häufig nutzen. Das ist schon deutlich vorteilhafter als die bisherige Schnellstartleiste in Windows Vista. Wussten Sie aber auch, dass Sie die jeweiligen Programme per Shortcut öffnen können? Mit der Tastenkombination "Windows + 1" öffnen Sie das erste Programm der Liste, mit der Tastenkombination "Windows + 2" das zweite und so fort. Aber nicht nur das: Sie können auf diese Art auch zwischen mehreren geöffneten Fenstern einer Anwendung wechseln. Sollte der Internet Explorer auf Platz "1" liegen, halten Sie die "Windows"-Taste gedrückt und drücken nacheinander mehrmals die "1", um zwischen den jeweils geöffneten Browser-Fenstern hinund herzuschalten.

Tipp 6: Dual-Boot: Wartezeit korrigieren

Vielleicht gehören Sie zu den Anwendern, die aus gutem Grund ein Dual-Boot-System eingerichtet haben, beispielsweise mit Windows XP und Windows 7 in der Evaluierungsversion auf unterschiedlichen Partitionen.

Windows 7 definiert sich dabei standardmäßig als primäres OS, das automatisch nach einer bestimmten Wartezeit startet, wenn Sie beim Booten nicht schnell die Voreinstellung korrigieren. Sie können aber die Zeitdauer für die OS-Auswahl beim Booten verkürzen oder verlängern.

Geben Sie dazu im Feld "Programme/ Dateien durchsuchen" den Befehl "msconfig -2" ein und drücken Sie die "Enter"-Taste. Das Systemkonfigurationsprogramm wird im passenden Register "Start" geöffnet. Im rechten Bereich bei "Anzeige" korrigieren Sie den "Timeout"-Wert für die gewünschte Wartezeit.

Tipp 7: Mehr Ordnung auf dem Desktop

Noch unter Windows XP oder Windows Vista extrem störend: Mehrere geöffnete Fenster auf dem Desktop vernebeln den Durchblick. Schnelle Orientierung garantiert der Schütteltrick: Klicken Sie mit der Maus auf die Statusleiste des aktiven Fensters und schütteln Sie das Element bei gedrückter linker Maustaste hin und her. Alle inaktiven Fenster werden daraufhin minimiert. Noch schneller geht's mit dem Shortcut: "Windows + Pos1".

Windows + 1 (usw.) Erstes Programm der Taskbar wird geöffnet (zweites usw.)
Windows + B Schalter für ausgeblendete Symbole der Infoleiste
Windows + DAlle Fenster minimieren
Windows + EExplorer öffnen
Windows + FWindows-Suche starten
Windows + GNavigation durch die Desktop-Gadgets
Windows + LComputer sperren
Windows + MAktives Fenster minimieren
Windows + PMehrere Bildschirme zur Anzeige verwenden (Präsentationsmodus)
Windows + RAusführen-Programm
Windows + TTaskbarfenster anzeigen
Windows + UCenter für erleichterte Bedienung
Windows + XWindows Mobilitätscenter
Windows + TabAlle geöffneten Fenster in der 3D-Fächeransicht
Alt + TabAlle geöffneten Fenster in der Mini-Vorschau
Windows + Leer Desktop transparent anzeigen (Aero Peek)
Windows + Pfeil rechtsAktives Fenster am rechten Desktoprand andocken
Windows + Pfeil linksAktives Fenster am linken Desktoprand andocken
Windows + Pfeil hochAktives Fenster maximieren
Windows + Pfeil runterAktives Fenster minimieren

Tipp 8: ISO-Brenner nutzen

Erstmals mit der Version 7 versteht sich ein Windows- System auf das Brennen von ISO-Files. Das zugehörige Tool allerdings, der "Windows Brenner für Datenträgerabbilder" ist gut im System versteckt und tritt nur in Erscheinung, wenn Sie eine ISO-Datei doppelt anklicken beziehungsweise im Kontextmenü auf "Öffnen mit" klicken und dann den Windows-Brenner auswählen.

Immerhin: Erklärungsbedürftig ist das Programm nicht. Sie haben nur die Wahl, einen Datenträger zu brennen oder die gesamte Prozedur abzubrechen.

Tipp 9: Wiederherstellungspunkt setzen

Natürlich gibt es in Windows 7 noch die aus Windows XP und Vista bekannte Systemwiederherstellung. Allerdings ist es nun nicht mehr ohne Weiteres möglich, selbst einen Systemwiederherstellungspunkt zu setzen. Windows 7 setzt die Punkte selbstständig bei wichtigen Ereignissen wie System- oder Treiberupdates. Über eine versteckte Funktion können Sie aber dennoch manuell Systemwiederherstellungspunkte setzen, was vor der Installation von Test-Software dringend zu empfehlen ist. Geben Sie im Feld für "Programme/ Dateien durchsuchen" den Suchbegriff "Systemeinstellungen" ein und klicken Sie im oberen Bereich auf "Erweiterte Systemeinstellungen anzeigen". Klicken Sie auf die Registerkarte "Computerschutz". Markieren Sie dort mit einem Mausklick die Partition, für die Sie einen Wiederherstellungspunkt setzen möchten. Klicken Sie dann im unteren Bereich auf "Erstellen". Im folgenden Dialogfeld betiteln Sie den Wiederherstellungspunkt. Fertig. In der eigentlichen Funktion "Systemwiederherstellung" können Sie dann sofort das Ergebnis sehen.

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