Wer richtig sucht, der findet

Sammelstelle im Web

Sammelstelle im Web

Ein solches Meta-Profil hat auch einen Vorteil bei Suchmaschinen, denn Besucher finden alle zur Person gehörigen Seiten in einer Übersicht. Es lässt sich auf einer eigenen Webseite anlegen, am besten unter einer Domain, die dem Namen entspricht. Das stellt die flexibelste Lösung dar, und der Anwender sollte sie bei den Suchmaschinen anmelden.

Aber es gibt auch spezielle Profil-Dienste beispielsweise Google Profile (www.google.com/profiles), auf dem der Anwender Links zu seinen verschiedenen Netzten und Ressourcen mit eine Google Map und Picasa-Bildern verknüpft. Kernpunkt von Google Profile ist die Liste mit anderen Ressourcen, die Google sehr schön mit den Icons der jeweiligen Seite schmückt.

Ärgerlich nur: Google zwingt den Anwender, relativ viele Daten von sich Preis zu geben, bevor das Profil in der Google-Suche erscheint. Auch wieder ein bisschen Erpressung, was bei Googles Datensammelwut nicht ganz unbedenklich ist.

Etwas weitergehende Funktionen bietet der Dienst Myonid (www.myonid.de). Myonid verspricht dem Mitglied, dass es mit seinem Namen unter die ersten Google-Treffer kommt, im Sinne erfolgreicher beruflicher Eigenvermarktung. Das Tool hat verschiedene Vorlagen, beruflich, privat oder speziell für Blogger. Schließlich bekommt das Mitglied sämtliche Webressourcen, die Myonid gefunden hat, präsentiert und kann wählen, welche er sich zuordnet. Nur die erscheinen dann im Profil.

Wer geschickt seine Profile in welcher Form auch immer bündelt und unter seinem Namen zusammenführt, behält die Kontrolle über seine Zweitexistenz im Web. Und er wird zielsicher mit seinem Namen gefunden. Er sorgt dafür, dass die alte Liebe auch wirklich zu ihm zurückkehrt und nicht mit dem schönen, reichen, kräftigen und potenten Namensvetter durchbrennt.

Wen findet man nicht?

Drei Probleme gibt es bei der Suche nach Personen.

Wen findet man nicht?

  • Die Person äußert sich nicht im Internet und hat keinen öffentlichen Telefonbucheintrag. Dann ist sie nur zu finden, wenn sie anders in die Öffentlichkeit gekommen ist, beispielsweise durch einen Bericht in einer Lokalzeitung, Sportergebnisse etc. Dann kennt der Suchende schon mal den Wohnort. Über eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt (ca. 10 Euro) erhält er die Adresse.
  • Zu viele Personen gleichen Namens. Wer beispielsweise den Ex-Freund Stephan Schuster oder die Ex- Freundin Sabine Müller sucht, bekommt viele, viele Einträge bei Xing, Facebook oder MySpace ausgeworfen. Die muss er alle abarbeiten. Oft bleiben Zweifel, denn wenn man sich zwanzig Jahre nicht gesehen hat, erkennt man den anderen auf einem Foto schlecht. Am Erfolg versprechendsten ist die Suche bei Stayfriends, denn meist kennt man ja die Schulkarriere der Liebsten.
  • Geänderter Mädchenname. Auch hier gibt es eigentlich nur die Möglichkeit, bei Stayfriends zu suchen, denn der Dienst gibt den Mädchennamen zur Schulzeit an. Sonst könnte man noch nach einem Bruder oder einem anderen ehemaligen Freund suchen.

Das eigene Image im Web verbessern

Wer ein Problem mit seiner Reputation im Web hat, weil sich beispielsweise peinliche Jugendsünden finden oder weil er leicht mit jemanden zu verwechseln ist, kann seinen Alter Ego im Web durchaus in eine gewünschte Richtung steuern. Etwas Geduld muss er aber mitbringen.

Inhalte beseitigen Wenn etwas im Web steht, ist es meist schwer wieder aus der Welt zu schaffen. Der Betroffene kann versuchen, den Besitzer der Webseite oder des Forums zu bitten, den beschämenden Kommentar oder Eintrag zu löschen. Wenn man freundlich fragt und Gründe nennt, führt dies häufig zum Erfolg. Eigene Community-Profile lassen sich löschen und neu anlegen. Das Mitglied muss dann sein Netzwerk neu aufbauen, aber die alten Inhalte sind weg und verschwinden auch bald bei Google.

Positive Inhalte schaffenDie zweite, immer erfolgreiche Strategie ist, neue Inhalte ins Web zu stellen, die die alten irgendwann überlagern, den die Suchmaschinen richten sich im Ranking auch nach der Aktualität. Einfach zu erzeugende, neue Inhalte sind Profile in Communities, wie Facebook, Xing, StudiVZ usw., denn diese erscheinen bei Google schnell recht weit oben. Ferner gibt es die im Artikel erwähnten Profilseiten.

Und, wenn der Betroffene ein Thema hat, in dem er sich beruflich oder privat gut auskennt, kann er einen Blog führen oder sich in Forendiskussionen unter seinem Namen beteiligen. Das alles findet Eingang in die Trefferlisten der Suchmaschinen. Auch mit Multimedia-Profilen aus Flickr oder YouTube belegt eine Person Spitzenplätze.

Profile pflegenUnd die vorhandenen Profile sollte er pflegen. Über die kann er sich bestimmte Inhalte zuordnen, so dass Besucher sich davon lenken lassen und nicht von den doch relativ anonymen Trefferlisten der Suchmaschinen.

Je besser die Profile und Seiten untereinander verlinkt sind, desto besser funktioniert das Ganze. Hüten sollte man sich aber vor reinen Spam-Seiten, die nur dazu dienen, Suchmaschinen-Links zu schaffen. Die Suchmaschinen sortieren das ganze Gespinst dann aus.

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