X370, B350 oder A320

Ryzen-Mainboard: Welcher Hersteller und welcher RAM?

  1. Ryzen-Mainboard kaufen: Welcher Chipsatz ist der richtige?
  2. Ryzen-Mainboard: Welcher Hersteller und welcher RAM?
AMD RyZen 7 1800X im Test

© Josef Bleier

Es muss nicht gleich das Asus Crosshair VI Hero für 300 Euro sein. Günstigere Vertreter reichen den meisten Nutzern.

Haben Sie sich nun den passenden Chipsatz für Ryzen herausgesucht, gilt es, das Angebot der Hersteller zu prüfen. Je nach Unternehmen finden sich u.a. weitere Unterschiede bei verbauten Chips für die Netzwerkkommunikation oder die Soundausgabe. Auch die Anzahl der Anschlüsse für PCI-Express-Erweiterungskarten oder USB-Geräte kann variieren. Eine Marktübersicht aller verfügbaren Mainboards ist uns mangels Testexemplaren derzeit nicht möglich. Wir belassen es zu diesem frühen Zeitpunkt bei günstigen, aber dennoch empfehlenswerten Tipps für Ihre Zusammenstellung. Wir orientieren uns dabei an Herstellererfahrungen, Spezifikationen und aktuellen Preisen. Die Auswahl an Ryzen-Boards ist noch klein, wächst aber stetig. Spätere und umfassendere Marktübersichten werden interessierten Käufern eine bessere Übersicht bieten können.

X370-Chipsatz

Das MSI-Board hat neben einem zweiten Steckplatz für eine M.2-SSD noch eine RGB-Beleuchtung und zwei zusätzliche USB-2.0-Slots. Diese sind etwa für Drucker, Mäuse und die meisten Tastaturen völlig ausreichend, während Sie zwei zusätzliche Highspeed-USB-Anschlüsse für schnelle USB-Sticks und externe Laufwerke nutzen können.

B350-Chipsatz

Beide Mainboards bieten genügend PCI-Express-Steckplätze für Erweiterungskarten. Beim Asus können Sie mehr SATA-Laufwerke und USB-Geräte anschließen, das MSI hat wie zuvor eine für Modder interessante RGB-Beleuchtung.

Sobald die ersten A320-Mainboards erscheinen, werden wir auch hier Tipps geben können. Angekündigt sind Platinen von Asrock, Gigabyte und MSI.

Und RAM?

AMD RyZen 7 1800X im Test

© Josef Bleier

Corsair gehört neben Adata zu den ersten Herstellern, die RAM für Ryzen validiert haben. Im Bild: Die Vengeance LPX-Riegel.

Ryzen setzt auf DDR4-Speicher. Dieser sollte jedoch geprüft werden und im Idealfall vom Hersteller für Ryzen freigegeben sein. Denn verschiedene RAM-Konfigurationen und bestimmte Taktraten können bei AMD-Ryzen-Systemen noch für Probleme sorgen. Ryzen-validierten RAM gibt es aktuell von Corsair oder Adata. Achten Sie beim Kauf am besten auf eine entsprechende Spezifizierung. Die Situation wird sich künftig natürlich bessern, dann werden wir nach Möglichkeit eine Aktualisierung des Artikels bringen.​

Ryzen 7 1800X einbauen: So geht's

Quelle: PC Magazin
Wir zeigen, wie Sie AMDs neuen Top-Prozessor ins System bekommen.

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