Roaming Gebühren

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Damit das Telefonieren im Urlaub nicht zur Kostenfalle wird, hat die EU den Mobilfunkanbietern einen Sparkurs verordnet - zum Wohle des Kunden.

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Günstiger über die Grenzen

Nachdem EU-Kommissarin Viviane Reding während der diesjährigen CeBIT einen Vorstoß unternommen hatte, die Roaming-Gebühren für mobile Auslandstelefonate zu senken, stimmten die 27 Telekom-Minister dem Entwurf nun zu. Demnach sollen Handy-Kunden schon ab August nur noch maximal 49 Cent pro Minute (zuzüglich der jeweiligen Mehrwertsteuer im Land des eigenen Mobilfunkproviders) für Gespräche im europäischen Ausland zahlen. Im kommenden Jahr soll die Grenze weiter sinken auf 46 Cent und im Jahr 2009 auf 43 Cent netto. Wer ein internationales Gespräch im Ausland annimmt, zahlt demnächst nur noch maximal 24 Cent. Im nächsten Jahr kostet dies 22 und 2009 nur noch 19 Cent. Die Mobilfunkbetreiber in den jeweiligen Ländern müssen ihren Kunden den Euro- Tarif schriftlich und unaufgefordert anbieten und bei Interesse binnen zwei Wochen bereitstellen.

Kommentar vom Autor

"DIE LETZTE PREIS-BASTION DER MOBILFUNKANBIETER IST ENDLICH GEFALLEN."

Haben die vielreisenden EU-Minister an sich selbst gedacht, als sie beschlossen, die Roaming- Gebühren zu senken? Eher nicht, denn deren Handy-Rechnungen begleichen die Steuerzahler. Vielmehr wollte die EU-Kommission das Missverhältnis von Kosten und Erträgen beim Roaming nicht länger hinnehmen. Dabei hat die Politik einen unerhörten Schritt getan und der Wirtschaft die Preise diktiert. Das Vorgehen ist wenig opportun, doch der Effekt für den Kunden ist erfreulich. Schon meldet sich der Wettbewerb und unterbietet die Preise. Der Wucher hat ein Ende.

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