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Programme aus dem Autostart entfernen Ratgeber Windows 7: Autostart kontrollieren

Windows startet Programme beim Booten, damit sie sofort einsatzbereit sind. Doch das ist nicht immer sinnvoll. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die volle Kontrolle über den Autostart erhalten und das System optimal konfigurieren.
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Hier erfahren Sie...

...wie Ihr Rechner schneller starten kann
...wie Sie alle Autostart-Dateien finden
...wie Sie Programme aus dem Autostart entfernen

Welche Programme kann ich aus dem Autostart entfernen? Und wie erkenne ich Programme, die ich nicht benötige?

Manche Anwendungen müssen unbedingt beim Booten gestartet werden, etwa der als Hintergrundprozess arbeitende Malware-Scanner und Drucker-Hilfsprogramme.

Andere Einstellungen muss man aus dem Autostart entfernen, wenn er optimal arbeiten soll. Und viele Programme werden bei der Installation ungefragt in den Autostart geschrieben – deshalb braucht er regelmäßig Pflege.

Als Grundregel gilt: Je weniger Autostart-Programme aktiv sind, umso schneller startet Windows. Die Kür ist jedoch, den Autostart optimal einzurichten, nicht minimal. Wir zeigen Ihnen, wie Sie nicht benötigte Programme erkennen und aus dem Autostart entfernen.

In der Windows 7 Systemkonfiguration zeigt der Reiter 'Systemstart' die Programme an, die im Autostart vorhanden sind. © Hersteller/ Archiv
In der Windows 7 Systemkonfiguration zeigt der Reiter 'Systemstart' die Programme an, die im Autostart vorhanden sind.

Schritt 1: Systemkonfiguration öffnen

Der Autostart von Programmen lässt sich über den Windows-Dialog Systemkonfiguration bearbeiten. Klicken Sie auf Start und geben Sie in die Suchleiste msconfig ein.

Das Dialogfenster Systemkonfiguration unterteilt sich in fünf Bereiche (Karteireiter). Unter Systemstart werden alle Programme angezeigt, die beim Booten automatisch geladen werden.

Schritt 2: Liste der Programme ansehen

Sehen Sie sich unter Systemstart die Liste der Programme an. In der ersten Spalte steht der Programmname, der allerdings nicht immer aussagekräftig ist. Um herauszufinden, um welches Programm es sich handelt, lohnt sich ein Blick in die zweite Spalte, die den Hersteller zeigt, beziehungsweise in die dritte Spalte, aus der Sie den Speicherort ablesen können.
 

Über die Datenbank Startup Application Knowledge Base lassen sich Programme im Autostart identifizieren. © www.windowsstartup.com
Über die Datenbank Startup Application Knowledge Base lassen sich Programme im Autostart identifizieren.

Schritt 3: Programme zuordnen

Sollten Sie ein Programm nicht zuordnen können, hilft meistens die Startup Application Knowledge Base weiter. Diese englischsprachige Datenbank verzeichnet die Dateinamen zu einer Vielzahl von Windows-Anwendungen und beschreibt, um welche Programme es sich handelt. Eine weitere Übersicht zu Windows-Prozessen finden Sie zum Beispiel auf der Website frankn.com.

Schritt 4: Programme zum Löschen auswählen

Im Prinzip können Sie alle Programme deaktivieren, die Sie gar nicht oder selten nutzen.
Diese Anwendungen sollten Sie bei Bedarf manuell starten. Die ständige Ausführung im Hintergrund verschwendet Ressourcen. Um Ihren PC weiter zu beschleunigen, können Sie auch andere Anwendungen aus dem Autostart entfernen und diese bei Bedarf übers Startmenü ausführen.

Durch Entfernen einzelner Häkchen unter Systemstart unterbinden Sie den Autostart dieser Programme. © Hersteller/ Archiv
Durch Entfernen einzelner Häkchen unter Systemstart unterbinden Sie den Autostart dieser Programme.

Schritt 5: Autostart von Programmen deaktivieren

Um ein Programm unter Systemstart zu deaktivieren, entfernen Sie das Häkchen davor. Tun Sie das bei allen Programmen, deren Autostart Sie verhindern wollen, und bestätigen Sie mit Klick auf Übernehmen. In der letzten Spalte wird nun das Deaktivierungsdatum angezeigt. Eine falsche Einstellung ist nicht weiter tragisch, weil sich die Programme jederzeit wieder aktivieren lassen, indem das Häkchen neu gesetzt wird.

Schritt 6: Neustart durchführen

Unter Umständen ist ein Neustart des Rechners nötig, damit die Änderungen ausgeführt werden.

Tipp: Der Autostart-Ordner

Die meisten Anwender verbinden den Autostart mit dem gleichnamigen Ordner im Startmenü. Doch dieser Ordner beinhaltet nur einen Bruchteil dessen, was beim Booten des PCs automatisch gestartet wird. Bei Mehrbenutzer-Systemen gibt es den Ordner Autostart für jeden Benutzer.
 
Im Ordner Autostart finden Sie Verknüpfungen zu Anwendungen, die beim Hochfahren des PCs automatisch aufgerufen werden. Sie können diese Verknüpfungen jederzeit entfernen oder weitere hinzufügen, ohne dass Sie Gefahr laufen, dass Windows nicht mehr richtig läuft.

Einige Programme tragen sich bei der Installation in den Ordner Autostart ein – benötigen Sie diese nicht oft, sollten Sie die Verknüpfungen entfernen. Starten Sie die Anwendungen stattdessen bei Bedarf übers Startmenü.
 

 
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