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Welches Programm ist besser
Profi-Bildbearbeitung: Photoshop gegen Corel Photo-Paint
Gut bestückte Paletten und pixelgenaue Werkzeuge für aufwändige Montage-Arbeiten am offenen Foto sind gefragt: Das Duell der führenden Bildbearbeitungs-Boliden Adobe Photoshop und Corel Photo-Paint geht in eine neue Runde.
Zwei Bildretusche- und -montage-Klassiker bieten sich für Edel-Amateure wie für Profis an: Marktführer Photoshop tritt gegen Herausforderer Photo-Paint von Corel an. Das kanadische Software-Haus verkauft sein professionellstes Bildbearbeitungs-Programm stets im Paket etwa mit CorelDraw. Uns lag zum Test die CorelDraw Graphics Suite X4 Anniversary Edition vor, die für 599 Euro sogar ein WACOM-Intuos-3-Grafiktablett im A6-Format mitliefert.
Anders als noch vor wenigen Programm-Generationen gibt es für Photo-Paint keine versionsgleiche Mac- Variante mehr – ein Nachteil für Profis. Denn: Die Mac-Version von Photoshop ist ein eineiiger Zwilling des PC-Bruders.
Für das Shootout berücksichtigten wir nur Features, die für Bildretusche und Montage wichtig sind. Unsere Testkriterien haben wir vor diesem Test überarbeitet und neuen Entwicklungen angepasst.
Profi-Programme für die Bildbearbeitung
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Profi-Programme für die Bildbearbeitung
Funktionsvergleich
Den Schwerpunkt des Vergleichs legten wir auf die für Bildretusche- und Montage-Arbeiten elementaren Werkzeuge. Sie sind für Amateure wie für Profis gleich wichtig. Dabei berücksichtigten wir, ob die Funktionen auch zuverlässig und präzise ihren Dienst leisten.
Hier zeigten sich gerade bei den Basiswerkzeugen große Unterschiede: Photo-Paint liefert zwar viele Funktionen und Werkzeuge mit – der letzte Feinschliff fehlt jedoch oft. Dies führte zu Punktabzügen. So enthält zwar auch Photo-Paint ein magnetisches Lasso, also ein Freistell-Werkzeug, das Objekte beim Entlangfahren an der Kante automatisch pixelgenau markieren sollte.
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Nicht perfekt, aber verblüffend
gut: Photoshops Retusche- und Montagewerkzeuge,
im Bild-Beispiel das magnetische Lasso, glänzen durch Präzision.
Nicht perfekt, aber verblüffend
gut: Photoshops Retusche- und Montagewerkzeuge,
im Bild-Beispiel das magnetische Lasso, glänzen durch Präzision.
Doch es funktionierte bei vielen Fotos längst nicht so genau wie das Adobe-Gegenstück: Dessen Magnetisches-Lasso-Werkzeug markierte selbst schwierige Motive so genau, dass kaum noch manuelle Nacharbeit nötig war.
Nur bedingt brauchbar ist die Farbbereichswahl von Corel: Die Farbmaske kann via Pipette unterschiedliche Farben aufnehmen, kennt jedoch keine Vorschau. Neues Tool, gleiches Bild: Auch beim Reparaturpinsel, mit dem sich schadhafte Stellen in Photoshop meist schon mit einem Pinselstrich gut retuschieren lassen, hinterließ das Corel-Tool keinen überzeugenden Eindruck.
Unterschiedliche Farbmodi unterstützt Photo-Paint weniger als Photoshop: Einen 16-Bit-Farbmodus für den CMYK-Farbraum kennt Photo-Paint z.B. gar nicht. Abwedler und Nachbelichter, bekannt aus der analogen Fotolabortechnik, sind bei Photo-Paint Ausweichen/ Abbrennen.
Punkten kann Corel in Teilbereichen: In Photoshop verläuft die Fandung nach einem Bildschirmfoto- Tool vergeblich, Datei-Formate unterstützt Corel umfangreicher. Gut: In Photo-Paint finden sich die Farbpaletten der gängigen Anbieter, darunter HKS. Eine Stärke von Photo-Paint ist zudem die vielseitige Unterstützung natürlicher Malwerkzeuge.
Dennoch gewinnt Photoshop den Feature-Vergleich dank seiner überlegenen Werkzeuge.
Welches Programm in den Punkten "Bedienung & Performance" und "Service & Support" die Nase vorne hat, lesen Sie auf der nächsten Seite...