Gesucht und gefunden

Problemfall Videos

Sonstige Dateien

Für textlastige Dateien wie Word-Dokumente, PDFs, RTF-Dateien oder blanke Textdateien bietet sich ein Desktopsuchprogramm geradezu an, da es eine Volltextsuche erlaubt. Hier noch zusätzlich Metainformationen anzugeben, dürfte übertrieben sein. Ähnlich verhält es sich mit E-Mail-Archiven.Vor der Entscheidung für eine Desktop-Suchmaschine gilt es nur zu prüfen, ob diese die gewünschten Dateiformate tatsächlich inhaltlich indizieren kann. Wer etwa das vor einigen Jahren sehr beliebte E-Mail-Programm Pegasus Mail einsetzt, sollte sich mit einem Umstieg auf Thunderbird oder Eudora anfreunden - oder muss sich auf die interne Suchfunktion des Programms verlassen.Problematisch wird das mit älteren Dateiformaten wenig verbreiteter Programme, hier ist dann eventuell eine Konvertierung in "zeitlose" Formate wie PDF angesagt. Eine Übersicht der wichtigsten unterstützten Dateiformate finden Sie im Vergleichstest in [int:article,88415/].

Festplatte richtig aufteilen

Es erleichtert Verwaltung und Backup von Dokumenten, Fotos, Videos etc. erheblich, wenn Sie alles auf einem separaten Festplattenlaufwerk sammeln. Standardmäßig kommen die meisten neuen PCs mit einem Laufwerk C:, auf dem Windows-Systemdateien, Programme und Benutzerdaten bunt gemischt sind. Damit ist dann nicht genau klar, was indiziert wird und was nicht, der Index frisst unnötig Platz auf der Festplatte.

Besser richten Sie ein separates Laufwerk nur für die Datendateien ein. Und dort separieren Sie die verschiedenen Datenformate noch in eigenen Verzeichnissen wie foto, video, pdf etc. Dann müssen Sie bei einem Backup nur das gesamte Laufwerk oder den entsprechenden Ordner auf eine externe Festplatte sichern, ohne lange nachzudenken. Wer für jeden Datentyp ein eigenes Laufwerk anlegen will, macht die Sache meistens schon wieder unübersichtlicher.

Als Dateiformat für das neue Laufwerk sollten Sie beim Formatieren NTFS wählen. Nur damit sind einzelne Dateien mit mehr als 4 GByte Umfang erlaubt, was bei Videos durchaus vorkommen kann. Andererseits bietet das ältere FAT32-System bei externen USB-Festplatten größtmögliche Kompatibilität zu anderen Betriebssystemen wie Linux und Mac OS X. Es kommt darauf an, wie Sie den Massenspeicher verwenden wollen.

Tipp

Wollen Sie die Festplatte nicht neu partitionieren, hilft es auch, im Hauptverzeichnis einen Ordner Archiv (oder ähnlich) anzulegen, der dann entsprechende Unterverzeichnisse für Fotos, Dokumente etc. enthält.

EXIF gezielt löschen

Dateien richtig vorbereiten

© Archiv

Per Drag&Drop ziehen Sie einzelne Bilder auf den Stripper, der Metainformationen radikal entfernt.

Geben Sie Fotodateien weiter oder stellen Sie sie ins Internet kann es wünschenswert sein, die EXIF- Informationen ganz oder teilweise zu löschen. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme und Betrachter wie Irfanview sind dazu in der Lage. Es gibt aber auch Spezialtools, die teils Komfortfunktionen mitbringen. JPG & PNG Stripper eignet sich vor allem für einzelne JPG-Dateien, die Sie schlicht per Drag&Drop auf das Programmfenster ziehen - fertig. jStrip kann ganze Verzeichnisse in einem Rutsch bearbeiten, ohne die Bildinformation der Dateien zu verändern.

Dateianhängsel

Das Dateisystem NTFS, das bei Windows XP und Vista standardmäßig für Festplatten benutzt wird, kann zu jeder beliebigen Datei zusätzliche Informationen in so genannten Streams ablegen. Diese sind im Explorer nicht zu erkennen und verändern auch nicht die angezeigte Dateigröße.

Sie zeigen die Dateiinformationen im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste über die Eigenschaften im Register Details an. Dort können Sie auch neue Werte eintragen. Die Technik hat aber zwei Probleme: Zum einen werten nicht alle Suchprogramme diese Angaben aus.

Zum anderen gehen die Informationen verloren, sobald Sie die Datei auf ein Laufwerk ohne NTFS-Dateisystem kopieren. Das sind typischerweise USB-Sticks und externe USB-Festplatten. Diese sind mit FAT32 vorformatiert, um mit möglichst vielen Betriebssystemen kompatibel zu sein.

Bleibt nur die Option, diese mit NTFS zu formatieren. Immerhin warnen XP und Vista vor dem Kopiervorgang auf FAT32, dass Zusatzinformationen verloren gehen.

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