Günstige Zeiten

Preisbarometer: Spiele-PCs

Was kostet die PC-Spielewelt? 1.500 Euro? 2.000? Oder gar 3.000? Von wegen: Wer sich heute zum Zocken einen neuen Rechner leisten oder seinen alten aufrüsten will, kommt billig weg. Leistungsstarke Hardware ist preiswert wie selten zuvor. Warum das so ist und wie viel der für sie passende Rechner kostet, zeigt unser Preisüberblick.

Preisbarometer: Spiele-PCs

© Markus Beyer

So sieht aktuell die Preis-Leistungs-Kurve bei Spiele-PCs aus. Deutlich unterhalb von 400 Euro sind sie generell zu schwach. Oberhalb von 1.500 Euro lässt sich die Mehrinvestition nur schwer in entsprechende Mehrleistung umsetzen.

Was kostet die PC-Spielewelt? 1.500 Euro? 2.000? Oder gar 3.000? Von wegen: Wer sich heute zum Zocken einen neuen Rechner leisten oder seinen alten aufrüsten will, kommt billig weg. Leistungsstarke Hardware ist preiswert wie selten zuvor. Warum das so ist und wie viel der für sie passende Rechner kostet, zeigt unser Preisüberblick.

Preisbarometer: Spiele-PCs

© Markus Beyer

So sieht aktuell die Preis-Leistungs-Kurve bei Spiele-PCs aus. Deutlich unterhalb von 400 Euro sind sie generell zu schwach. Oberhalb von 1.500 Euro lässt sich die Mehrinvestition nur schwer in entsprechende Mehrleistung umsetzen.

Alles wird ständig teurer, überall wird einem das Geld aus den Taschen gezogen. Da ist der Rechnerkauf eine fast schon rühmenswerte Ausnahme: Immer wieder kommt es vor, dass sich Spieler nach Jahren einen neuen Rechenknecht zulegen wollen, ein bestimmtes Budget veranschlagt haben - und dann positiv überrascht feststellen, dass sie deutlich billiger als geplant wegkommen.

Gründe dafür gibt es mehrere: Zunächst mal der für viele IT-Bereiche übliche allgemeine Preisverfall. Der ist in Deutschland besonders krass, schließlich gehört er zu den wichtigsten PC-Märkten der Welt - beinharter Konkurrenzkampf bei den großen Online-Händlern inklusive. Wer über einen Preisvergleich ein Produkt sucht, kann sich sicher sein, dass das billigste Angebot in etwa dem Händlereinkaufspreis entspricht - es also wirklich nicht mehr günstiger geht. Und nicht zuletzt dreht sich die Hardwarespirale nicht mehr ganz so schnell. Es kommen einfach nicht mehr wie früher fast monatlich Spiele auf den Markt, welche die Hardware-Anforderungen in neue Höhen schrauben.

Billig, trotzdem gut

Wie billig genau ein Spielerechner realisierbar ist, hängt natürlich vor allem vom eigenen Anspruch ab. Wenn Sie auf die aktuellsten Hardwarefresser-Titel verzichten oder Details und Auflösung runter schrauben, ist ein "blanker" Rechner ohne Betriebssystem, Monitor und Maus/Tastatur ist schon für um die 400 Euro machbar. Ohne dass man dabei allzu große Kompromisse oder Einschränkungen bei der Qualität der Komponenten hinzunehmen sind. So sind dafür schon eine DualCore-CPU und eine passabel Grafikkarte vom Kaliber Geforce 9600 GT oder gar 9800 GT drin. Mit weniger als 400 Euro sollten sie jedoch nicht kalkulieren. Jedes Cent weniger wirkt sich dramatisch auf Qualität und Leistung aus.

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Ein eingehender Preisvergleich auf den einschlägigen Seiten lohnt sich - die möglichen Einsparungen sind enorm. Dummerweise gehört ein einzelner Händler selten bei jeder Komponente zu den billigsten Anbietern.

Hier eine typische Zusammenstellung für einen empfehlenswerten Low-Budget-Spiele-PC. Trotz der gerade mal 440 Euro ist er fast durchgehend mit hochwertigen Markenkomponenten bestückt, gut aufrüstbar und damit sogar halbwegs zukunftssicher. Seine Leistung reicht für die meisten modernen Spiele aus, selbst anspruchsvolle Highend-Titel dürften mit reduzierten Details gut laufen. Auf konkrete Produktbezeichnungen haben wir soweit wie möglich verzichtet, da dieser Artikel keine herkömmliche Kaufempfehlung darstellen soll.

Gesamt: ca. 440 Euro

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  • Hauptprozessor: Intel Pentium Dual Core E2180, ca. 60 Euro
  • Mainboard: Sockel 775 mit P35-Chipsatz, ca. 70 Euro
  • Arbeitsspeicher: 2 (2 x 1) GB DDR2-667, ca. 35 Euro
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce 9800 GT, ca. 100 Euro
  • Festplatte: 3,5 Zoll SATA 320 GB, ca. 45 Euro
  • DVD-Brenner: SATA 20-fach, ca. 30 Euro
  • Netzteil: 400-450 Watt, ca. 45 Euro
  • Gehäuse: Marken-Miditower inkl. Lüfter, ca. 55 Euro

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