Pokerstars Caribbean Adventure 2010

Pokerstars Caribbean Adventure 2010

Wenn Martin Pott alljährlich auf die Bahamas reist, um dort vom PCA zu berichten, dann läuft zumindest die Anreise nicht immer ganz glatt. Das wissen unsere Leser aus den vergangenen Februar-Heften. Diesmal sollte alles ganz anders sein. Oder?

Pokerstars Caribbean Adventure 2010

© Martin Pott

Pokerstars Caribbean Adventure 2010

Wenn Martin Pott alljährlich auf die Bahamas reist, um dort vom PCA zu berichten, dann läuft zumindest die Anreise nicht immer ganz glatt. Das wissen unsere Leser aus den vergangenen Februar-Heften. Diesmal sollte alles ganz anders sein. Oder?

PCA 2010 auf den Bahamas! Mann...war meine Vorfreude groß! Nicht nur allein wegen des absolut genialen Pokerevents, das von vielen Spielern noch vor der WSOP als das Top-Poker-Highlight des Jahres angesehen wird, sondern auch um dem ungemütlichen Winterwetter in Deutschland zu entfliehen und für gut eine Woche die Karibiksonne zu genießen.Zwar würde die überwiegende Zeit des Aufenthaltes durch Arbeiten und damit entsprechend durch Kommentieren für www.pokerstars.tv beherrscht werden, aber zumindest würden sich in der Freizeit bzw. in den Pausen erfahrungsgemäß auch Gelegenheiten bieten, sich mal auf den Liegestuhl zu fläzen, um ein wenig zu relaxen und die Seele baumeln zu lassen.

Pokerstars Caribbean Adventure 2010

© Martin Pott

Dieses alles hoffte und träumte ich jedenfalls, als ich meine Anreise auf die Bahamas am 6. Januar morgens startete und mit dem Auto nach Rheda zum städtischen Bahnhof fuhr, um dann von dort mit der Deutschen Bundesbahn nach Düsseldorf zum Flughafen zu gelangen. Doch hier dann gleich der erste Anstieg des Adrenalinpegels!

Ein großes Schild am Eingang mit dem Hinweis "Bahnstrecke Richtung Hamm aufgrund der Entgleisung eines Güterzuges am gestrigen Abend bis auf Weiteres komplett gesperrt" versetzte mich gleich zu Beginn der Reise gewaltig unter Druck und kurzzeitig in Hektik. Lange Zeit zum Nachdenken war allerdings nicht gegeben. Ab mit dem Auto zum Airport nach Düsseldorf! Könnte zeitlich zwar eng werden, aber es gab nun mal keine Alternative.

Bereits auf dem Weg zur Autobahn merkte ich, dass die Straßen spiegelglatt waren. Der in der Nacht gefallene Neuschnee machte das Unterfangen für meinen noch mit Sommerreifen ausgestatteten Flitzer umso schwerer. Auf der Autobahn mit Tempo 80 lief es zwar minimal besser, aber bei der Geschwindigkeit würde ich keine Chance haben meinen Flieger rechtzeitig zu erreichen.

Also ...umschalten auf Plan C! In Hamm verlasse ich die A2, parke meinen Wagen wild in der Nähe des Bahnhofs und sprinte samt Gepäck zum passenden Gleis, wo ich gerade noch den Intercity Richtung Flughafen erwische, der aufgrund der Witterungsbedingungen Gott sei Dank ebenfalls ein paar Minuten Verspätung hatte. Etwas mehr als eine Stunde später und 75 Minuten vor Abflug erreiche ich bei einem Puls von schätzungsweise 150 den Check-in Schalter.

Gerade noch rechtzeitig und pünktlich geht es dann los nach Atlanta. Auch bei der Immigration in den USA klappt alles hervorragend, sodass ich auch meinen doch relativ knapp angesetzten Weiterflug nach Nassau bequem erreichen konnte und am frühen Abend in der Hauptstadt der schönen Insel landete. Das Taxi nach Paradise Island teile ich mir dann mit der Gattin eines amerikanischen Online-Qualifikanten und bereits etwa 45 Minuten später bekomme ich an der Rezeption des Beach Towers mein Zimmer für die nächsten 9 Tage zugeteilt.

Nachdem ich meine Sachen ausgepackt und mich kurz frisch gemacht habe, geht es direkt runter ins Convention Center, um ein wenig Pokerluft zu schnuppern. Gleich beim Betreten des riesigen Spielsaals werde ich auf einen Tisch aufmerksam, um den sich eine riesige Menschentraube gebildet hat.

Es sitzen ausnahmslos Deutsche am Tisch und obwohl nur mit Blinds von 1-2 $ gespielt wird, so entstehen doch riesige Pötte, da sich alle Beteiligten in bester Spiel- und teilweise auch Trinklaune befinden (zuweilen gab es Live-Straddles bis zu 128 $!). Nur zu gern hätte ich selbst mitgespielt, aber wir als PokerStars-Mitarbeiter haben für den Zeitraum des Turniers ein striktes Spielverbot auferlegt bekommen.

Anschließend kurz noch einige Bekannte begrüßt und um kurz nach Mitternacht falle ich erschöpft, aber weiterhin in großer Vorfreude auf die anstehenden Tage ins Bett.

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