Guide zur Pokémon Entwicklung

Pokémon GO: Welche Pokémon entwickeln - und wann?

Tipps zu WP, Attacke & Co: Unser Pokémon GO Guide erklärt, welche Pokémon Sie wann entwickeln sollten, um die besten Ergebnisse zu erzielen. +++ Update: Baby-Pokémon hinzugefügt +++

Pokémon GO wann welche Pokémon entwickeln?

© Pokémon Company / Niantic / Screenshot & Montage: pc-magazin.de

Aus Taubsi wird Tauboga: Viele Pokémon GO Spieler fragen sich, wann sie welche Pokémon entwickeln sollten.

Um in Pokémon GO starke Monster heranzuzüchten, muss man seine Pokémon entwickeln. Doch gerade Einsteiger entscheiden sich häufig für eine Entwicklung der falschen Pokémon. Unser Guide klärt die wichtigsten Fragen und zeigt, worauf Sie beim Entwickeln achten müssen.

Was bringt das Entwickeln von Pokémon und wie funktioniert es?

Jedes Pokémon in Pokémon GO besitzt einen WP-Wert, der die Stärke des Monsters in Form von Wettkampfpunkten (engl. CP - "combat power") angibt. Durch das Entwickeln verwandelt sich das ausgewählte Pokémon in eine bessere, stärkere Version - quasi eine höhere Evolutionsstufe. Diese besitzt deutlich höhere WP-Werte und zählt als eigener Eintrag im Pokédex. Die Attacke und Spezialattacke wird dabei außerdem zufällig neu ermittelt.

Um ein Pokémon zu entwickeln, wählen Sie es in der Pokémon-Übersicht aus und betätigen dort den Button "Entwickeln". Je nach Pokémon benötigen Sie dafür eine unterschiedliche Anzahl an Bonbons dieser Monster-Art.

Welche Pokémon können entwickelt werden?

Nicht alle Pokémon können entwickelt werden. Andere dagegen besitzen sogar zwei Entwicklungsstufen. Unsere Tabelle listet alle möglichen Pokémon-Entwicklungen und die entsprechenden Bonbon-Kosten in Pokémon GO (Quelle: GameMaster-Datei):

Bonbon-Kosten für die EntwicklungPokémon
12 BonbonsHornliu, Raupy, Taubsi
25 BonbonsAbra, Bisasam, Dratini, Elekid, ​Evoli, Glumanda, Kleinstein, Knofensa, Kussilla, ​Machollo, Magby,​ Myrapla, Nebulak, Nidoran (m/f), Quapsel, Pichu,​ Pii, ​Rattfratz, Schiggy​
50 BonbonsAmonitas, Bluzuk, Digda, Dodu, Enton, Flegmon, Fluffeluff, ​Fukano, Goldini, Habitak, Jurob, Kabuto, Kokuna, Krabby, Magnetilo, Mauzi, Menki, Muschas, Owei, Piepi, Pikachu, Pummeluff, Rettan, Rihorn, Safcon, Sandan, Seeper, Sleima, Smogon, Starmie, Tauboga, Tentacha, Togepi, ​Tragosso, Traumato, Voltobal, Vulpix, Zubat
100 BonbonsAlpollo, Bisaknosp, Dragonir, Duflor, Georok, Glutexo, Kadabra, Maschock, Nidorina, Nidorino, Quaputzi, Schillok, Ultrigaria
400 BonbonsKarpador

Wann sollte man Pokémon entwickeln?

Für Pokémon-GO-Einsteiger ist die wichtigste Information: Entwickeln Sie nicht blindlings Ihre Pokémon - Sie verschwenden damit meist nur wertvolle Bonbons. Denn die WP von gefundenen und entwickelten Pokémon hängt eng mit dem Trainer-Level zusammen. Wer also auf Level 10 teuer ein Pokémon entwickelt, kann wenige Level später bereits stärkere, wilde Pokémon finden. Die Bonbons sind verschenkt.

Unser Rat wären daher diese zwei Strategie-Tipps:

  • Warten Sie mit dem Entwickeln von Pokémon bis mindestens Level 20!
  • Warten Sie mit dem Entwickeln von seltenen Pokémon, bis Sie ein Exemplar mit sehr guten IV-Werten (90%+) bzw. sehr guter Bewertung des Teamleaders gefunden haben.

Ab diesem Level verlangsamt sich das Spiel massiv, so dass sich dann das Entwickeln starker Pokémon erst richtig lohnt. Erfahrene Spieler raten zudem, mit dem Entwickeln auf die dritte Evolutionsstufe noch bis Level 30+ zu warten. Denn hier steigen die Bonbon-Kosten massiv an.

Pokémon GO WP Bedeutung

© Pokémon Company / Niantic / Screenshot & Montage: pc-magazin.de

Pokémon GO: Pokémon einer Art besitzen unterschiedlich viele WP – eine Entwicklung kann die WP-Zahl verdoppeln.

Zwei Ausnahmen gibt es jedoch:

  • Taubsis, Raupys und Hornlios sollten Sie sammeln und dann in Verbindung mit Glücks-Eiern zum schnellen Leveln auf einen Schlag entwickeln (12 Bonbons). Auch die häufig vorkommenden Rattfratz können vor Level 20 entwickelt werden (25 Bonbons).
  • Für Arena-Kämpfe kann es sich lohnen, sich bereits vor Level 20 ein stärkeres Pokémon zu entwickeln - sehr beliebt ab Stufe 15 sind hierfür etwa Evoli (Tipp hierzu: Evoli-Entwicklung gezielt beeinflussen).

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Welche Pokémon zum Entwickeln wählen?

Wer sich entschließt, ein Pokémon zu entwickeln, steht nun vor der Schwierigkeit, aus den gefangenen Monstern das richtige auzuwählen. Hier lohnt es sich, die in Frage kommenden Pokémon nach folgenden Kriterien zu beurteilen:

Achtung: Durch die Entwicklung werden die Attacken des Pokémon zufällig neu bestimmt. Jedes Pokémon hat zwei Attacken (engl. "moves") - wie etwa Bodyslam, Giftstachel oder Verzweifler. Diese Attacken sind unterschiedlich stark und schnell. Daraus lässt sich für jede Attacke ein Damage-Per-Second- (DPS) bzw. Schaden-Pro-Sekunde-Wert errechnen. Welche Attacken den besten DPS haben, zeigt etwa diese Übersicht in der Pokémon GO Database.

Entwickeln oder Power-Up?

Neben dem Entwickeln gibt es in Pokémon GO eine weitere Möglichkeit, seine Monster zu verbessern: Power-Ups. Diese kosten Bonbons und Sternenstaub, und werden von Power-Up zu Power-Up teurer. Wie bei Entwicklungen sind auch hier die WP-Zugewinne je nach Trainer-Level höher. Power-Ups sollten also auch erst ab Level 20 angewendet werden. Da Power Ups auf die Dauer sehr teuer werden, lohnt zuvor auf jeden Fall eine Analyse der IV-Werte des Pokémon.

Lesetipp: Pokémon GO: Pokémon fangen und Kreise richtig deuten (connect)

Doch wie ist die richtige Reihenfolge: erst entwicklen, dann Power-Ups oder erst Power-Ups und dann die Entwicklung? Die Antwort ist: Die Reihenfolge ist offenbar ziemlich egal. Zumindest ist das der aktuelle Stand in der Pokémon-GO-Community. Unser Tipp wäre es, erst zu entwickeln und dann Power-Ups nachzulegen - allein schon deswegen, weil durch das Entwickeln die Attacken bzw. das Moveset zufällig neu bestimmt wird. Wer also erst entwickelt, kann sich dann immer noch überlegen, ob er mit dem Ergebnis so zufrieden ist, dass er Sternenstaub und Bonbons für Power-Ups investieren will.

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