Netbook-Optimierung

Platz auf dem Desktop

Tipp 7 -Platz auf dem Desktop

Blenden Sie die Taskleiste von Windows aus, um mehr Platz für alle Programme auf dem Desktop zu haben.

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Über die Eigenschaften blenden Sie die Taskleiste standardmäßig aus, sodass sie nur beim Überfahren mit der Maus sichtbar wird.

Die Breite des Netbook-Desktops mit 1024 Pixel nutzen die meisten Anwender nicht voll aus. Deshalb wäre links beziehungsweise rechts am Desktoprand noch Platz für die Taskleiste. Um diese zu verschieben, klicken Sie einen freien Bereich der Leiste mit der rechten Maustaste an und schalten die Option Taskleiste fixieren ab. Jetzt ziehen Sie die Leiste mit gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Position.Wenn die Leiste ganze verschwinden soll, rufen Sie wieder deren Eigenschaften auf. Aktivieren Sie im Register Taskleiste die Option Taskleiste automatisch ausblenden.

Tipp 8 -Schnellere Grafik

Ein Tool erhöht bei Netbooks mit Intel-Chipsatz die Taktfrequenz des Grafikchips und sorgt so für mehr Grafikleistung.

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Taktfrequenz des Grafikchips einstellen und fertig - schon sind Spiele und grafiklastige Anwendungen wie Google Earth etwas schneller.

Für Netbooks mit den Intel-Grafikchips GMA 950 (Intel 945-Chipsatz) und GMA 900 (Intel 915-Chipsatz) gibt es eine einfache Option, um die Grafikleistung um das 2,4-fache zu erhöhen: Um Strom zu sparen sind die Grafikchips meistens mit 166 MHz getaktet. Sie sind aber eigentlich für bis zu 400 MHz ausgelegt. Mit dem kostenlosen Tool GMABooster lässt sich die Taktfrequenz in mehreren Stufen einstellen (www.gmabooster.com).

Nach dem Start stellen Sie die gewünschte Taktfrequenz ein und klicken auf SET. Praktisch ist die Grafik damit nicht um das 2,4-Fache schneller, es spielen ja noch andere Faktoren eine Rolle. Dennoch ist die Beschleunigung spürbar und kann bei einem Spiel den Unterschied zwischen unspielbar und "geht so" ausmachen.

Tipp 9 -Arbeitsspeicher aufrüsten

Windows 7 Starter unterstützt entgegen anders lautender Gerüchte maximal 2 GByte, nicht nur 1 GByte.

Netbooks haben typischerweise 1 GByte Arbeitsspeicher. Bei Windows XP hat Microsoft diese Obergrenze festgelegt, für die Hersteller besonders preiswerte Lizenzen von Windows XP bekommen konnten. Damit wollte Microsoft die Billig-Lizenzen mit ihrer geringen Gewinnmarge vom Markt für normale PCs fernhalten.

XP kann aber problemlos mit bis zu 4 GByte Arbeitsspeicher umgehen, aufrüsten auf zwei GByte ist also kein Problem. Da die Netbooks aus Platzgründen nur einen Speicherriegel erlauben, ist meistens nur das aufrüsten auf 2 GByte möglich und sinnvoll.

Aktuelle Netbooks kommen dagegen fast immer mit Windows 7 Starter, der am stärksten abgespeckten Windows-Variante. Diese erlaubt maximal 2 GByte Arbeitsspeicher, eine weitere Aufrüstung macht also ohne Wechsel des Betriebssystems keinen Sinn.

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