Mehr Leistung dank versteckten System-Tools

PDFs aus Wordpad, Systemmeldungen reduzieren

Mini-Workshop: WordPad schreibt PDFs

In Windows 7 finden Sie ein rundum erneuertes WordPad, das nicht nur optisch an Word 2007 erinnert. Für reine Textarbeit genügt WordPad. Zwar ist ein Speichern der Dokumente als PDF-Datei nicht vorgesehen, doch mit ein paar Tricks helfen Sie WordPad auf die Sprünge.

Schritt 1: Sie benötigen einen virtuellen Druckertreiber, beispielsweise PDF Creator, den Sie kostenlos von unserer Heft-DVD laden können. Installieren Sie dieses Programm mithilfe des Assistenten, wobei Sie sich bei der Installationsart für die Standardinstallation entscheiden. Schritt 2: Unter "Druckername" belassen Sie die Voreinstellung "PDF Creator" und klicken auf "Weiter". Folgen Sie den weiteren Schritten des Installationsassistenten. Im Windows 7-Applet erscheint in Geräte und Drucker der Eintrag PDF Creator.

Geheimakte Windows 7

© Archiv

Im Dialogfeld "Geräte und Drucker" aktivieren Sie den PDF-Creator zum Erzeugen der PDFDatei.

Schritt 3: Nachdem Sie in WordPad ein Dokument bearbeitet haben, wählen Sie im WordPad-Menü den Eintrag "Drucken".Schritt 4: Im Dialogfeld "Drucken" markieren Sie im Bereich "Drucker" den Eintrag "PDF Creator" und klicken unten auf "Drucken".Schritt 5: Im folgenden Dialogfeld haben Sie dann die Möglichkeit, die verschiedensten Dateieigenschaften wie Autor und Dokumentname zu spezifizieren. Klicken Sie dann auf "Save".Schritt 6: Kontrollieren Sie, ob Sie den richtigen Dateityp (PDF File) gewählt haben und klicken Sie auf "Speichern".Schritt 7: Das PDF wird sofort erstellt, gespeichert und danach in Ihrem Viewer am Bildschirm angezeigt.

32 oder 64 Bit?

Die 64-Bit-Version läuft schneller und kann im Gegensatz zur 32-Bit-Version 16 GByte RAM (Windows 7 Home Premium) oder 192 GByte RAM (Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate) adressieren. Die Hardware muss allerdings für ein 64-Bit- System gerüstet ist. Die aktuelle Systemarchitektur erfahren Sie, wenn Sie auf das Windows-Symbol und dann im rechten Bereich auf "Computer" klicken. Klicken Sie in der Menüzeile auf den Eintrag "Systemeigenschaften". Im folgenden Dialogfeld erscheinen die Angaben zum System.

Mini-Workshop: Systemmeldungen reduzieren

Im Gegensatz zu früheren Windows-Versionen entscheiden Sie in Windows 7 selbst, welche Arten von Sicherheitsmeldungen eingeblendet werden sollen. Zudem können Sie die sehr nervigen Warnungen der Benutzerkontensteuerung reduzieren, die Sie vielleicht noch aus den früheren Windows-Versionen kennen. Allerdings sollten Sie diese Funktionen nur dann deaktivieren, wenn Sie bereits etwas mehr mit dem PC vertraut sind.Schritt 1: Öffnen Sie das Wartungscenter, indem Sie im Feld für "Programme/ Dateien durchsuchen" den Begriff "Wartungscenter" eingeben. Klicken Sie in der linken Leiste auf den Eintrag "Wartungscentereinstellungen ändern".Schritt 2: Im folgenden Menü haben Sie unter den "Sicherheitsmeldungen" zunächst die Möglichkeit, einzelne Typen von Warnhinweisen zu deaktivieren, indem Sie per Mausklick den jeweils gesetzten Haken lösen. Zudem können Sie im Bereich "Wartungsmeldungen" typische Systembenachrichtigungen abschalten. Das ist deutlich ungefährlicher als das Deaktivieren der Sicherheitshinweise.

Geheimakte Windows 7

© Archiv

Die Einstellung zur Anzeige der Warnmeldungen beeinflussen Sie mit einem Schieberegler.

Schritt 3: Um die Warnungen der Benutzerkontensteuerung zu reduzieren, klicken Sie im Wartungscenter auf den Eintrag "Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern". Es erscheint ein Fenster mit einem Schieberegler. Damit lässt sich diese Funktion sehr einfach beeinflussen. Eine niedrigere Stufe bedeutet, dass die Zahl der Meldungen verringert wird. Schieben Sie den Regler ganz nach unten, ist die Funktion deaktiviert. Klicken Sie zum Abschluss auf "OK".

Info: Versteckte Programme

Noch auf der Windows XP-CD konnten Sie im Ordner "Support" einige nützliche Programme finden, die bei der Standardinstallation nicht berücksichtigt wurden. Das ist bei Windows 7 nicht mehr der Fall. Während sich im System nach der Installation mit dem Problemrekorder (PSR) oder dem ISO-Brenner zumindest einige nützliche Anwendungen verbergen, hält die DVD selbst keine brauchbaren Überraschungen bereit. Stattdessen fehlen in Windows 7 sogar Anwendungen, die noch in Windows Vista zum Leistungsumfang gehörten: etwa der Messenger, Windows Mail oder auch der Movie Maker. Sie können diese Programme aber kostenlos von der Microsoft-Windows-Live-Seite herunterladen.

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