Die besten Eigenbau-PCs

Eigenbau-PC bis 1.500 Euro: High-End-Gaming-PC für Profis

High-End-Rechner haben das Ziel, durch hochwertige Komponenten das Leistungsoptimum herausholen zu können. Deshalb genehmigen wir uns für unseren Extrem-Gaming-PC ein Budget in Höhe von 1.500 Euro, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Bei den Prozessoren führt kein Weg an der neuen Skylake-CPU von Intel vorbei. Daher nehmen wir das Top-Modell i7-6700 für 315 Euro: Der Quad-Core arbeitet mit einer Taktrate von 3.4 Gigahertz pro Kern, kann per HyperThreading noch vier weitere, virtuelle Kerne bereitstellen und erledigt all dies mit einem überraschend geringen Stromverbrauch - der Prozessor ist absolut zukunftssicher.

Zusätzlich gekühlt wird die CPU durch den EKL Alpenföhn Brocken 2. Dieser sorgt selbst unter Volllast für eine angemessene Kühlung des Prozessors und kann auch übertaktete Skylake-CPUs in annehmbare Temperaturregionen führen - für rund 40 Euro.

Die neuen Skylake-Prozessoren fordern auch einen neuen Untersatz: Der Sockel 1151 ist bisher nur für die 6. Generation der Intel-Core-i-CPUs bestimmt. Entsprechend rar sind die Auswahlmöglichkeiten. Wir entscheiden uns für das ASUS ROG Maximus VIII Ranger Mainboard, das für 170 Euro neben vielen leistungsoptimierenden Features mit mehreren USB-3.1.-Ports, DDR4-Unterstützung und einer onBoard-Soundkarte geliefert wird, die manch dedizierte Karte in den Schatten stellt.

Durch die Unterstützung von DDR4 wird auch die Wahl des richtigen Arbeitsspeichers eingeschränkt. In unserem High-End-Rechner verwenden wir 16 Gigabyte DDR4-2666 Arbeitspeicher des Modells Corsair Vengeance LPX. Für 125 Euro kann das Quad-Kit mit einer effizienten Kühlung und viel Overclocking-Potenzial punkten.

16 Gigabyte DDR4-RAM: Arbeitsspeicher extrem für den High-End-PC.

© Corsair

16 Gigabyte DDR4-RAM: Arbeitsspeicher extrem für den High-End-PC.

Ein Gehäuse, das ebenso schick wie effizient hinsichtlich Lautstärke und Wärmeableitung arbeitet, ist für einen Gaming-PC nahezu Pflicht. Deshalb nehmen wir das NZXT Phantom 530, das für 130 Euro extravagantes Aussehen mit viel Platz, effektivem Kabelmanagement und weiteren Extras für Aufsehen sorgt.

Die Wahl der richtigen Grafikkarte in einem High-End-PC ist wiederum eine Wissenschaft für sich. Fast schon üblich dabei ist der Zweikampf zwischen Nvidia und AMD, die auch im Oberklassen-Segment mit guten Angeboten punkten wollen.

Für 380 Euro schickt Nvidia die GTX 970 GPU ins Rennen. In der Variante des Herstellers Zotac, der die Grafikkarte standardmäßig leicht übertaktet, ist die GPU auf einem Niveau mit der GTX 980, ohne dabei die Energieeffizienz zu vernachlässigen. Ein Manko dabei ist jedoch der zweigeteilte Grafikspeicher, der es dem PC nicht erlaubt, auf die vollen vier Gigabyte DDR5-RAM zuzugreifen - langfristig gesehen könnte dies zum Problem werden.

Für etwas weniger gibt es die Sapphire Radeon R9 390 Nitro, die mit vollen acht Gigabyte Grafikspeicher arbeiten kann und ein ähnliches Leistungsniveau wie die Nvidia-Karte erbringt. In Kauf nehmen müssen Sie jedoch den größeren Stromhunger der GPU, der wiederum eine lautere Kühlung mit sich zieht.

Ein überdimensioniertes Netzteil ist keine Pflicht. Stattdessen legen wir Wert auf eine besonders effiziente Stromversorgung: Aus diesem Grund wählen wir das 550-Watt-Netzteil Be Quiet Dark Power Pro 11 Modular, welches neben ebenjener Effizienz auch ein übersichtliches Kabelmanagement für gut 130 Euro bietet.

Als Massenspeicher bietet sich in einem High-End-PC eine große SSD an. Die Samsung 850 Evo gilt als sehr schnelle Solid-State-Drive-Disk. Für budgetfreundliche 170 Euro bekommen Sie mit 500 Gigabyte einen mehr als ausreichend bemessenen und sehr schnellen Flashspeicher.

Das DVD-Laufwerk ist das einzige Bauteil, bei dem gespart werden kann. Wie schon beim Budget-Gaming-PC verwenden wir daher das Samsung SH-224DB, welches mit 10 Euro kaum Geld in Anspruch nimmt und seine Aufgaben durchweg solide und effizient erledigt.

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