Menü

Rundblick Panorama-Fotos erzeugen

Faszinierende Panorama-Fotos gelingen mit einigen Tricks im Handumdrehen. Dazu ist nicht einmal teure Spezial-Software nötig.

panorama
vergrößern
© PC Magazin

Programme wie Photoshop Elements haben seit Programmgenerationen eine mächtige Panorama-Funktion integriert. Im Fall von Elements führt Sie die Hilfe komfortabel durch die Panoramafoto-Erstellung.

Praktisch sind kostenlose Spezialprogramme: Damit fügen Sie Einzelbilder im Nu zu einem Rundumblick zusammen. Im Beispiel verwenden wir die Freeware Microsoft ICE. Diese Software ist in einer 32- und einer 64-Bit-Variante erhältlich und beansprucht nur 2,4 MByte. Sie erhalten ICE unter http://research.microsoft.com/en-us/um/redmond/groups/ivm/ICE/.

vergrößern

Schwenkfehler: Die eigenartige Wasserrad-Konstruktion ist das Ergebnis eines leicht vermeidbaren Aufnahmefehlers – für Panorama-Aufnahmen drehen Sie sich sich immer nur in eine Richtung, sonst gefährden Sie das korrekte Stitching der Einzelbilder.

1. Ausrüstung zusammenstellen

Für Panorama-Fotografen eignen sich grundsätzlich alle Kameras. Ideal wäre eine Spiegelreflexkamera mit einer sehr guten Festbrennweite. Eine Brennweite um 35 mm (Kleinbildäquivalent) vermittelt einen sehr natürlichen Eindruck.

Beachten Sie, dass sehr viele Kameramodelle eine Brennweitenverlängerung haben. Die für unsere Beispiele verwendete Nikon D5100 macht so aus dem 24-Millimeter-Kleinbildobjektiv – an sich bereits ein Superweitwinkel – ein 36-Millimeter-Weitwinkel.

Problematisch ist die sehr starke Verzeichnung von Superweitwinkeln. Bei Teleobjektiven könnte die geringe Schärfentiefe für unscharfe Aufnahmen sorgen. Gute Panoramafotos lassen sich zwar auch aus der Hand erzielen – wesentlich besser wird das Ergebnis jedoch, wenn Sie ein stabiles Stativ verwenden.

Die alte Fotografen-Weisheit "Wer aus der Hand fotografiert, knipst, wer ein Stativ einsetzt, fotografiert" gilt ganz besonders für Panorama-Fotos. Für Panoramafotos bietet sich ein Video-Schwenkkopf an, am besten mit integrierter Wasserwaage und einer Gradeinteilung. Insbesondere für Panoramen mit mehreren Reihen übereinander herrscht "Stativ-Pflicht".

Anhand der Wasserwaage richten Sie das Stativ aus. Die Gradeinteilung kann auch dazu dienen, unnötig viele Fotos zu vermeiden, wenn Sie sich nach ihr orientieren. Alternativ können Sie dazu auch einen Kompass verwenden.

 
Anzeige
Anzeige
x