Mit schönem Licht zu schönem Bild

Outdoor-Displays

LED: Revolution ist aufgeschoben

Outdoor-Displays

Praktisch alle Flachbildschirme und Monitor-Displays sind transmissiv, müssen also mit einer Hintergrundbeleuchtung arbeiten. Nur einige wenige Tablet-PCs wie der Fujitsu Siemens Stylistic ST6012 oder der Toshiba Portege R500 setzen transfektive Displays ein, die auch bei direktem Sonnenlicht noch eine gute Darstellungsqualität liefern.

Bei diesen Outdoor-Displays sorgt bei genügend Sonnenlicht eine Reflexionsfolie für die Hintergrundbeleuchtung des Display, in Innenräumen wird eine zusätzliche Beleuchtung zugeschaltet. Da das Bild allerdings nicht so brillant wie bei transmissiven Displays ist, stellen diese den Löwenanteil der Flachbildschirme und Notebook- Monitore. Bei PDAs, Smartphones und Handys werden transmissive Displays dagegen häufig verwendet.

Licht für die Kleinen

Neben CCFL und LED gibt es für TFT-Displays noch eine dritte Variante der Hintergrundbeleuchtung, die Elektrolumineszenz-Folien. Sie sind mit einer Dicke von weniger als 0,3 Millimetern extrem dünn, flexibel, sparsam und bieten eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung.. Zudem kann eine EL-Folie in fast jeder beliebigen Form hergestellt und sogar mit Löchern für die Montage versehen werden.

Aber Elektrolumineszenz-Folien haben auch gravierende Nachteile: eine vergleichsweise geringe Leuchtstärke und eine eingeschränkte Lebensdauer. Daher werden EL-Backlights nicht für Monitore oder Notebooks eingesetzt, sondern im IT-Bereich primär für Mobiltelefone oder PDAs. Bei Handys kann man mit einer EL-Folie sogar das Display und das Tastenfeld beleuchten.

Selbstleuchter

Hardware Monitortechnik: Hintergrundbeleuchtung bei Flachbildschirmen

© Archiv

OLED-Displays produzieren auch ohne Hintergrundbeleuchtung brillante Bilder. Allerdings bisher nur in kleinen Formaten.

Mit OLED und FED werden aktuell zwei Technologien entwickelt, die dem TFT Konkurrenz machen sollen und komplett ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen, da sie selbst das nötige Licht für einen hohen Kontrast liefern können. Bekannter und auch schon weiter entwickelt sind die OLED-Displays.

Die Abkürzung steht für "Organic light emitting diode" und bezeichnet eine aus organischen Halbleitern aufgebaute LED. OLEDs emittieren aber nicht nur farbiges Licht, sondern sie lassen sich auf fast jedes Material einfach aufdrucken.

So lassen sich nicht nur extrem dünne, sondern sogar flexible Displays realisieren. Bislang werden OLEDs aber in größerem Maßstab nur in kleinen Formaten für Handys, Smartphones oder Kameras hergestellt. Denn bei großen Diagonalen ist die Leistungsaufnahme von OLEDS noch zu hoch.

Daher haben Toshiba und Matushita vorerst auch die Produktion von OLED- Fernsehern auf Eis gelegt. Einen Durchbruch gab es dort dafür im Bereich der Lebensdauer, bislang die Achillesferse von OLED-Displays. Ein neues 5,5-cm-Display für Handys soll eine Lebensdauer von 60.000 Stunden haben.

Bei Field Emission Displays (FEDs) haben es die Hersteller dagegen nur zu Prototypen gebracht. Vom Konzept her sind FEDs mit den guten alten Röhrenmonitoren verwandt. Allerdings sind die Kathodenstrahlröhren hier winzig klein, für jeden Bildpunkt ist eine eigene Röhre zuständig. Auch FEDs sind sehr dünn, da beim Bau mit Nanotechnologie gearbeitet wird. Für Helligkeit und Kontrast versprechen die Entwickler bessere Werte als bei TFTs, aber von einer Massenfertigung ist diese Technik noch weit entfernt.

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