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Office 2007 erreicht Support-Ende: Was ist beim Upgrade zu beachten?

Am 10. Oktober endete der Support von Office 2007. Ab diesem Zeitpunkt werden keine Updates mehr zur Verfügung gestellt. Wir geben Tipps, was Sie tun können.

  1. Office 2007 erreicht Support-Ende: Was ist beim Upgrade zu beachten?
  2. Office 2007 erreicht Support-Ende: Alternativen zu Microsoft
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Nach dem erfolgreichen Betriebssystem Windows XP, stellt Microsoft jetzt das Programm-Paket Office 2007 ein.

Was passiert, wenn Sie Office 2007 wei­ternutzen möchten? Zunächst wer­den Sie wahrscheinlich nichts bemerken. Denn Viren und Würmer, die sich ab jetzt in Ihr System einnisten können, schlagen erfah­rungsgemäß nicht sofort zu. Aber die Gefahr, sich einen Schadcode einzufangen, ist hoch. Sie können sich natürlich schützen, wenn Sie ohne eine Internetverbindung arbeiten.

Aber das lässt sich nicht lange durchhalten. Problematisch wird es auch, wenn Sie mit einem neuen Betriebssystem wie Windows 10 arbeiten, denn hier werden im Hintergrund immer wieder neue Updates aufgespielt. Microsoft garantiert nicht, dass Office 2007 kompatibel zu neuen Betriebssystemen bleibt. Also muss eine Alternative her.

Wie kann ich auf eine neue Microsoft Office-Version umsteigen?

Seit Office 2007, dessen Support jetzt nach 10 Jahren endet, erschienen ist, hat sich eini­ges getan. In der Zwischenzeit hat Microsoft ganze drei neue Office-Pakete veröffentlicht: Office 2010, Office 2013 und Office 2016. Zudem hat Microsoft mit Office 365 ein Abo-Modell für Office-Anwendungen eingeführt, bei welchem man das aktuelle Office-Paket quasi „mieten“ nutzen kann. Somit kann man den teuren Lizenzkauf vermeiden.

Microsoft selbst propagiert einen Wechsel auf Office 365, da das der Firmenpolitik ent­spricht. Anstatt Software fest zu kaufen, sollen Sie die Software lieber mieten und binden sich dadurch an Microsoft. Office 365 bringt allerdings auch einige Vorteile, zum Beispiel regelmäßige Updates von Funktionen, die es zu den Verkaufsversionen nicht gibt. 

Außer­dem erhalten Sie immer die neueste Version und Ihnen stehen alle Programme aus der Microsoft-Office-Familie zur Verfügung. Aber nicht jeder ist ein Freund von Mietsoft­ware. Sie können daher auch eine Office-Version kaufen. Sinnvoll ist dann gleich ein Umstieg auf Office 2016, dann haben Sie erst einmal Ruhe und müssen nicht so schnell über einen erneuten Wechsel nachdenken.

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Nach dem erfolgreichen Betriebssystem Windows XP stellt Microsoft jetzt Office 2007 ein.

Preise für das Microsoft Office

Wenn Sie Office 2016 kaufen wollen, können Sie das direkt bei Microsoft tun, bezahlen aber relativ viel dafür.

  • Office 2016 Home and Student: 149 Euro
  • Office 2016 Home and Business: 279 Euro

In Internet finden Sie günstigere Angebote. Bei Amazon zahlen Sie für Office Home and Student 136 Euro, für Business 236 Euro. Es gibt aber noch günstigere Preise, googeln Sie doch einfach mal durch das Netz. Achten Sie aber beim Kauf auf seriöse Anbieter. Die Mietversion bietet zwei Modelle:

  • Office 365 Home: 10 Euro/Monat
  • Office 365 Personal: 7 Euro/Monat

Office 365 Home kann auf bis zu fünf PCs in­stalliert werden, Office 365 Personal nur auf einen PC. Diese monatliche Zahlweise hat den Vorteil, dass Sie auch monatlich kündi­gen können. Wenn Sie jährlich bezahlen, ver­mindert sich der Mietpreis noch etwas:

  • Personal-Variante: 69 Euro/Jahr
  • Home-Variante mit 5 Geräten: 99 Euro/Jahr Auf mehrere Jahre gerechnet ist Office 365 zwar teurer als der Kauf einer Einzellizenz, bietet dafür aber auch wesentlich mehr Inhalt, Funktionlität und Extras.

Ist eine Parallelinstallation von zwei Office-Versionen sinnvoll?

Grundsätzlich sollten Sie eine neue Office-Version nicht parallel installieren. Das ist technisch zwar möglich, macht Ihr Office 2007 aber nicht sicherer. Wenn Sie also zwi­schendurch mal wieder Office 2007 öffnen, können Sie sofort von Schadsoftware befal­len werden. Außerdem enthalten die neuen Office-Versionen Features, die von Office 2007 nicht unterstützt werden. Also deinstal­lieren Sie zunächst Office 2007 und installie­ren dann Ihre neue Office-Version.

Umstiegsvarianten auf Office 2016

Wenn Sie die Kaufversion von Office 2016 bevorzugen, müssen Sie sich für eine Edition entscheiden. Hier einige grundlegende Unterschiede zwischen der Home & Student-Variante und der Business-Version:

  • Home & Student: Hauptsächlich für den Pri­vatgebrauch bestimmt, enthält die Program­me Word, Excel, PowerPoint, OneNote.
  • Home & Business: Außerdem für Bürotätig­keiten bestimmt, enthält zusätzlich Outlook.

Wer auch noch die Datenbank Access benö­tigt, braucht die Version Professional. Beachten Sie, dass es sich bei diesen Versi­onen um Einzellizenzen handelt, die Sie je­weils nur auf einem einzigen Rechner instal­lieren und nutzen dürfen.

Umstieg auf die Mietvariante Office 365 Home oder Personal 

Bei dieser Variante mieten Sie die entspre­chenden Office-Programme gegen monat­liche oder jährliche Gebühr. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung benötigen Sie keinen dauernden Internetzugriff zur Nut­zung der Programme, diese werden lokal auf Ihrem Gerät installiert. 

Lediglich zur monat­lichen Lizenzprüfung müssen Sie einmal im Monat im Netz (online) sein. Bei dieser Variante stehen Ihnen alle Pro­gramme der Office-Familie zur Verfügung: Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Access, Publisher. Der Unterschied in den Versionen liegt bei der möglichen Zahl an Installationen. Mit der Personal-Version kön­nen Sie das Office-Paket auf einem Endgerät nutzen. 

Bei der Office-365-Home-Version er­laubt Ihnen Microsoft die Verwendung der Produkte auf bis zu fünf Geräten inklusive Computer, Smartphones und Tablets. Zusätzlich erhalten Sie 1 TByte Cloud-Speicher pro Endgerät (insgesamt bis zu 5 TByte), automatische Aktualisierungen für alle Anwen­dungen und 60 Skype-Gesprächsminuten monatlich inklusive.

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