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© www.skype.de
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Für ein leichteres Leben
Nutzerbindung über Gadgets
Was wäre die moderne Welt ohne die vielen kleinen Gadgets, die das Leben leichter machen? Navigationssysteme führen durch den Großstadtdschungel. Ein Smartphone hält die Verbindung zur virtuellen und realen Welt, und ein Notebook ermöglicht es, jederzeit und überall arbeiten zu können.
Ein Dasein ohne die technischen Begleiter ist kaum noch vorstellbar. Doch scheinbar unabdingbare Gefährten kommen nicht zwangsläufig im Plastikgehäuse daher: Auch Internetdienste wie Facebook, Skype und Amazon sind ihren Nutzern ans Herz gewachsen. Die Idee, die entsprechende Software gezielt mit einem Gerät zu verbinden, scheint da nur logisch. Doch das passiert meist nicht ohne Hintergedanken seitens der Anbieter.
Der Versandhändler Amazon macht es vor: Mit dem Kindle-E-Book-Reader bindet der Online-Buchhandel Kunden über das Gerät an das eigentliche Angebot. Die Kindle-Modelle unterstützen ausschließlich elektronische Bücher, die im Amazon-Store erworben wurden. Bei der Kindle-App, die das e-Book-Angebot für iOS- und Androidnutzer verfügbar macht, verhält es sich nicht anders: Die Anwendung ist direkt mit dem Amazon-Store verbunden und gibt fremde E-Books nicht wieder.
Während Amazon beim Kindle-Absatz steigenden Umsatz verzeichnet, konnte sich das optisch etwas altbackene Skypephone, das seit einigen Jahren erhältlich ist, nicht so recht etablieren. Das Handy war der erste Versuch, eine beliebte Software mit einem alltagstauglichen Gadget zusammenzuführen und so die vom PC bekannte Internettelefonie von überall aus zu ermöglichen. Der ausbleibende Erfolg dürfte der wachsenden Beliebtheit von Smartphones zuzuschreiben sein. Hier versuchte Skype, den Nutzern mit einer kostenlosen App beim Einsparen von Telefonkosten zu helfen. Allerdings rechnete der IT-Konzern nicht mit den Mobilfunkanbietern: Die sperren in vielen Fällen den Download der Anwendung, da sie sonst Umsatzeinbußen befürchten müssen. Der Versuch, Skype als ständigen Begleiter zu etablieren, scheint somit vorerst gescheitert.
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Skypes Vorstoß, ein Handy mit integrierter Internettelefonie zu etablieren, scheiterte vorläufig.
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Einen erneuten Vorstoß, Skype in ein Handy zu integrieren, könnte ein Facebook-Smartphone machen. Auf seiner Onlinepräsenz arbeitet das Soziale Netzwerk für seinen Videotelefoniedienst bereits mit Skype zusammen. Gerüchten zufolge soll Facebook mit dem taiwanischen Elektronikkonzern HTC bereits an einem eigenen Smartphone arbeiten. Für das Facebook-Handy, das den Decknamen "Buffy" trägt, soll Android so modifiziert werden, dass das Netzwerk quasi die Basis des Gerätes ist. Somit hätte Facebook zumindest in Teilen die Kontrolle über das Downloadverhalten seiner User: Apps, die mit Facebook-Anwendungen konkurrieren, könnten vom Download ausgeschlossen werden - so, wie es die Mobilfunkanbieter mit der zuvor erwähnten Skype-App handhaben.
Weshalb Smartphone-Fans auf ein Facebook-Handy zurückgreifen sollten, obwohl sie via App ebenfalls Zugriff auf das Soziale Netzwerk haben, bleibt noch die große Unbekannte in der kürzlich aufgemachten Rechnung. Vielleicht setzt der Konzern schlicht auf den Status seiner Marke und hofft, dass das Facebook-Smartphone ein Selbstläufer wird.
Verlassen sollten sich Zuckerberg und Co. darauf jedoch nicht. Google mag sich über konkrete Verkaufszahlen des Chromebooks ausschweigen. Doch die Tatsache, dass der Suchmaschinenriese erst vor wenigen Tagen die Preise für das Notebook mit dem webbasierten Chrome-OS-Betriebssystem deutlich senkte, spricht nicht dafür, dass das Gerät bisher ein Verkaufsschlager war - trotz des großen Namens.