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PC Magazin


Klaus Länger

17. Dezember 2009
Die ersten Mobile-Core-i7-Notebooks Bild vergrößern 937 555 http://img3.magnus.de/Die-ersten-Mobile-Core-i7-Notebooks-r937x554-C-b1ee3317-8595466.jpg

Core-i7-Notebooks mit neuester Prozessortechnik

Notebooks mit Core-i7: Das leisten Modelle mit der modernen Top-CPU

Mit der Capella-Plattform hat Intel die Core-i7-Prozessoren nun auch auf das Notebook gebracht. Wir nehmen die allerersten Notebooks mit der neuen Top-CPU unter die Lupe, die nun die Vorteile von Dual- und Quad-Core-CPU vereinen soll.

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An eine kleine Ziege haben die Intel-Entwickler vermutlich nicht gedacht, als sie ihre neue Mobile-Core-i7-Plattform auf den Namen "Capella" getauft haben. Denn das bedeutet der Name des sechsthellsten Sterns am Firmament auf Deutsch. Eher schon daran, dass Capella ein Doppelstern ist. Auch die Capella-Plattform von Intel besteht aus zwei Teilen: dem Core-i7-Prozessor für den neu eingeführten Sockel 989 sowie dem PM55 Express als letztem Überbleibsel des Chipsatzes.

Die ersten Mobile-Core-i7-Notebooks
Bild vergrößern 937 793 http://img1.magnus.de/Die-ersten-Mobile-Core-i7-Notebooks-r937x793-C-444c26c9-24121291.jpg Beim Mobile Core i7 sind der Speichercontroller und ein PCI-Express-Controller integriert.

Beim Mobile Core i7 sind der Speichercontroller und ein PCI-Express-Controller integriert.

Eigentlich ist der PM55 nicht mehr als das, was man früher als Southbridge bezeichnet hat. Denn sowohl der Memory-Controller mit seinen beiden DDR3-Speicherkanälen, als auch der PCIExpress-Controller für die Anbindung der Grafi kkarte sind in den Prozessor gewandert. Der PM55 enthält noch einen weiteren PCI-Express-Controller mit acht Lanes sowie die S-ATA-, USB-2.0- und GBit-LAN-Controller.

Die Kommunikation mit dem Prozessor läuft über das serielle Direct Media Interface, eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit 10 GBit/s Datenrate in beiden Richtungen. Das Flexible Display Interface des PM55-Chips liegt beim Mobile Core i7 noch brach, diese Schnittstelle wird erst für den kommenden 32-Nanometer-Prozessor Arrendale benötigt, bei dem eine Grafi keinheit als zweiter Chip mit im Prozessorgehäuse sitzt.

Der unter dem Namen Clarksfield entwickelte Mobile Core i7 gehört ebenso wie sein Desktop-Verwandter Lynnfi eld zu den Core-i7-CPUs mit Sockel 1156. Zunächst kommen drei Varianten des neuen Quad-Core-Mobilprozessors auf den Markt: der Core i7-920XM als Extreme Edition mit 2 GHz Taktfrequenz und 55 Watt TDP, der Core i7-820QM mit 1,73 GHz und und 45 Watt TDP sowie der Core i7-720QM mit 1,6 GHz und ebenfalls 45 Watt TDP. Während die ersten beiden CPUs über 8 MByte L3-Cache verfügen, muss der 720QM mit 6 MByte auskommen.

Die im Vergelich zu den Desktop-Prozessoren deutlich niedrigere Taktrate ist der geringeren Leistungsaufnahme geschuldet: Während die Desktop-CPUs für eine Thermal Design Power von 82 Watt ausgelegt sind, müssen die beiden kleineren Notebook-Prozessoren mit maximal 45 Watt auskommen, die Extreme Edition darf bis zu 55 Watt konsumieren.

Turbolader

Mit dem Mobile Core i7 hat die neue Intel-Architektur nun auch bei den Notebooks Einzug gehalten. Kernelemente sind Hyperthreading und die Turbo-Boost-Technologie. Hyperthreading erlaubt bei vier tatsächlich vorhandenen Kernen die parallele Ausführung von bis zu acht Threads, Turbo Boost beschleunigt Anwendungen, die nicht alle Prozessorkerne ausnutzen, indem sie die Taktfrequenz einzelner Kerne anhebt und die anderen abschaltet, die so keine Abwärme produzieren.

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So wird die CPU trotz der übertakteten Kerne insgesamt nicht zu heiß. Bei Clarksfi eld ist die maximale Taktsteigerung allerdings höher, als beim Desktop-Vetter Lynnfield, dem Core i7 für den Sockel 1156. Sind zwei Kerne aktiv, wird der Takt um bis zu acht "Bins” angehoben, bei einem aktiven Kern sogar um neun "Bins”. In GHz bedeutet das bis zu 3,20GHz beim 920XM, 3,06 GHz beim 820QM und 2,8 GHz beim 720QM.

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