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Nextcloud einrichten: Let’s encrypt oder eine eigene CA?

Nextcloud einrichten

© PC Magazin

Das Root-Zertifikat von Let’s encrypt ist unter anderem in Firefox und Chrome enthalten.

Bei der kostenlosen SSL-Absicherung haben Sie die Wahl zwischen einer eigenen „Certificate Authority“ und der Verwendung von Let’s encrypt. Beide haben ihre Vorteile.​ Der kostenlose Dienst Let’s Encrypt besticht durch seine Einfachheit und die sehr gute Balance zwischen Sicherheit und Komfort. Leider hat Let’s Encrypt einige kleinere Haken. So enthalten noch nicht alle Browser und Betriebssysteme die Root-Zertifikate von Let’s encrypt, doch deren Aufnahme ist eher eine Frage der Zeit. Schwerer wiegt die Maximalzahl an Zertifikatserneuerungen pro Domain. Dies hat zur Folge, dass Anbieter dynamischer DNS-Dienste die von ihnen verwendeten Domains explizit an Let’s encrypt melden müssen, um diese für den Dienst verwenden zu können.

Alternativ können Sie selbst eine Certificate Authority erstellen und deren Root-Zertifikat auf allen Geräten, die per SSL auf die eigene Nextcloud zugreifen sollen, installieren. Der Aufwand hierfür ist höher als bei Nutzung des Certbots für Apache, er kann sich allerdings lohnen, wenn der bereits vorhandene Dynamic-DNS-Anbieter kein Let’s encrypt unterstützt oder ältere Geräte die Installation eines CA-Zertifikates erfordern. Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung​.​

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