Die Vision von Video-HomeVision

Neu im Labor

Neu im Labor

Video setzte auf genormte Messverfahren und ISO-zertifizierte, wasserdichte Labortechnik. HomeVision ging oft neue Wege der Messtechnik.

Jetzt hat das Team von Video-HomeVision auch hier die Möglichkeit, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren. Es sind nun sogar drei Labors, die allen Geräten in unseren Praxistests auf den Zahn fühlen können. Allen voran bildet die Test-Factory das solide Fundament unserer Labortechnik. Die ISO-9001-zertifizierte Einrichtung ist eins der modernsten und am besten ausgestatteten Messlabore Europas.

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Bildtests der Video-Homevision werden ebenfalls professionell durchgeführt.

Links im Bild: Das zentrale Element für Bildtests und Bildmessungen ist das Quellmaterial. Hier beschäftigt sich Video-HomeVisions Testleiter Roland Seibt seit über 10 Jahren damit, welche Arten von Testbildern und bewegten Testsequenzen die Technik von Playern und Displays bis zum Äußersten fordern. Mittlerweile sind es weit über 100 eigenständige Tests, die jeweils isoliert einen möglichen Effekt der TV-Übertragung auf die Probe stellen, oder in Kombination mehrerer Elemente die Technik ganz besonders quälen. Hierbei wurden beispielsweise bewegte Frequenzgang-Sweeps in eigens dafür geschriebenen Programmen erzeugt - erst farblos, dann bunt - und jetzt auch in HD. Die Wiedergabe dieser Elemente wird wiederum von Messinstrumenten oder PC-Software analysiert.

Die Technik der Unterhaltungselektronik unterliegt jedoch einem so schnellen Wandel, dass Messverfahren ständig verbessert und auf neue Gegebenheiten in den Geräten angepasst werden müssen - schneller, als jede DIN-oder CIE-, oder ISO-Norm reagieren kann. Ein Beispiel ist die Auswertung von HDMI-Signalen. Hier hatte HomeVision als erstes Magazin Frequenzgänge, Pegel-, Relexions- und Phasenfehler ermittelt und abgedruckt.

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Tonmessungen für die Video-Homevision.

Rechts im Bild: Die Messungen der analogen Tonausgänge sind immer noch wichtig. Hier das Klirrspektrum eines DVD-Players. (o.l.) Nicht langsam eingeschwungene Frequenzgänge, sondern Impulsantworten sind entscheidend für den Spitzenklang. (o.r.) Die Frequenzanalyse bringt Rauschanteile und Oberschwingungen bis weit unter ein Millionstel Volt genau an den Tag. (u.l.) Für Lautsprechermessungen ist der klassische Frequenzgang immer noch ein Muss. Hier sind massive Unterschiede messbar. (u.r.)

Als dritte Instanz kann Video-HomeVision das Labor der Schwesterzeitschrift PC Magazin nutzen, das bei der Analyse von Computertechnik, also auch Tests von S/PDIF oder HDMI-Daten, eine sehr große Kompetenz besitzt.

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Das Labor des PC Magazins wird ebenfalls bei Messungen eingesetzt.

Rechts im Bild: Der klassische Videofrequenzgang: Er wird analog, also von Scart oder Komponente, ermittelt. Am Oszilloskop werden 14 Frequenzblöcke gemessen und zum Diagramm zusammengefügt. (o.l.) So sieht die messtechnische Erfassung eines Frequenz-Sweeps (YUV, Helligkeitskanal) am Oszilloskop aus. Viel besser als im Diagramm links sind Phasenfehler und Filterungsartefakte zu erkennen. (o.r.) Für aktuelle Geräte stellt der Helligkeitsfrequenzgang (oben) keine Herausforderung mehr dar.

Die Feinzeichnung der Farben ist erheblich kritischer und wird von uns analog sowie digital geprüft. (u.l.) Die analoge Bildübertragung ist seit dem Siegeszug von HDMI passe. Wir erfassen und analysieren HDMI-Signale nicht mit 14, sondern mit über zwei Millionen Messwerte fünfzig Mal pro Sekunde. (u.r.)

Bewertung im Detail

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Ein möglicher Testkanditat

Die Disziplinen: In den Berwertungskästen der Einzel- und Vergleichtests sind, wie für Video und HomeVision-Leser gewohnt, die Einzeldisziplinen der jeweiligen Gerätegattung genannt und farblich deutlich abgehoben. Jetzt finden Sie hier die zum Testzeitpunkt in der entsprechenden Gerätegattung maximale Punktezahl. Am Beispiel für DVD-Player rechts sind das in der Bildqualität 225 Punkte, von denen der Toshiba 202 Punkte erreicht.

Das sind 90 von möglichen 100 Prozent. Erzielt eines Tages ein Player beispielsweise 228 Punkte im Bild, definiert der neue Wert die 100%- Marke. In dem Fall würde der Toshiba auf 89 Prozent in der Bestenliste gestuft, seine absolut erzielten Punkte aber blieben erhalten. So kann über Jahre hinweg der technische Fortschritt insgesamt und in Einzeldisziplinen dokumentiert werden.

Testurteil: Das Testurteil setzt die erzielte Gesamtpunktzahl in Relation zur maximal möglichen, daraus resultiert die Note.

Testprofil

ToshibaXD-E 500
www.toshiba.de
160 Euro

Player

Weitere Details

75 Prozent

Fazit

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
sehr gut

Preis/Leistung: Video-HomeVision bewertet Preis und Leistung mit einer Verbalnote. Das Urteil fließt in der Standard-Testform nicht in das Testurteil ein. Die Note gilt für die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) zum Testzeitpunkt. Eventuell niedrigere "Straßenpreise" können wir nicht berücksichtigen.

Der Hörraum

Ein akustisch optimierter Raum ist das A und O für berechen- und nachvollziehbare Produkttests für HiFi- und Surroundkomponenten. Video-HomeVision verfügt über einen der modernsten Hörräume Europas.

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Der neue Hörraum der Redaktion

Der Hör- und Testraum von Video-HomeVision wurde nach modernsten akustischen Erkenntnissen konstruiert. Boden, Seitenwände und Decke sind vom umliegenden Gebäude mechanisch entkoppelt. Wände und Decken sind mit Absorbern und Diffusoren versehen, die für ein gleichmäßiges Nachhallspektrum sorgen. Jedoch lassen sich die Absorber teilweise oder komplett entfernen.

So lassen sich die Nachhallzeiten in bestimmten Frequenzbereichen verkürzen oder verlängern. Das hat den Vorteil, dass die Akustik von verschiedenen "Wohnräumen" - von stark bedämpft bis wenig bedämpft und hallig - näherungsweise simuliert werden kann. Auch Beamer unterzieht die Redaktion Tests im Hörraum und nutzt dazu eine professionelle Stewart-Leinwand.

AV-Receiver testen wir an unserem Referenz-Set von Audio Physic (Abb. rechts) - ohne aktiven Subwoofer. Er könnte ein Ergebnis verfälschen.

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