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Netwerkinstallation von openSUSE 10.1

Einen oder mehrere Rechner mit openSUSE zu versorgen, ohne Disc-Jockey spielen zu müssen, ist kein Problem. Möglich macht das die Netzwerkinstallation, bei der die CD nur noch als Bootmedium dient

Netwerkinstallation von openSUSE 10.1

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Netwerkinstallation von openSUSE 10.1

Sogar die Installation auf einem Subnotebook ohne CD-Laufwerk ist möglich - mit einem USB-Stick als Startlaufwerk. SUSEs Netzwerkinstallation hat eine lange und wechselhafte Tradition: Bereits im letzten Jahrtausend war sie die "Arme-Leute-Methode", um entweder ganz kostenlos an eine SUSE Linux Professional heranzukommen oder die abgespeckte Personal Edition zur Professional zu aktualisieren. Erste Wahl war die Netzwerkinstallation schon immer für Administratoren, die mit CD im Scheckkartenformat oder USB-Stick die Installation anstoßen können und so nicht ständig die DVD dabei haben müssen. Als Server für die Installation kann sowohl ein Rechner im lokalen Netz, als auch einer der vielen openSUSE-Mirrors im Internet dienen. Das Aufsetzen eines lokalen Servers ist dabei extrem einfach: im Wesentlichen werden die Inhalte der fünf CDs in Verzeichnisse mit der Bezeichnung CD1 bis CD5 kopiert und per HTTP, NFS, FTP oder als Windows-Share im Netzwerk verfügbar gemacht. Als Installations-Server kann demnach jedes beliebige Betriebssystem dienen.

Beim via Netzwerk zu installierenden Client muss einzig eine unterstützte drahtgebundene Netzwerkkarte vorhanden sein. Eine drahtlose Installation sieht openSUSE derzeit nicht vor. Vereinzelt bereiten PCMCIA- oder Cardbus-Karten Probleme. Falls vorhanden, sollten Sie deshalb auf die integrierte Netzwerkkarte zurückgreifen.

Eine Netzwerkinstallation über ein direkt angeschlosses DSL-Modem oder eine ISDN-Karte ist übrigens nicht möglich. Verwenden Sie einen DSL- oder ISDN-Router oder setzen Sie einen temporären Installationsserver auf, der über das lokale Netz erreichbar ist.

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