Account-Sharing

Netflix-Account teilen: Ist das legal? Das müssen Sie wissen!

Mehrere Netflix-Nutzer können sich einen Accont teilen. Wann das legal ist und wie es geht, zeigen wir in diesem Netflix-Tipp.

  1. Netflix-Account teilen: Ist das legal? Das müssen Sie wissen!
  2. Netflix-Account teilen: So geht's legal
Netflix-Account teilen

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Video-Streaming via Netflix oder Amazon Prime ist nicht mehr wegzudenken: Wir verraten, wie Sie die Dienste optimal nutzen.

Netflix bietet Unterhaltung satt: Top-Serien wie Stranger Things, Orange is the New Black und Narcos stehen stellvertretend für eine unglaubliche Menge an Videos, die Sie rund um die Uhr und auf so gut wie jedem internetfähigen Gerät ansehen können. Smart-TVs, Spielekonsolen, Streaming Clients und natürlich Smartphones, Tablets und PCs - sie alle können Netflix-Videos abspielen.


Netflix-Account teilen legal

© Tim Kaufmann

Preislich beginnt Netflix im Basis-Tarif bei exakt 7,99 Euro im Monat. Mehr Spaß macht das Gucken für 10,99 Euro im Monat, denn dann sendet Netflix HD-Videos. Außerdem können Sie im Standard-Tarif auf zwei Geräten gleichzeitig netflixen. Noch mehr Leistung bietet der teuerste Netflix-Tarif Premium für 13,99 Euro im Monat. Er versorgt Sie mit UHD-Bild - perfekt zum Beispiel für aktuelle 4K-TVs - und erlaubt gleich vier parallele Streams.

Netflix ist zum Teilen gemacht

Bei zwei oder vier parallelen Streams liegt der Rückschluss nahe: Netflix ist zum Teilen gemacht. Wer kann sich schließlich schon auf mehrere Videos gleichzeitig konzentrieren? Preislich ist das so genannte Account Sharing (Teilen eines Kontos) ohnehin interessant. Gegenüber vier einzelnen Nutzerkonten sparen Sie bis zu 42 Euro.

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Aber ist das auch erlaubt? Weiter hilft ein Blick in die Nutzungsbedingungen des Online-Dienstes. In der aktuellen Version vom 1. Januar 2017 heißt es dort unter Punkt 5: „Das Mitglied, das das Netflix-Konto erstellt hat und dessen Zahlungsart mit den Mitgliedsgebühren belastet wird (der „Kontoinhaber“), hat Zugriff auf und Kontrolle über das Netflix-Konto und die Netflix-kompatiblen Geräte, die für den Zugriff auf den Netflix-Dienst genutzt werden. Um die Kontrolle über das Konto zu bewahren und den Zugriff durch Unbefugte zu verhindern (einschließlich des Titelverlaufs für das jeweilige Konto), muss der Kontoinhaber immer die Kontrolle über die für den Zugriff auf den Dienst genutzten Netflix-kompatiblen Geräte haben und darf das Passwort beziehungsweise die Kontoangaben zur gewählten Zahlungsart nicht mit Dritten teilen.“

Teilen im engsten Kreis scheint ok

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Entsprechend den Nutzungsbedingungen darf der Kontoinhaber seine Netflix-Zugangsdaten also nicht an andere Nutzer herausgeben. Umgekehrt müsste dann gelten: Das Teilen des Benutzerkontos geht in Ordnung, solange der Kontoinhaber seine Zugangsdaten persönlich auf den entsprechenden Geräten eingibt. Das wiederum legt nahe, dass Netflix das Account-Sharing auf Personen beschränken möchte, die eng beieinander wohnen. Dafür spricht nach unserer Meinung auch, dass der Kontoinhaber immer die Kontrolle über die genutzten Geräte haben muss. Im Familienkreis oder innerhalb einer WG ist das möglich, nicht aber wenn sich zum Beispiel Kumpels in Berlin und München ein Netflix-Konto teilen.

Praxisnah scheinen die Nutzungsbedingungen nicht. Läuft das Konto zum Beispiel auf ein Elternteil, müsste sich der Nachwuchs auf seinem Smartphone jedes Mal von Netflix abmelden, bevor er zur Schule geht. Schließlich befindet sich das Gerät in der Schulzeit nicht unter der Kontrolle des Kontoinhabers. Man kann vermuten, dass die Nutzungsbedingungen vor allem die Interessen der Rechteinhaber widerspiegeln, von denen Netflix seine Inhalte bezieht, und dass der Videodienst kein Interesse an einer Durchsetzung dieser Regeln hat (sofern technisch und organisatorisch überhaupt möglich). Vom Wortlaut her ist die Regel nach unserer Meinung aber eindeutig.

Teilen und kassieren verboten

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Ein Konto, vier Nutzer und jeder zahlt 3,50 Euro - diese Lösung ist ausdrücklich nicht erlaubt. In den Nutzungsbedingungen steht: „Sie stimmen zu, Inhalte und Informationen, die auf Netflix zur Verfügung stehen oder die Sie von oder durch den Netflix-Dienst erhalten haben, nicht … zum Kauf anzubieten …“

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