Ratgeber: "Webdesign"

Mobile Apps für Webgestalter

Eine Vielzahl verschiedener Aufgaben bei der Website-Gestaltung lässt sich mit Hilfe mobiler Apps umsetzen. So sind kleinere Eingriffe in den Webcode auch von unterwegs aus machbar. Wir stellen Ihnen die besten Apps vor.

Top-Apps für Smartphones

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Top-Apps für Smartphones

Mobile Apps für Smartphones und Tablets haben eine neue Produktivitätslawine für die Arbeit fern vom Schreibtisch losgelöst. Dieser Trend scheint sich auf immer neue Tätigkeitsbereiche auszuweiten.So gibt es inzwischen auch zahlreiche nützliche kleine Apps für professionelle Webgestalter, sei es, um Drahtgittermodelle mit Touch-Gesten zu zeichnen (Proto für Android oder iMockups für iOS), Webskripte zu bearbeiten (SilverEdit), administrative Aufgaben auf dem Webserver wahrzunehmen oder mobile Websites direkt auf dem betreffenden Zielgerät vom Desktop-Browser heraus zu testen (Shadow mit dem gleichnamigen Chrome-Plug-In).Anfangs mag es schwierig sein, sich den praktischen Nutzen eines FTP-Clients auf einem Mobiltelefon vorzustellen. Wer jedoch einmal die Flexibilität des mobilen Fernzugriffs erlebt hat, möchte ein Tool wie das kostenlose Andftp für Android OS nie wieder missen.Mit einer Applikation wie Silveredit können Sie Ihren Code auf der SD-Karte Ihres Mobiltelefons mitnehmen und unterwegs arbeiten. Mit der kostenlosen App Whatthefont können Sie eine Schrift anhand eines Fotos identifizieren. Die Möglichkeiten scheinen fast unbegrenzt zu sein.

Shadow

Anbieter: Adobe Voraussetzungen: Google Chrome (Mac oder PC) mit der Erweiterung Adobe ShadowKompatibilität: iOS, Android OS, Windows, Mac OS XPreis: kostenlos

Download: Shadow

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Adobe Shadow Browser-Plug-in für Chrome: Anmelden von Mobilgeräten zur Kommunikation mit dem Desktop.

Die Shadow-App kommuniziert mit der gleichnamigen Chrome-Erweiterung über eine Wifi-Verbindung zwischen einem Mobilgerät und einem Mac oder einem PC, um das Testen mobiler Websites auf mehreren Endgeräten gleichzeitig im direkten Vergleich zu ermöglichen.Die App ruft dieselbe Website, die der Webdesigner im Desktop-Browser Chrome ansteuert, gleichzeitig auf allen mobilen Endgeräten auf, die zuvor in Chrome über eine drahtlose Verbindung angemeldet wurden.Dadurch wird auf einem Tablet ganz automatisch die Tablet-Version der Website und auf einem Smartphone die Smartphone-Version der Website gerendert; der Benutzer kann den Seitenaufbau auf mehreren mobilen Geräten gleichzeitig beobachten, braucht aber nur den eigenen Desktop-Browser unter Windows oder Mac OS X zu bedienen.Das Highlight dieser Lösung ist die Möglichkeit, die DOM-Struktur einer mobilen Website per Fernzugriff zu inspizieren. Hierbei bildet Shadow die tatsächlich auf dem betreffenden mobilen Zielgerät erzeugte DOM-Struktur der betreffenden Website im Inspektor-Fenster des Chrome-Browsers auf dem Desktop ab.So kann der Webdesigner im Chrome-Inspektor auf dem Desktop durch den Code der mobilen Website navigieren. Wählt der Benutzer ein Element der DOM-Struktur in Chrome an, wird das zugehörige Seitenobjekt in Echtzeit und direkt auf dem Zielgerät hervorgehoben.Zum Inspizieren der Website nutzt Shadow die Open-Source-Lösung Weinre und den in Chrome eingebauten Inspektor. Derzeit gibt es die Lösung gratis. Shadow läuft auf Mobilgeräten unter iOS und Android OS und in der AIR-Laufzeitumgebung unter Windows und Mac OS X.

Whatthefont

Anbieter: Bitstream Inc. (MyFonts)Kompatibilität: Android OS, iOSPreis: kostenlos Download: Whatthefont Warum es nützlich sein könnte, eine Schrift mit dem Smartphone zu fotografieren und im Handumdrehen den genauen Namen der Schrift zu ermitteln, leuchtet ein, dass es aber mit einer winzigen App bereits heute geht, glaubt man kaum, bis man es selbst ausprobiert hat.Wer für seine Webprojekte nach frischer Schrifteninspiration sucht, sollte sein Smartphone oder Tablet mit einer App namens Whatthefont ausstatten. Diese winzige Anwendung basiert auf dem ebenfalls kostenlosen Webdienst.Whatthefont kann einen Text fotografieren, das Foto mit einer Datenbank bekannter Zeichensätze vergleichen und so die genaue Bezeichnung der verwendeten Schrift in Erfahrung bringen. Whatthefont nutzt hierbei wahlweise die eingebaute Kamera des mobilen Geräts oder die Bilddatenbank auf der Speicherkarte.Ob es sich bei dem betreffenden Design um eine Website, ein Logo, eine gedruckte Publikation oder etwa ein Straßenschild handelt, spielt dabei keine Rolle, solange das Foto mehrere Zeichen der Schrift klar erfassen konnte.Hat die App das Foto erst einmal akzeptiert, bekommt der Benutzer die Möglichkeit, den optimalen Ausschnitt rund um den betreffenden Schriftzug manuell festzulegen. Dadurch vermeidet man unnötige Kosten und verkürzt die Wartezeit bei der Übertragung der Daten auf den Server.Um den gewünschten Ausschnitt festzulegen, verschiebt man ganz einfach die Kontrollpunkte der aktiven Auswahl (zuvor kann man das Bild eventuell drehen). Nach Absprache mit dem eigenen Server teilt Whatthefont das Foto buchstabenweise auf und fordert den Benutzer dazu auf, die Resultate der automatischen OCR-Texterkennung zu bestätigen oder zu korrigieren. Zu guter Letzt zeigt die App eine Auswahl der in Frage kommenden Schriften an und das Geheimnis ist enthüllt.

Andftp (Pro)

Anbieter: LysesoftKompatibilität: Android OS (Smartphones und Tablets)Preis: kostenlos oder 3,99 Euro (Pro)

Download: Andftp

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Mit Andftp laden Sie Dokumente vom Webserver auf die SD-Karte eines Android-Smartphones.

Wer gelegentlich Zugang zum Dateisystem des Webservers benötigt, sei es um eine Datei zu löschen oder um die Zugriffsrechte zu korrigieren, könnte an dem mobilen FTP-Client Andftp seine Freude haben.Andftp unterstützt neben dem ungesicherten FTP auch die gesicherten Protokolle FTPS/SFTP und (in der Pro-Version) SCP. Mit Andftp kann man Dateien zwischen dem Server und der Speicherkarte hin- und herübertragen sowie öffnen, umbenennen und löschen.Außerdem kann Andftp bei Bedarf auch die Zugriffsrechte auf dem Server korrigieren und (in der Pro-Version) die Inhalte von zwei Verzeichnissen synchronisieren. Die Bedienung der Anwendung ist intuitiv und die Anzahl der verfügbaren Optionen kann bei so einem kleinen Tool beeindrucken. Andftp kann sogar einen abgebrochenen Download wieder fortsetzen.

Proto

Anbieter: AdobeKompatibilität: Android OS TabletsPreis: 7,99 Euro

Download: Proto

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Adobe Proto: Erstellen von Drahtgittermodellen und Website-Prototypen auf einem Android-Tablet.

Bei Proto handelt es sich um eine mobile App zum Erstellen von Website-Prototypen mit Hilfe von Touch-Gesten. Proto unterstützt rasterbasierte Layouts und bringt eine umfassende Bibliothek von Komponenten für interaktive Drahtmodelle mit. Darunter findet man Menüs, Registerkarten und Akkordeons.Das Highlight von Proto ist jedoch die Unterstützung für das intuitive Freihand-Zeichnen von Drahtmodellen mit Hilfe von Touch-Gesten und das Synchronisieren von Prototypen mit der Cloud.Synchronisierungsdienste sind bereits in der kostenlosen Creative-Cloud-Mitgliedschaft enthalten, die im Übrigen 20 GByte Gratis-Speicherplatz in der Cloud bietet. So können Proto-Benutzer nach der Synchronisierung der App mit Adobes Cloud-Diensten die Resultate der gestalterischen Arbeit aus Proto in Desktop-Anwendungen nutzen.Eine vollwertige Creative-Cloud-Mitgliedschaft berechtigt im Übrigen zur Nutzung aller Adobe-Anwendungen zu einem monatlichen Preis von 61,49 Euro.

iMockups

Anbieter: Endloop SystemsKompatibilität: Apple iPadPreis: 5,49 Euro

Download: iMockups

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Mit iMockup erstellen Sie Website-Prototypen auf dem iPad.

Benutzer des iPads kommen dank iMockups in den Genuss einer intuitiven und leistungsfähigen Touch-App zum Erstellen von Drahtmodellen und interaktiven Prototypen einer Website oder einer mobilen App. Ähnlich wie Proto (und anders als Blueprint) bietet iMockups zahlreiche Komponenten für die Erstellung von Website-Prototypen und mobilen Apps (Blueprint unterstützt nur Letzteres).Die gestalterische Arbeit erfolgt nahezu ausschließlich mit Touch-Gesten und unter minimaler Tastatureingabe. Im Präsentationsmodus besteht die Möglichkeit, die interaktive Verschaltung der einzelnen Websites auszutesten und den Stand der Arbeit vorzuführen.Ein so entstandenes Projekt kann der Designer im nativen Format der Anwendung an Kollegen oder an Auftraggeber per E-Mail übergeben. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Daten als ein JPEG- oder PNG-Bild (nur einzelne Seiten), ein PDF-Dokument oder als eine BMML-Datei (für Balsamiq) zu exportieren.

Silveredit (Lite) und Silveredit

Anbieter: DictatordesignKompatibilität: Android OSPreis: kostenlos (Edition Lite), 2,49 Euro (Vollversion)

Download: Silveredit (Lite) und Silveredit

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Wer einen kleinen Fehler in einer Datei auf dem Server beheben möchte, kann hierzu Silveredit nutzen.

Silveredit ist ein mobiler Code-Editor für Android-Geräte mit Unterstützung für zahlreiche Dateiformate, darunter HTML, CSS, PHP, XML und TXT. Es bietet Syntaxhervorhebung, Suchen und Ersetzen und kann mehrere Sprachen pro Dokument handhaben.Die kostenpflichtige Vollversion von Silveredit versteht sich nicht nur auf HTML5- Tags und Webfarben sondern bietet Zeilennummern und einen integrierten FTP-Client mit Basisfunktionen. Diese Edition kann außerdem eine Vorschau von HTML-Dokumenten im mobilen Browser anzeigen.

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