Ratgeber: "Email Organisation"

Mobil und PC: Das müssen Sie beim Email-Client beachten

Bei der Wahl des E-Mail-Programms kommt es zum einen auf die technischen Voraussetzungen an, zum anderen auf die persönlichen Vorlieben in Sachen Bedienung und Funktionsumfang. Das sollten Sie bei der Wahl des Clienten beachten.

Mobil und PC: Das müssen Sie beim Email-Client beachten

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Mobil und PC: Das müssen Sie beim Email-Client beachten

Nahezu alle aktuellen Handys besitzen einen eigenen E-Mail-Client, und die meisten Smartphones ermöglichen die Installation alternativer E-Mail-Programme.

Wichtig bei der Auswahl: Achten Sie auf die IMAP-Funktionalität und auf Sicherheits-Features. Ein guter mobiler Client sollte Nachrichten auszugsweise laden können, zum Beispiel nur die ersten zwei oder drei Zeilen. Dann können Sie individuell entscheiden, welche E-Mails sie abrufen müssen. Auch das Laden von Mail-Anhängen sollte sich einstellen lassen, um teure Übertragungskosten und unnötige Ladezeiten zu verhindern.

Viele Webmail-Provider bieten eigene Clients an - entweder als echte App oder als sogenannte Web-App, die im Browser des Mobilgerätes ausgeführt wird. So gibt es etwa einen Google-Mail-Client als App für Android (vorinstalliert) und iPhone sowie eine Web-App, die auf Android, BlackBerry, iPhone, Nokia S60, Windows Mobile und anderen mobilen Betriebssystemen läuft.

Sie synchronisiert sich per IMAP mit den Standard-E-Mail-Clients der Mobiltelefone. Die bekannten Webmail-Anbieter GMX und Web.de haben ebenfalls Apps entwickelt, und zwar für Android und iPhone. Alternativ ist der E-Mail-Zugriff über spezielle Mobilportale der Anbieter möglich (m.web.de bzw. m.gmx.de).

Info: Das richtige E-Mail-Programm

Wer am heimischen PC und auf Mobilgeräten sowohl auf dienstliche als auch auf private E-Mail-Konten zugreift, muss meist zwangsweise dieselbe Software wie im Unternehmen nutzen. Bestes Beispiel: Outlook.

Funktionen zur Teamarbeit werden in vielen Unternehmen mithilfe der Software Microsoft Exchange bereitgestellt - als Client kommt fast immer Microsoft Outlook zum Einsatz. Gemeinsame Kalender, Besprechungsanfragen per Mail usw. lassen sich nur richtig nutzen, wenn auch daheim Outlook verwendet wird. Auch viele mobile E-Mail-Clients unterstützen inzwischen Exchange vollständig oder teilweise - bei der Einrichtung sollte die IT-Abteilung helfen.

Einfacher haben es Anwender, die nur private Mail-Accounts auf mehreren Geräten verwalten müssen. Sie sind nicht an ein bestimmtes Programm gebunden. IMAP-Konten lassen sich in allen modernen E-Mail-Clients für PC, Mac und mobile Geräte nutzen. Besonders empfehlenswert ist das kostenlose Mozilla Thunderbird, das für verschiedene Plattformen zur Verfügung steht .

Beim Einrichten von IMAP-Konten genügt fast immer die Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort - die notwendigen Server-Daten und Einstellungen findet Thunderbird automatisch.

Tipp: So bestellen Sie Newsletter ab

Bestellen Sie unnötige Newsletter ab. Normalerweise enthalten diese Nachrichten einen Link, mit dem sich das Abo beenden lässt. Ist das nicht der Fall, schicken Sie eine leere E-Mail mit dem Betreff unsubscribe an die Absender-Adresse - in vielen Fällen hilft's.

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