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Internet in der Hosentasche
Mit dem Handy online unterwegs
Das mobile Internet hat mehr zu bieten als Klingeltöne, SMS-Chats und Handy-Bildchen. Mit mobilen Portalen bekommen Sie fast alles, was Sie vom Web an Ihrem Schreibtisch-PC erwarten - und ein wenig mehr.
Haben Sie schon mit Ihrem Handy im Web nach Informationen gesucht? Zum Beispiel, wo es zum Bahnhof geht, wo das beste griechische Restaurant in der Nähe ist oder welche Telefonnummer Ihr Bekannter hat, dessen Kontaktdaten sich aus Ihrem Telefonspeicher davon gestohlen haben?
Wenn Sie es getan haben, dann haben Sie bestimmt Stoff für Anekdoten: Anekdoten über absurd lange Ladezeiten oder kostspielige Datentarife. Daneben tragikkomische Geschichten über Websites, die auf dem Handy nicht mehr lesbar waren oder den Benutzer mit ewigem Blättern nerven.
Die Moral dieser Geschichten: Auch im Zeitalter von UMTS und smarten Telefonen braucht man Sites, die auf mobile Geräte zugeschnitten sind: auf Geräte mit relativ kleinen Displays, schwacher Rechenleistung und wenig Speicher. Am besten wäre eine Site, die alles bietet: Suche, E-Mail, Nachrichten und Navigation. Eine Site, die auch auf andere interessante Adressen mit mobilen Inhalten verlinkt.
Mit dem Handy online unterwegs
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Mit dem Handy online unterwegs
Klingeltöne und Spiele stehen auf dem O2-Portal im Vordergrund, daneben gibt es News und Informationen.
Datentarife fürs mobile Surfen
Klingeltöne und Spiele stehen auf dem O2-Portal im Vordergrund, daneben gibt es News und Informationen.
Laut den Experten von IDC () werden in zwei Jahren 74 Millionen Anwender allein in Europa mobile Portale nutzen. Die Zahl der Nutzer werde bis zu diesem Termin jährlich um etwa zehn Prozent steigen. Wer sich in die Zahl dieser Nutzer einreihen möchte, braucht allerdings ein Gerät, das gewisse Anforderungen erfüllt.
Die Voraussetzungen für das mobile Surfen im Netz sind ein Web-Browser auf dem Handy und ein Gerät, das ein Datenübertragungsprotokoll wie GPRS, UMTS, EDGE oder HSDPA beherrscht. Bei diesen paketvermittelten Protokollen zahlen Sie für die übertragenen Daten, nicht für die Zeit, die Sie brauchen, um eine Website anzuschauen.
Sie können also in Ruhe Text lesen oder die Website länger auf Ihrem Gerät geöffnet lassen. Das einzige Hindernis ist hier, dass viele Geräte nach einer gewissen Zeit die Verbindung beenden. Sie bekommen eine Timeout-Fehlermeldung und müssen die Seite neu laden.
Teuer ist dagegen der Download von großen Bildern, Videos, Software oder Musik. Achten Sie also darauf, dass Sie sich nur auf Seiten bewegen, die nicht mit Bildern und Werbung überladen sind. Schließlich wollen Sie nicht für etwas Geld bezahlen, das Sie sowieso nicht sehen wollen. Wenn es mit Ihrem System technisch möglich ist, schalten Sie im Browser die Anzeige und den Download von Bildern aus. Das spart bei längeren Surf-Sitzungen bares Geld.
Für eine bessere Kostenkontrolle sollten Sie auch die Menge der heruntergeladenen Daten kontrollieren. Die Zugangs-Software YahooGo zum Beispiel zeigt dem Anwender an, wie viel Daten er geladen hat. Benutzen Sie eine Software ohne dieses Feature, sollte die Verlaufsanzeige Ihres Geräts Auskunft geben.
Der richtige Mobil-Browser
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Grafisch ansprechend ist der Zugang über den Client YahooGo.
Grafisch ansprechend ist der Zugang über den Client YahooGo.
Geräte mit einer Version der Betriebssysteme Windows Mobile oder Symbian haben ihre eigenen Browser. Wer diese Browser nicht mag, kann sich einen anderen herunterladen und über den PC auf seinem Handy installieren. Hier gibt es zum Beispiel den kostenlosen Opera Mini () oder den kostenpflichtigen Opera Mobile () für circa 20 Euro. Beide laufen unter Symbian- und Windows-Mobile-Betriebssystemen.
Ein anderes Beispiel ist TeaShark () Diese Software verbindet Sie über einen speziellen Server mit dem Web, der große Grafiken und Werbung ausfiltert. TeaShark ist in Java programmiert und sollte daher auf allen Mobilgeräten funktionieren, die eine Java-Engine haben. Laut Hersteller wurde der Browser nur auf Nokia-Telefonen getestet.
Auch die Mozilla-Gemeinde redet bei den mobilen Browsern mit. Minimo ist eine verkleinerte Form desMozilla-Browsers (). Die Version 2.0 der Software ist für Windows Mobile 5.0 oder höher gedacht.
Einige Portale verlangen eine spezielle Zugangs-Software. Diese Programme sollen möglichst zu allen Mobiltelefonen kompatibel sein und sind daher häufig in Java programmiert. Ihr Handy sollte also Java-fähig sein, damit Sie alle Angebote nützen können.