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Mindmapping: Mit "modeln" nach oben

Täglich müssen wir Entscheidungen treffen oder irgendetwas planen. Meist tun wir das aus dem Bauch heraus. Sind dabei allerdings viele Für und Wider zu berücksichtigen, wird es schnell unübersichtlich und das Ergebnis alles andere als optimal.

  1. Mindmapping: Mit "modeln" nach oben
  2. Teil 2: Mindmapping: Mit "modeln" nach oben
Urlaub

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Am Meer lässt es sich gut entspannen.

Täglich müssen wir Entscheidungen treffen oder irgendetwas planen. Meist tun wir das aus dem Bauch heraus. Sind dabei allerdings viele Für undWider zu berücksichtigen, wird es schnell unüber sichtlich und das Ergebnis alles andere als optimal.

Vielleicht überlegen Sie gerade, wovon für Sie ein erfolgreicher Urlaub abhängt, welche Vor- oder Nachteile die Anschaffung eines Haustiers für Sie haben kann, welche Lebensziele Sie haben und welche Schritte Sie dafür unternehmen könnten oder wie Sie Kompromisse mit Ihrem Partner aushandeln. Was auch immer für Entscheidungen zu treffen sind, es müssen dazu zumeist viele Faktoren berücksichtigt werden, die sich darüber hinaus größtenteils auch noch gegenseitig beeinflussen. Untersuchungen zufolge hat der Mensch allerdings eine mentale Grenze von vier Faktoren. Kommen bei einer Entscheidungsfindung demnach mehr als vier Faktoren ins Spiel, kommt man der optimalen Lösung nur dann nahe, wenn man alle Faktoren aufschreibt oder siemithilfe von Software visualisiert und analysiert.

Mindmapping

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Erkenntnisse: Im Arbeitsbereich "Verbinde" werden Wirkungszusammenhänge abgebildet.

Die Visualisierung von Zusammenhängen ist durch das sogenannte "Mind Mapping" bereits verbreitet - von der Schule bis in die Vorstandsetagen. Visuelles Arbeiten und Denken erhöht die Merkleistung und die Kreativität und vereinfacht die Kommunikation. Wenn jedoch aus visualisierten Zusammenhängen Schlüsse gezogen werden sollen, erkannt werden soll, wo die Risiken liegen und was kurz oder langfristig die beste Lösung ist, wird die so genannte Ursache- Wirkungsmodellierung benötigt. Das mag kompliziert klingen, ist aber genauso einfach wie Mind Mapping und wird beispielsweise bei der Software "CONSIDEO MODELER" nur "modeln" genannt.

Richtig modeln

Bei der Urlaubsplanung überlegt sich sicherlich jeder sehr genau, wie er die schönsten Tage des Jahres gestalten möchte. Wer dagegen nimmt, was ihm "empfohlen" wird oder einfach nur das billigste Angebot wählt, blickt hinterher häufig auf einen Urlaub zurück, der nicht die erhofften Vorstellungen erfüllte. Für die Planung und Gestaltung eines gelungenen Urlaubs lässt sich der MODELER sehr gut nutzen. Denn die vielen Faktoren, die einen guten oder weniger guten Urlaub ausmachen, kann man sich vor dem Urlaub überlegen und im MODELER visualisieren. Das nachfolgende Beispiel können Sie jederzeit ganz einfach nachvollziehen und auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Am Ende des Artikels erfahren Sie, woher Sie das Programm bekommen. Der MODELER hat fünf Arbeitsbereiche für verschieden Ansätze, die jedoch nicht alle genutzt werden müssen. Im Einzelnen sind das: • Beschreibe: Hier wird beschrieben, was über welchen Zeitraum und mit welchem Ziel betrachtet wird. • Definiere: In diesem Bereich werden Ideen gesammelt, an die möglicherweise später noch gedacht werden soll. • Verbinde: Hier werden Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung visualisiert, um sie qualitativ durch die Gewichtung schwach, mittel und stark zu beschreiben. Das geht einfach und schnell. Als Ergebnis erhält man sogenannte Wirkungsketten nd eine Einflussmatrix, um damit kurz- und langfristig entscheidende Faktoren im Modell zu erkennen. • Quantifiziere: Ursache-Wirkungszusammenhänge werden hier visualisiert und mathematisch mit konkreten Daten beschrieben, die aus Excel oder aus Datenbanken stammen können. • Simuliere: Dieser Bereich liefert das Ergebnis der quantitativen Modellierung. Damit werden Was-Wäre-Wenn-Szenarien möglich.

Sammelsurium

Für unser Urlaubsbeispiel werden zunächst im Bereich "Definiere" alle Faktoren gesammelt, die rund um das Thema Urlaub einfallen - unabhängig, ob ein Faktor an dieser Stelle wichtig oder unwichtig erscheint. Durch Doppelklick mit der Maustaste oder durch Drücken der Eingabetaste werden neue Faktoren angelegt, die durch Ziehen mit der Maus gruppiert oder auf Stapel gelegt werden. Im nächsten Schritt werden die am wichtigsten erscheinenden Faktoren über die Zwischenablage in den Arbeitsbereich "Verbinde" kopiert. Hier lassen sich ganz einfach durch Klick auf das Verbindungssymbol von einem Faktor und einem weiteren Klick auf einen anderen Faktor Verbindungspfeile anlegen. Faktoren und Pfeile können mit der Maus verschoben und in Größe und Position verändert werden. Zudem kann über das Kontextmenü die Farbe geändert werden. Ein Pluszeichen an einer Verbindung zwischen zwei Faktoren bedeutet: Wird einer der Faktoren größer, wird auch der andere größer. Und es gilt: Wird einer der Faktoren weniger, wird auch der andere weniger. Im Beispiel bedeutet mehr "Stress", dass mehr "abgelegene Orte" aufgesucht werden. Ein Minuszeichen neben einer Verbindung bedeutet dagegen, dass wenn der eine Faktor mehr wird, der andere weniger wird oder wenn er weniger wird, der andere mehr wird. In unserem Beispiel bedeutet mehr "Stress", dass weniger "quirlige Orte" aufgesucht werden.

Mindmapping

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Kreativ: Im Arbeitsbereich "Definiere" landen alle Faktoren, die zum Thema Urlaub einfallen.

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