Microsofts neuer App-Store und Backup-Dienst

Microsoft "Marketplace" und "My Phone": Das bieten die neuen Mobile-Dienste

Zeitgleich mit der Einführung von Windows Mobile 6.5 startet Microsoft "Windows Marketplace für mobile Geräte" und "My Phone" - frei nach der Devise 'Ohne internetbasierte Zusatzdienste geht es in Zukunft nicht mehr'. Über die Marketplace-Plattform können Smartphone-Besitzer künfitg Software fürs Handy erwerben und herunterladen. Mit "My Phone" hält Microsoft einen mobilen Dienste bereit, der die kostenlose Sicherung und Synchronisierung wichtiger Handy-Daten im Internet erlaubt.

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Windows Marketplace for Mobile

© Microsoft

Windows Marketplace for Mobile

Windows Marketplace für mobile Geräte - Start in zwei Phasen

Der Launch des Windows Marketplace für mobile Geräte erfolgt in zwei Phasen. Parallel zum Start von "Windows phones" am 6. Oktober und der Einführung des neuen mobilen Betriebssystems wird in der ersten Phase der Windows-Mobile-Marktplatz für Geräte mit Windows Mobile 6.5 bereitgestellt.Dabei belässt es der Softwaregigant aber nicht, denn Microsoft verfolgt das Ziel, die Basis potenzieller Kunden massiv zu erweitern: Und zwar mit den Kunden, die Windows-Mobile-Geräte mit 6.x besitzen; weltweit mehrere Millionen von Geräte.Bis spätestens Ende des Jahres will der Softwaregigant die Unterstützung von Windows Mobile 6 und 6.1 sicherstellen, anvisiert wird der Monat November. Das Signal für den Beginn der zweiten Phase.Neben der Unterstützung älterer Windows-Mobile-Geräte, plant Microsoft für diesen Zeitpunkt auch den Kauf von Anwendungen über ein Webportal anzubieten (anfangs wird über das Webportal nur die Verwaltung der gekauften Applikationen möglich sein). Darüber hinaus werden Rezensionen von Apps durch die Nutzer erlaubt, erweiterte Anti-Piraterie-Mechanismen eingebaut und einige noch nicht näher genannte Funktionen integriert, die das "Einkaufserlebnis verbessern und erleichtern" sollen.

Windows Marketplace for Mobile

© Microsoft

Windows Marketplace for Mobile

Kategorien-System im Marketplace

Der Windows-Marktplatz für mobile Anwendungen ist zur besseren Übersicht in mehreren Haupt- und Unterkategorien aufgeteilt. Gut ein Dutzend Hauptkategorien laden zum Stöbern ein: Darunter "Books", "Business", "Communication", "Entertainment", "Games", "Lifestyle", "Maps & Search", "Productivity" oder etwa "Social Network".Die Hauptkategorien sind dann wiederrum in eine unterschiedliche Zahl Unterkategorien aufgeteilt. So sind bei Games die Unterbereiche Action, Classic, Board, Card & Casino, Education, Family & Kids, Music, Driving, Strategy, Simulation, Sports, Trivia, Word & Puzzle vorgesehen. Bei Productivity wird es die Möglichkeit geben, Anwendungen in den Bereichen Time Management, Money Management, Task Management zu durchstöbern.

Zugriff via Mobiltelefon und Web

Smartphone-Besitzer werden Applikationen im Marketplace über einen Client auf dem Gerät (vorinstalliert auf Windows Mobile 6.5) sowie schlussendlich zu einem späteren Zeitpunkt über das oben genannte Webportal kaufen können. Die Authentifizierung geschieht mittels Windows Live ID. Bezahlt wird mit Kreditkarte; alternativ, wenn vom Mobilfunkanbieter unterstützt, kann die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung erfolgen. Letzteres scheint aber wohl eher ferne Zukunftsmusik zu sein, Microsoft selbst äußert sich dahingehend eher skeptisch. Bei der Lizenzierung einmal erworbener Apps zeigt man sich großzügig: "Erworbene Anwendungen können auf bis zu 5 unter der gleichen Windows Live ID registrierten Geräten installiert werden", so Microsoft.

Thema: Qualitätssicherung und Kontrolle bei Applikationen

Wie Konkurrent Apple - man erinnere sich an die Diskussion um einen entfernten [int:article,109628]C64-Emulator[/int] oder [int:article,102041]Sexbildchen-App 'Hottest Girls' (siehe Screenshot)[/int] - hat auch Microsoft Qualitätssicherung und Kontrolle bei den auf dem Marktplatz bereitgestellten Applikationen im Blick. So haben die Redmonder bereits festgelegt, dass Anwendungen unter keinen Umständen die Funktionalität der Geräte beeinträchtigen dürfen und auch die Privatsphäre des Nutzers muss respektiert werden. Dazu hat Microsoft für die Entwickler diverse Richtlinien ins Leben gerufen.Beim Zulassungsprozedere wird Microsoft Anwendungen auf die Einhaltung der Kriterien testen. Wird eine Anwendung abgelehnt, erhält der Entwickler einen Bericht, der Auskunft über die Gründe der Ablehnung gibt. Weitere Infos sind hier in der FAQ zum Windows Marketplace zu finden.

Hottest Girl App

© Archiv

Erotik im AppStore: Die "Hottest Girls"-App.

Was es über den Dienst "My Phone" zu wissen gilt, der die kostenlose Sicherung und Synchronisierung wichtiger Daten im Internet erlaubt, lesen Sie auf der nächsten Seite...

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