Zwei Display-PCs im neuen Media-Markt-Flyer

Media Markt: Zwei All-In-One-PCs gegen Aldis Medion Akoya P4010 D

Kurz vor Weihnachten steht eine neue Produktgattung vor dem Durchbruch: kompakte All-In-One-PCs mit Display und Hardware komplett in einem Gehäuse. Aldi trat am Donnerstag schon mal mit solch einem Display-PC voran. Im neuen Freitags-Prospekt bietet nun Media Markt ebenfalls zwei entsprechende Geräte an: ein günstiges Einsteiger-Modell von Packard Bell sowie ein Nobel-Gerät vom Altmeister Apple. magnus.de nahm die beiden Modelle unter die Lupe und checkt ab, wie sie sich gegen Aldis Medion Akoya P4010 D bewähren.

Media Markt: Zwei All-In-One-PCs gegen Aldis Medion Akoya P4010 D

© Andy Ilmberger

Media Markt: Zwei All-In-One-PCs gegen Aldis Medion Akoya P4010 D

Kurz vor Weihnachten steht eine neue Produktgattung vor dem Durchbruch: kompakte All-In-One-PCs mit Display und Hardware komplett in einem Gehäuse. Aldi trat am Donnerstag schon mal mit solch einem Display-PC voran. Im neuen Freitags-Prospekt bietet nun Media Markt ebenfalls zwei entsprechende Geräte an: ein günstiges Einsteiger-Modell von Packard Bell sowie ein Nobel-Gerät vom Altmeister Apple. magnus.de nahm die beiden Modelle unter die Lupe und checkt ab, wie sie sich gegen Aldis Medion Akoya P4010 D bewähren.

Media Markt: Zwei All-In-One-PCs gegen Aldis Medion Akoya P4010 D

© Andy Ilmberger

Dem neuem Aldi-PC Medion Akoya P4010 D im kompakten und schicken Display-Format konnte magnus.de in seinem Test (hier geht es zum Test [int:article,115765/]) bereits eine Kaufempfehlung aussprechen. Für 699 Euro bekommt hier der Kunde ein superb ausgestattetes Gerät mit vielen Einsatzmöglichkeiten wie Internet-Anwendungen, Büroarbeiten, als Fernsehgerät, als Festplattenrecorder und als Multimedia-Jukebox. Schwachpunkt des Aldi-Rechners ist vor allem die kraftlose Grafikeinheit, mit der noch nicht einmal betagtere Spiele flüssig laufen. Wie dem auch sei: an diesem Aldi-Rechner Medion Akoya P4010 D müssen sich die beiden Media-Markt-Angebote messen lassen.

All-In-One-PC Medion Akoya P4010 D (MD8850)

© Josef Bleier

All-In-One-PC Medion Akoya P4010 D (MD8850)

All-In-One-PC "One two U500M GE" von Packard Bell für 599 Euro

Der eigentliche Rivale zu Aldis Medion-Rechner für 700 Euro ist der 600 Euro teure "One two U500M GE" von Packard Bell. Worin sich beide All-In-One-PCs neben der Gundidee gleichen, ist der Einsatz eines Touchscreens als Display. Neben Maus und Tastatur kann der Anwender seine Bedürfnisse an den Rechner auch mit dem Finger auf dem Display mitteilen. Je nach Anwendung eignet sich diese Form der Eingabe mal besser oder schlechter: vor mehrseitigen Doktorarbeiten sei ausdrücklich gewarnt, die Bedienung eines Mutlimedia-Players oder ein kleiner Abstecher ins Internet macht aber durchaus Laune.

Ansonsten muss der Kunde den um 100 Euro günstigeren Preis beim Media-Markt-Gerät teuer bezahlen. Dies beginnt bereits beim Display, welches mit 20 Zoll um 1,5 Zoll kleiner ist als das des Aldi-Konkurrenten. Über die Auflösung schweigt sich Media Markt aus, vermutlich dürfte sie bei 1.600 x 900 Bildpunkten liegen - das Aldi-Pendant zeigt eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Für die Wiedergabe von Full-HD-Inhalten ist die bei Packard Bell verbaute Hardware aber ohnehin recht schwachbrüstig ausgelegt. Mit Intels Celeron-Prozessor T3100 (1,9 GHz, 1 MB Cache, 800 MHz Systemanbindung), 2 MB Arbeitspeicher und der schnell überforderten Chipsatzgrafik Intel GMA 4500 M bewegt man sich leistungstechnisch bereits nahe an einem Netbook. Das reicht natürlich für normale Büroarbeiten sowie zum Surfen im Internet, doch bereits moderne Bildbearbeitungen bringen den Packard Bell leicht ins Schwitzen, geschweige denn Video-Encodierungen und Bearbeitungen oder gar 3D-Spiele. Da zeigt sich der Aldi-PC doch noch etwas solider gerüstet für etwaige Aufgaben.

All-In-One-PC mit Touchscreen von Packard Bell

© Archiv

All-In-One-PC mit Touchscreen von Packard Bell

Auch der Rest der Hardware-Ausstattung bleibt deutlich hinter dem Aldi-Angebot zurück. Die Festplatten-Kapazität beträgt lediglich 320 GB (Aldi: 1.000 GB) und WLAN fehlt ebenso wie etwa ein DVB-T- oder Analog-Tuner. Was an Features übrig bleibt ist ein GBit-Netzwerk-Anschluss, USB-Ports in unbekannter Menge, ein 5-in-1-Kartenleser sowie ein DVD-Multiformat-Brenner.

Interessenten eines All-In-One-Display-PCs in dieser Preisklasse kann man nur ausdrücklich dazu raten, das Packrd-Bell-Gerät trotz des niedrigeren Preises von 600 Euro im Regal stehen zu lassen und den nächsten Aldi aufzusuchen, um noch einen Medion Akoya P4010 D für relativ gesehen supergünstige 700 Euro zu ergattern!

All-In-One-PC iMac 21,5" MB950 D/A von Apple für 1.099 Euro

Selbst mit Apples kleinstem iMac hinkt der Vergleich zu einem Aldi-Display-PC doch markant. Das beginnt bereits beim Preis von 1.100 Euro, also 400 Euro mehr als die Aldi-Offerte. Allerdings sieht man dem Apple-PC bereits am Gehäuse und der edlen Verarbeitung jeden Euro an. Natürlich unterscheiden sich ein Aldi-Display-PC und Apples All-In-One-Gerät auch vom Einsatzzweck her deutlich: Das Gerät vom Lebensmittel-Discounter soll vor allem Spaß machen und multimedial auftrumpfen, während Apples iMac abgesehen vom Prestige-Wert bereits mit ausgewachsenen PC-Leistungswerten glänzt, mit denen sich auch anspruchvolle Aufgaben aus dem Foto- und Video-Bereich mühelos bewältigen lassen.

So rechnet als Prozessor immerhin ein Core 2 Duo mit zwei mal 3,06 GHz (3 MB Cache, 1.066 MHz Systemanbindung) im Inneren, unterstützt von 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher und Nvidias mobiler Geforce-Grafik 9400M. Zwar verkörpert die verbaute Grafik noch wahrlich nicht die Traumkonfiguration für echte Zocker, doch zumindest ältere Spiele lassen sich so noch einmal wiederbeleben. Die Festplatten-Kapazität mit 500 GB strotzt nun nicht vor Großzügigkeit, dürfte aber den meisten Anwendern vollkommen ausreichen, sofern sie hier kein übergroßes Video-Archiv darauf ablegen wollen. Brennarbeiten auf Scheibe erledigt ein integrierter DVD-Multiformat-Brenner mit bis zu 8-facher Geschwindigkeit.

Apple iMac

© Apple

Apple iMac

Schnickschnack wie etwa ein TV-Tuner oder die Touchscreen-Funktionalität fehlen dem iMac völlig. Stattdessen bekommt der Apple-Kunde WLAN mit schnellem n-Draft, Ethernet mit 1 GBit, Bluetooth, SD-Kartenleser, kabelloses Eingabe-Set sowie ein hervorragendes 21,5-Zoll-Display mit weiten Blickwinkeln und einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Bei all dem Lob muss man natürlich darauf hinweisen, dass das Apple-Betriebssystem Mac OS X (10.6) nicht jedermanns Sache ist - vor allem wenn Windows bislang stets das favorisierte Betriebssystem war. Wer aber in dieser Geräteklasse seine Kreativität und Produktivität austoben will, für den kann der iMac trotzdem eine echte Alternative darstellen. Übrigens kostet der hier vom Media Markt angebotene iMac mit 1.100 Eur genau das gleich wie Online über den Apple-Store.

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