Mangelerscheinungen
Mangelerscheinungen
Man sieht, die drei Tools zusammen würden all das bieten, was man sich als Kommunikationsgeschädigter im Web 2.0 wünscht, einzeln sind die meisten jedoch wertlos. Xing und LinkedIn halten sich darüber hinaus weitgehend geschlossen.
Kleine Brückenschläge
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Der GMX-Messenger holt sich alle Nachrichten aus den Communities, aber zeigt weder den Online-Status an noch ermöglicht er einen Chat.
Der GMX-Messenger holt sich alle Nachrichten aus den Communities, aber zeigt weder den Online-Status an noch ermöglicht er einen Chat.
Oft ist es sinnvoll, Tools zu verwenden, die kleinere Überschneidungen zwischen verschiedenen Diensten ermöglichen. Der Instant Messenger von MySpace hat beispielsweise rudimentäre Skype- Funktionen integriert. Leider lädt das Tool die Skype-Kontakte nicht auf einen Schlag, der Anwender muss sie einzeln importieren.
Eine weitere Einschränkung betrifft den Chat, denn der geht mit Skype nicht, nur die VoIP-Telefonate. Das ist für ein Chat-Programm wieder einmal verwunderlich. Auch die MySpace-Post ist nicht vollständig integriert, das Tool meldet zwar neue Nachrichten, die öffnen sich aber im Web.
Ein paar Community-übergreifende Applikationen gibt es für Facebook, beispielsweise das LinkedIn- und und das MySpace-Modu) auf der Basis von Opensocial. Doch auch diese stellen keine vollwertige Verknüpfung dar, die alle Kontakte unter einer Oberfläche funktional zusammenfasst. Stattdessen öffnet sich eine extra Seite, die die fremden Kontakte in der Facebook- Optik zeigt. Das hat nicht sonderlich viel Nährwert.
Als recht gelungener Ansatz stellt sich Friendfeed dar, das alle Veröffentlichungen einer Person sammelt und anderen Personen zur Verfügung stellt. So verknüpft der Anwender seine Dienste wie Blogs, Flickr, YouTube, Twitter, Facebook-Statusmeldungen, Gmail-Status etc., und sobald er irgendwo etwas schreibt oder hochlädt, erscheint ein Eintrag bei Friendfeed.
Diesen zusammenfassenden Feed abonnieren wiederum die Freunde, sodass sie nicht alle Seiten des Bekannten einzeln abgrasen müssen, um über dessen Aktivitäten auf dem Laufenden zu bleiben. Leider fehlen auch hier einige Dienste, z.B. MySpace oder Bloglines.
Der Friendfeed Live-Ticker lässt sich in einem eigenen, kleinen Browserfenster öffnen, das der Anwender am Rand des Desktops platziert. So entgeht ihm kein Mucks im Web 2.0. Außerdem lässt sich der Feed exportieren, auf eine Webseite, in den Messenger, in eine wöchentliche E-Mail, in eine Facebook-Applikation oder einen anderen Feedreader.
Fazit
Die allumfassende Lösung gibt es nicht, ein paar gelungene Ansätze, aber alle haben noch massive Einschränkungen, so dass keiner die Bedürfnisse der Anwender letztendlich befriedigt. Ein Grund hierfür ist sicher auch, dass Communities wie Xing, Linkedin oder das Skype-Telefon sich gegenüber Mashups als sehr verschlossen erweisen. Leider konnten wir dem Kommuniktor Werner Falk mit diesem Artikel nicht wirklich weiter helfen.
Praktische Twitter-Tools und Infos über Opensocial finden Sie auf der letzten Seite...