Alles im Fluss?

Loewe Xelos A 37 HD+100

Loewe Xelos A 37 HD+100

Loewe Xelos A 37 HD+ 100

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Der Loewe Xelos A 37 HD+ 100 ist ab 2.600 Euro zu haben

Dass Loewe gerade seine Einsteiger- Serie für das 100-Hz-Debut nutzt, hat einen guten Grund: Die Xelos-Serie setzt als einzige noch auf WXGA-Panels mit 1366x768 Bildpunkten. 100-Hz- Panels mit dieser Auflösung sind genau wie die Chips zur Bewegungserkennung und Errechnung der Zwischenbilder schon länger verfügbar. 100-Hz setzt Loewe in den Xelos- Modellen der Bildschirmgrößen 32-, 37- und 42-Zoll um ? im Labor nahmen wir den 37- Zöller unter die Lupe.

Systemfernbedienung

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Nimmt man immer wieder gerne in die Hand: Loewes robuste und übersichtliche Systemfernbedienung

Obwohl nicht der renommierten "Individual"- Serie zugehörig, eröffnen die Xelos-Modelle zahlreiche Aufrüstmöglichkeiten. Zwei Designvarianten lassen die Wahl zwischen Anthrazit und Chromsilber. Eine optionale 160-Gigabyte-Festplatte bietet reichlich Platz für Aufnahmen vom integrierten Tunerboard, das mit Doppeltuner für analogen, DVB-C und DVB-T-Empfang klotzt.

Der DVB-C-Tuner ist dabei für den Empfang von HDTV-Sendungen genauso gerüstet wie die Festplatte für deren Aufzeichnung. Besitzer einer Satellitenschüssel rüsten den HDTV-fähigen Sat-Tuner nach, entweder als Single- oder Twin- Version. Zahlreiche Floorstands und das skalierbare Individual Soundsystem komplettieren die Angebotsliste.

Bei der Integration der Tuner-Armada in die Gegebenheiten vor Ort hilft ein gelungener Installationsassistent. Nach den Sendersuchläufen bietet dieser vielfältige Möglichkeiten zur Sortierung der Listen. Positiv fallen die ausnahmslos schnellen Umschaltzeiten auf. Das Bedienmenü ist aufgeräumt, verwirrt jedoch durch die Navigation auf zwei Achsen unnötig. Gerade der Weg zum Menüpunkt "Filmglättung (DMM)", der den 100-Hz-Modus aktiviert, ist für den, der ihn immer wieder einund ausschalten will, zu weit.

Positiv auch: der Raumlichtsensor. Im Menü ist er unter "automatische Dimmung" zu finden, positiv auch: In jeder Lichtsituation regelt er die Kathodenröhren auf das richtige Maß an Helligkeit, lässt das Bild nie zu dunkel und nie zu hell dastehen.

Als Bildverbesserer setzt der Loewe auf die hauseigene "Image+"-Schaltung. Derer sollte man sich aber nur mit schlechten Analogsignalen bedienen, denn die Überschärfung des Bildinhalts ist gerade bei Digitalsignalen überflüssig. Spielt man dem Xelos PAL-Signale vom DVD-Player über einen der beiden HDMI-Eingänge zu, skaliert er die so tadellos, wie die der Tuner des eingebauten Digitalchassis. Die rauscharme und homogene Qualität der TV-Darstellung belegt die gewachsene Kompetenz von Loewe auf diesem Gebiet.

Testergebnisse

Loewe Xelos A37+100
Loewe
ca. 2.600 €

37-Zoll-LCD-Fernseher

Weitere Details

70 Prozent

Fazit:Loewe verteidigt seinen Anspruch und liefert einen 100-Hz-Fernseher der Aufsteigerklasse

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
gut

100 Hz, 24p, USB - die Xelos-Serie lässt kaum Wünsche offen

Eines der wenigen Mankos des Testgerätes war die Ausleuchtung des Panels. In dunklen Bildpartien zeichnete sich eine leichte Fleckenbildung ab. Diesem Phänomen liegt allerdings eine Serienstreuung zugrunde, auf die man beim Kauf achten sollte. Zu tadeln ist auch die Helligkeitsverteilung (Gamma); selbst bei völlig heruntergedrehtem Kontrastregler sättigte der Fernseher Helligkeitswerte zu früh und enthält dem Zuschauer damit Details in hellen Flächen wie etwa verschneiten Landschaften vor.

Das Kontrastverhalten ist für LCD-TVs sehr gut, auch wenn der Schwarzwert von 0,2 cd/m2 gegenüber dem überdurchschnittlich schwarzen Philips etwas fahl daherkommt. Hervorragend ist Loewe die Farbabstimmung gelungen: Egal, ob bunte TV-Show, Fußballspiel oder Spielfilm - der Xelos schafft es, stets das richtige Maß zu finden, nie zu bunt und nie zu flau.

Seine ganze Detailfreude spielt er aber mit HD-Material aus: Die Qualität des intern gewonnenen HDTV-Signals auf seinem WXGA-Panel misst sich locker mit den beiden Full-HD-Konkurrenten, die via Receiver gefüttert wurden. Auch mit dem HD-Zuspieler brillierte der Xelos: Zum einen durch den kristallklaren Schärfe-Eindruck, zum anderen durch die 24p-fähigen HDMI-Eingänge. Die zugespielten 24p-Signale vom Blu-ray-Player stellt er wahlweise im Original als wiederholte Bildfolge mit dem typischen Ruckeln dar.

Oder bei aktivierter Bewegungskompensation eben mit dazuberechneten Zwischenbildern. Im Vergleich zu den Mitbewerbern ist die Bewegungskompensation des Loewe sehr hoch eingestellt und gibt dem Nutzer lediglich die Optionen "aus" oder "ein" an die Hand. Hier wäre eine feinere Einstellung wünschenswert, weil der Filmlook für manchen Geschmack zu sehr leidet. Zudem ließe sich die ohnehin schon niedrige Fehlerzahl bei einer geringeren Intensität gegen Null bewegen.

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