Leistung der Core-i7-Notebooks
Hohe Prozessorleistung
Testprofil
NexocE715
-
www.nexoc.de
-
2.900 Euro
Mobile-Core-i7-Notebook
Daten
Prozessor: Intel Core i7-920XM
Taktfrequenz/L3-Cache: 2 GHz/8192 KByte
Chipsatz: Intel PM55
Arbeitsspeicher: 4096 MByte
Grafik: Nvidia GeForce GTX 280M
Festplatte: 2 x 500 GByte (RAID 0)
Opt. Laufwerk: Sony BC-5500S (BD-Combo)
Display: 17,3 Zoll/1920x1080 Bildpunkte
Abmessungen: 412x279x48 mm
Gewicht: 4 kg
Akkulaufzeit Volllast: 33 Minuten
80: Prozent
Mit 13 468 Punkten im Cinebench R10 setzt sich das Nexoc E15 in der Prozessorleistung wie erwartet an die Spitze aller bisher von uns getesteten Notebooks. Interessant sind in diesem Zusammenhang die 4253 Punkte, wenn nur ein Kern mit dem Rendern der 3DGrafik beauftragt wird. Dieser vergleichsweise hohe Wert zeigt den Vorteil des Turbo Boost, da die Taktrate des aktiven Kerns bis auf 3,2 GHz steigt. Sehr gut ist auch die Festplattenperformance des Stripe-Sets aus den beiden 500-GByte-Platten mit 116 MByte/s. Das Schenker-Gerät bringt ähnliche Leistungswerte, nur die Festplatten-Performance liegt mit 101 MByte/s unter der des Nexoc.
Für Notebooks mit einer GPU erzielen die beiden Gaming-Notebooks sehr gute Werte in den 3D-Benchmarks: Das Nexoc kommt auf 6630 Punkte im 3DMark Vantage, das Schenker schneidet mit 6641 Punkten geringfügig besser ab, der Unterschied bewegt sich aber im Rahmen der Messtoleranz. Ein aktuelles Spiel wie Far Cry 2 bleibt mit im Schnitt 43 fps auch bei hohen Qualitätseinstellungen spielbar.
Eine lange Akkulaufzeit steht bei 17-Zoll-Gaming-Notebooks nicht oben auf der Prioritätenliste. Unter hoher Last ist der 43 000-mWh-Akku des Nexoc bereits nach 33 Minuten erschöpft. Beim Spielen sollte man sich also nicht zu weit von einer Steckdose entfernen. Da der Schenker mit einem anderen Display als das Seriengerät ausgestattet war, haben wir auf eine Akkumessung verzichtet.
Mobile Core i7 für Einsteiger
Das zweite Nexoc-Notebook E633 und das Asus M60J vertreten mit Preisen unter 2000 Euro eher den unteren Rand des Mobile-Corei7-Segments. In dem 1800-Euro-Notebook Nexoc E633 arbeitet mit dem Core i7-720QM das Einstiegsmodell unter den neuen Quad-Core-Modellen von Intel. Im Gegensatz zu den 700er –Desktop-Varianten des Core i5 kann der 1,6-GHz-Prozessor aber mit HyperThreading aufwarten, nur der Level-3-Cache wurde auf sechs MByte gestutzt.
Bild vergrößern
937
786
http://img3.magnus.de/Die-ersten-Mobile-Core-i7-Notebooks-r937x785-C-2a64a19e-24120770.jpg
Nexoc E715
Nexoc E715
Testprofil
NexocE633
-
www.nexoc.de
-
1.800 Euro
Mobile-Core-i7-Notebook
Daten
Prozessor: Intel Core i7-720QM
Taktfrequenz/L3-Cache: 1,6 GHz/6144 KByte
Chipsatz: Intel PM55
Arbeitsspeicher: 4096 MByte
Grafik: Nvidia GeForce GTX 260M
Festplatte: Seagate ST9500420AS (500 GByte)
Opt. Laufwerk: Sony BC-5500S (BD-Combo)
Display: 15,6 Zoll/1600x900 Bildpunkte
Abmessungen: 374x264x42 mm
Gewicht: 3,3 kg
Akkulaufzeit Volllast: 38 Minuten
80: Prozent
Auch Grafikkarte und Display fallen im E633 eine Nummer kleiner aus als im E715: Hier ist eine GeForce GTX 260 eingebaut, die mit 112 Recheneinheiten gegenüber 128 Stream-Prozessoren im GTX 280 auskommen muss und als Display dient ein 15,6-Zöller mit einer Auflösung von 1600 mal 900 Bildpunkten und LED-Backlight. Dafür ist ebenfalls ein Blu-ray-Combo-Drive eingebaut. In der Praxis schlägt sich das kleinere Nexoc- Notebook gar nicht so schlecht.
Die GTX-260-Grafik ist mit 6116 Punkten im 3DMark Vantage und 41 fps bei Far Cry 2 nur wenig langsamer als der Geforce GTX 280 im E715 und auch die System-Performance kann sich sehen lassen.
Das M60J ist das Einstiegsmodell von Asus in die Mobile-Core-i7-Klasse. Auch hier konnte uns der Hersteller nur ein Vorseriengerät mit abweichender Ausstattung zur Verfügung stellen, wir verzichten daher auf eine Wertung. Unser Testgerät war mit einem Core i7-820QM ausgestattet, das Seriengerät für 1450 Euro ist nur mit einem 720QM bestückt. Auffallend am Asus sind die blau leuchtenden Sensorfelder für die Multimediasteuerung oberhalb der Tastatur des mit einem 16-Zoll-Display ausgestatteten M60J.
Die Display-Auflösung liegt mit 1366 x 768 Bildpunkten deutlich unter der des Nexoc E633. Aber das ist angesichts der schwachen GeForce-GT-240-Grafik gar nicht so schlecht. Denn bei höheren Auflösungen ist der nur mit 48 Recheneinheiten operierende Nvidia-Chip heillos überfordert, wie die knapp 20 fps bei Far Cry 2 zeigen.
Auch die Sytemleistung liegt trotz des stärkeren Prozessors mit 4765 Punkten deutlich unter der des Nexoc E633, da beim PCMark Vantage auch die Grafikperformance mit in die Wertung eingeht. Dafür liegt der Akkulaufzeit des Asus über der des Nexoc. Denn hier wirkt sich nicht nur die sparsamere Grafikkarte aus, sondern auch der größere Akku.
Die ersten Mobile-Core-i7-Notebooks
1 von 15