Die besten Druck-Tipps für den Alltag

Drucker-Kniffe: Von Gamma-Werten und Original-Patronen

Der Drucker einer Familie muss mit vielfältigen Druckaufgaben zurechtkommen. Wir möchten Ihnen mit unseren Tipps helfen, einige Klippen bei der Alltagsdruckerei zu umschiffen.

  1. Drucker-Kniffe: Von Gamma-Werten und Original-Patronen
  2. Teil 2: [Tipps] Drucker-Kniffe: Von Gamma-Werten und Original-Patronen
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Tipp 1: Offizielle Dokumente drucken

Verträge, notarielle Dokumente oder Papiere, die man lange aufheben muss, sollten Sie nicht mit einem Tintenstrahldrucker ausgeben. Die Tinte verblasst mit der Zeit und ist auf Normalpapier sehr anfällig gegen Feuchtigkeit. Deshalb dürfen offizielle Dokumente nur mit entsprechend zertifizierten Laserdruckern und auf dem dazu genehmigten Papier gedruckt werden. Diese Drucker müssen gemäß der Dienstordnung für Notare, kurz "DONot", für den Bereich Urkundenwesen zertifiziert sein. Natürlich besitzen Sie in der Regel keinen solchen Drucker. Aber auch für den privaten Dokumentenaustausch oder für eine langlebige Aufbewahrung sollten Sie einen Laserdrucker verwenden. Haben Sie nur einen Tintenstrahldrucker, drucken Sie das Dokument auf Normalpapier aus. Im Anschluss machen Sie ein oder bei Bedarf mehrere Kopien an einer der weit verbreiteten Kopier-Stationen. Diese Kopierer sind mit einem Laserdrucker gekoppelt und produzieren somit lang haltbare Dokumente für ein paar Cent.

Tipp 2: E-Mails ausdrucken

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Für eine bessere Übersicht sollten Sie Ihre E-Mails im Memo-Format, für ein Nachweisarchiv als Tabelle drucken.

Wenn Sie aus Outlook eine oder mehrere E-Mails ausdrucken möchten, können Sie auf das Druckersymbol in der Menüleiste klicken. Aber Sie haben noch eine andere Möglichkeit: Markieren Sie die E-Mails und öffnen Sie "Datei" sowie die Option "Drucken" (Alternativ Tastenkombination "Strg + P"). Hier können Sie auswählen ob Sie die Mails im einheitlichen und somit gut archivierbarem Memo-Format oder eine Gesamtübersicht der Mails im Tabellenformat ausdrucken möchten. Über verschiedene Optionen können Sie die Ausgabeeigenschaften an Ihre Ansprüche anpassen.

Tipp 3: Paralleldrucker an USB nutzen

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Für eine bessere Übersicht sollten Sie Ihre E-Mails im Memo-Format, für ein Nachweisarchiv als Tabelle drucken.

Wenn Ihr PC, Notebook oder Netbook keinen Parallelanschluss mehr bietet, können Sie Ihren alten Drucker auch über USB anschließen. Dafür gibt es im Fachhandel entsprechende Adapterkabel (Parallel auf USB-Druckerkabel). Schließen Sie das Kabel am Drucker und am PC an. Schalten Sie den Drucker ein, und fahren Sie den PC hoch (bitte Reihenfolge einhalten). Der Rechner erkennt den Drucker in der Regel als LPT1-Gerät und installiert den Treiber. Nun müssen Sie den richtigen Anschluss zuordnen. Unter XP geht das über "Start, Einstellungen, Drucker und Faxgeräte". Mit einem Rechtsklick auf den Druckernamen gelangen Sie zu seinen "Eigenschaften". Wählen Sie "Anschlüsse" und suchen Sie einen freien USB-Port. Setzen Sie dort ein Häkchen und klicken Sie auf "OK". Bei Vista kommen Sie über "System- steuerung" und "Drucker" zu Ihrem Modell. Nach dem Rechtsklick auf "Eigenschaften" lässt sich der Anschluss wie bei XP zuordnen. Ist in Ihrem Rechner ein PCI-Steckplatz frei, gibt es Steckkarten mit Parallelschnittstelle für etwa 10 Euro.

Tipp 4: Der Gamma-Wert

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Mit einer Gamma-Korrektur (Mitte) ließ sich das zu dunkle Bild (links) besser auffrischen als mit dem Helligkeitsregler (rechts).

In vielen Druckertreibern und Bildbearbeitungen lässt sich ein sogenannter "Gamma-Wert" regeln. Diese Funktion sollten Sie nutzen, wenn das Foto sowohl sehr helle und sehr dunkle Partien aufweist. Bei einem Gamma-Wert größer als 1,0 werden vor allem die mittleren Farbtöne gegenüber den sehr dunklen und sehr hellen Farbtönen aufgehellt. Ein Gamma-Wert kleiner als 1,0 dunkelt diese Farbtöne ab. Der Effekt ist dabei anders, als bei der Helligkeitsregulierung, die alle Farbtöne anpasst.

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