Barrierefreies Wohnzimmer dank Windows 7?

Kompatible Hardware und Software Variationen

  1. Das Mediacenter von Windows 7: Was taugt es für den Heimkinobereich
  2. Kompatible Hardware und Software Variationen

Fehlende Blu-ray-Unterstützung

Was TV- und Blu-ray-Player-Hersteller zum Teil massiv bei ihren Geräten bewerben, passiert im Media Center fast nebenbei: Internet-TV und Web-Radio. Unter "Extras" können derzeit beispielsweise die Internet-TV-Angebote des ZDF (ZDF Mediathek) und von MTV (MTV Overdrive) aktiviert werden. Hier versteckt sich auch "More Radio", das den Zugriff auf Radio-Streams aus aller Welt erlaubt.

Die Installation und das Konfigurieren des Windows Media Centers hat Microsoft äußerst einfach gestaltet, sodass interessierte PC-Nutzer damit zurechtkommen. Die Bedien menüs sind intuitiv und übersichtlich. Es existieren etwa Voransichten von Bildern, Videos und Musikalben, um die Auswahl zu erleichtern. Transparenz- und Überblendungseffekte verleihen eine schicke Oberfläche.

Die Software-Versionen im Überblick

Microsoft hat auch bei Windows 7 für die verschiedenen Ansprüche der Nutzer entsprechende Pakete geschnürt. Im Gegensatz zum äußerst rudimentären Windows 7 Starter, das nur zusammen mit einem PC verkauft wird, ist die Home-Premium-Version auch einzeln für 200 Euro erhältlich. Das Upgrade von Windows Vista kostet 120 Euro. Dieses Paket enthält alle wichtigen Funktionen inklusive dem Windows Media Center, was für den Großteil der Heimanwender genügen dürfte.

Focus: Windows 7

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Windows 7 Versionen

Wer weitreichendere Funktionen für Netzwerke und Gruppenarbeit wünscht, sollte Windows 7 Professional in Erwägung ziehen. In dieser Version für 310 Euro (Upgrade 285 Euro) ist es etwa möglich, über das Netzwerk auf einen Computer zuzugreifen (Remote Desktop). Für zehn Euro mehr (Upgrade 300 Euro) erhält man bereits die Ultimate Edition. Diese Version enthält hauptsächlich Funktionen für Profi s, da sie besonders für Unternehmen gedacht sind. Ein Großteil dieser zusätzlichen Optionen erfordert die Anwesenheit von Windows Server 2008.

Alle Editionen sind als 64-Bit- und 32-Bit-Version erhältlich. Die 64-Bit-Version besitzt vor allem den Vorteil, dass sich mehr als 4 GByte Arbeitsspeicher adressieren lässt.

Ferngesteuert: Windows Media Extender

Nahezu alle Funktionen des Windows Media Centers lassen sich auf der Xbox 360 nutzen, ohne die Anwendung selbst zu installieren. Die Spielkonsole und ein PC mit dem Windows Media Center müssen nur über ein Netzwerk miteinander verbunden sein. Die Xbox agiert dabei als Extender, der das Windows Media Center auf dem PC fernsteuert.

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Windows Media Extender

Besitzt der Computer beispielsweise digitalen Satelliten-Empfang, kann auch die Xbox diese Funktion nutzen. Auch alle Multimedia-Inhalte lassen sich mit der Box wiedergeben. Nur auf Discs, die sich im Computer drehen, kann die Konsole nicht zugreifen.

Fazit

Windows 7 bietet mit dem überarbeiteten Media Center eine ernst zu nehmende Alternative für das Wohnzimmer. Kein Unterhaltungselektronik-Hersteller bietet diese Fülle an Funktionen bei einem Gerät. Wermutstropfen ist die fehlende Unterstützung von Blu-ray.

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