Office-Programme im Vergleich

Schreiben, Rechnen, Mailen: Schlägt Freeware die Profi-Officesoftware?

Nirgendwo wie im Bereich Office drückt das Vorhandensein einer Open-Source-Alternative die Preise. Zwar müssen die Firmenkunden noch immer den vollen Preis bezahlen, der Privatkunde profitiert jedoch und bezahlt von Jahr zu Jahr weniger.

  1. Schreiben, Rechnen, Mailen: Schlägt Freeware die Profi-Officesoftware?
  2. Freeware OpenOffice.org 3.01 und Thunderbird
Freeware vs. Kaufprogramme

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Freeware vs. Kaufprogramme

Obwohl Office 2010 vor der Türe steht, dürfte die Vorgängerversion aus dem Jahr 2007 für viele eine lohnenswerte Alternative sein.

Mit dem Preis für Privatkunden ist Microsoft in den vergangenen Jahren immer weiter heruntergegangen. Bei Amazon kostet Microsoft Office Home and Student 2007 mittlerweile 68 Euro, Microsoft Office Professional 2007 365 Euro (Upgrade 250 Euro) und eine Ultimate-Version 398 Euro. Microsoft Office Ultimate 2007 umfasst die Anwendungen Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Publisher, Groove, Access, InfoPath und OneNote.

Freeware vs. Kaufprogramme

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Für Studierende wird es noch preiswerter: Microsoft Office Ultimate 2007 für 52 Euro und das Microsoft Office Language Pack 2007 für eine weitere Sprache neben der Basissprache Deutsch für 12 Euro. Durch Angabe der Hochschul-E-Mail-Adresse akkreditieren sich Studenten für das Angebot unter www.daswahreoffice.de.

Damit will Microsoft die Studierenden schon jetzt an seine Software gewöhnen, damit die künftigen Arbeitnehmer die Programme später auch in ihren Firmen einsetzen möchten. Ein Vorteil von Microsoft ist die weite Verbreitung, so dass ein Anwender bei Problemen quasi jeden Kollegen fragen kann und nicht die EDV-Abteilung bemühen muss.

Einzigartig ist in Office 2007 die Oberfläche, mit der der Anwender kontextabhängig einen schnelleren Zugriff auf die Befehle bekommt. Die Programmiersprache Visual Basic für Anwendungen macht die Module erweiterbar. Jedoch gibt es seit 2007 auch die Möglichkeit, andere Add-ins zu integrieren.

Das Office lässt sich perfekt in die Serverumgebung von Microsoft einbetten, so dass das Wissen aus Dokumenten und Quellen von mehreren Mitarbeitern effektiver ausgetauscht werden kann. Standardaufgaben wie Serienbriefe, mehrseitige Dokumente mit Anhängen, Verweisen, Bildern und integrierten Tabellen (etwa Bücher, Studienarbeiten oder Rechenschaftsberichte) beherrscht das Office schon seit mehreren Versionen. Die Integration von Outlook macht aus den Serienbriefen sogar Serien-E-Mails.

Freeware vs. Kaufprogramme

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Microsoft Word 2007 stellt den aktuellen Absatz sofort mit der geänderten Schrift dar, so dass der Anwender einen besseren Eindruck bekommt.

Zielwertsuche und Bedingte Formatierung in Tabellen gehören wie Kreuztabellen, die bei Microsoft Pivot-Tabellen heißen, zum Standardwerkzeug jedes Managers ebenso die Untermalung von Vorträgen mit Hilfe des Präsentationsprogramms PowerPoint.

Ein weiteres nicht ohne Grund beliebtes Office-Element ist der Personal-Information-Manager (PIM) Outlook, der deutlich mehr kann als ein einfaches E-Mail-Programm. Im betrieblichen Umfeld ist Outlook meist der Client für den Exchange-Mail-Server oder den Share-Point-Server für Arbeitsgruppen. Dafür gibt es keine Freeware-Alternative.

Gerade in Version 2007 bietet Outlook einen sehr guten Adressenmanager mit einer handlichen Suchfunktion, und es verwaltet Termine im Austausch mit Arbeitskollegen. Der Vorteil von Outlook gegenüber Freeware-Alternativen liegt ganz klar im reibungslosen Zusammenspiel der Komponenten, das sich mit einzelnen Programmen so nicht erzielen lässt.

Access ist keine große, hochperformante Datenbank, aber sie ist einfach zu bedienen und bietet praktische Assistenten für Abfragen, Formulare und Berichte, die auch für Unkundige bedienbar sind. Wer darüber hinaus ein bisschen VB-Module programmiert, erweitert die Funktionen fast grenzenlos.

Was die Open-Source-Software kann, lesen Sie auf der zweiten Seite...

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