Gaming-Renner als Bausatz

Karosserie und Zubehör

Karosserie und Zubehör

Als Massenspeicher dienen zwei Samsung HD103HJ mit jeweils einem Terabyte Kapazität, die wir als Matrix-RAID konfigurieren: Betriebssystem und Programme werden für eine höhere Performance auf einem zwei mal 200 GByte großen Stripe-Set installiert, auf den restlichen 800 GByte legen wir ein RAID1 für die Nutzdaten an, die so für eine höhere Datensicherheit auf beide Platten gespiegelt werden.

Als optische Laufwerke setzen wir ein Blu-ray-Laufwerk von Lite-On und einen DVD-Brenner ein. Blu- ray-Brenner sind mit einem Preis um die 200 Euro und ebenso hohen Medienpreisen derzeit noch zu teuer.

Frisch ans Werk

Nach der Planung und dem Einkauf der benötigten Komponenten folgt der Zusammenbau. Zunächst werden die CPU und der Speicher auf das Mainboard montiert. Beim Speicher sollte man das Handbuch zu Rate ziehen, um die richtigen Slots für den Dual-Channel-Betrieb herauszufinden. Dann wird die CPU mit einer dünnen Schicht Wärmeleitpaste versehen und der CPU-Kühler montiert.

Der voluminöse Coolermaster GeminII wird mit einer Metallplatte auf der Rückseite des Mainboards fixiert, um einen optimalen Sitz zu gewährleisten. Beim Coolermaster-Gehäuse wurde sogar an eine Aussparung im Mainboard-Träger des Gehäuses gedacht, um derartige Kühler auch ohne Ausbau des Boards demontieren zu können, etwa um nach einigen Monaten die Wärmeleitpaste zu erneuern.

Der Einbau des Mainboards ist kein Problem, da das Coolermaster-Gehäuse sehr geräumig ist, vor allem, da das Netzteil im unteren Bereich des Towers untergebracht ist. Den hinteren 140-mm-Lüfter haben wir bei unserem Beispielrechner ausgebaut, da er durch den Prozessorkühler mit Doppellüfter nicht benötigt wird.

Nach dem Festschrauben der Hauptplatine werden die Molex-Stecker der diversen Lüfter auf dem Mainboard eingesteckt, das genügend Anschlüsse frei hat und die Lüfter so auch regeln kann. Der Einbau der Radeon HD4870X2 folgt als nächster Schritt, dann die Verkabelung der Gehäuseanschlüsse für USB, Firewire und Audio sowie der Schalter und LEDs.

Für eine leichtere Montage der Kabel des Frontpanels hat sich MSI von Asus inspirieren lassen und praktische Adapterstecker beigelegt. Danach folgt der Einbau der beiden Festplatten in den Laufwerkshalterungen und der optischen Laufwerke, die sich beim Coolermaster ohne Schraubenziehen fixieren lassen.

Nach dem Einstecken der Datenkabel der Laufwerke folgt als letzter Schritt die Stromversorgung. Das 700-Watt-Netzteil von Coolermaster reicht für unseren Eigenbau-Rechner vollkommen aus, der maximal 380 Watt konsumiert. Ein stärkeres Netzteil würde nur den Stromverbrauch in die Höhe treiben.

Das modulare Kabelmanagement des Netzteils sorgt dabei für ein aufgeräumtes Innenleben des PCs, da nur die notwenigen Stromkabel verlegt werden müssen. Bei der Verkabelung darf man nicht den 8- poligen Stecker für die 12-Volt-Versorgung der CPU und die Stromkabel für die ATI-Grafikkarte vergessen. Wir haben ein Video über den Zusammenbau des Rechners gedreht, das es oberhalb zu sehen gibt.

Wie sich der Eigenbau im Vergleich zu hochgezüchteten Fertigrechnern schlägt, erfahren Sie auf Seite 3...

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