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IMAP: Grundlagen, Möglichkeiten, Probleme

Mit IMAP wird es immer attraktiver, E-Mails überall und jederzeit auf dem Server zu verwalten. Wir zeigen Ihnen, warum sich der Umstieg lohnt und wie man gängige Probleme mit der Verwaltung und Synchronisierung löst.

IMAP: Grundlagen, Möglichkeiten, Probleme

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IMAP: Grundlagen, Möglichkeiten, Probleme

Das Internet Message Access Protocol (kurz IMAP) ist mehr als ein Protokoll: Es ist ein anderes Konzept für den Umgang mit E-Mails. Um es verstehen zu können, sollte man einen kritischen Blick auf die bisher übliche Art werfen, Mails zu empfangen und zu verwalten. Das den meisten Anwendern geläufige Verfahren, mit E-Mails umzugehen, besteht aus der Kombination eines Posteingangsservers im Internet, der alle Mails in einem unstrukturierten Postfach lediglich empfängt, und einem typischen Mail-Client wie Outlook, der dank des Protokolls POP3 die Mails vom Server herunterlädt und lokal auf einem einzigen Rechner speichert. Die Verwaltung erfolgt anschließend in diesem E-Mail-Programm.

Bedenkt man die Veränderungen in der ITLandschaft der letzten Jahrzehnte, so dürfte schnell klar werden, dass es auch beim Umgang mit E-Mails neue Konzepte gibt. Genau hier setzt IMAP an, das in seiner aktuellen Version IMAP 4rev1 (kurz IMAP4) aus dem Jahr 2003 stammt (RFC 3501, www. imap.org). Ziel von IMAP ist es, alle Mails zentral auf einem Server zu verwalten.

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Mit dem Mailprogramm Thunderbird lassen sich IMAP-Ordner ganz einfach abonnieren.

Genau genommen ist ein IMAP-Server nur für das Speichern und Verwalten von Mails sowie eventuell die Zugriffskoordination mehrerer Personen zuständig. Daher muss er noch mit einem Mailserver zum Empfangen und Verschicken kombiniert werden. Aber der Einfachheit halber sieht man beide zumeist als Einheit an, was auch wir hier im Artikel tun werden.

Bisher standen einer größeren Verbreitung von IMAP einige Probleme im Weg wie geringer Speicherplatz auf dem Server, langsame und/oder ortsgebundene Internet-Anbindungen sowie Kompatibilitätsprobleme mit gängigen E-Mail-Clients. All das ändert sich aber zunehmend. Nicht zuletztmachen moderne, leistungsfähige Endgeräte wie Handys, PDAs und spezielle Geräte wie das PocketWeb von 1&1 IMAP in Verbindung mit mobilen Übertragungsstandards wie GPRS oder UMTS attraktiv. Dank eines ergänzenden Push-Verfahrens muss man die Mailbox dabei auch nicht ständig abfragen, sondern Nachrichten werden automatisch sofort zugestellt.

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