Der USB-Alleskönner

Ihr Benutzerkonto

USB-Stick als Kennwortrücksetzdatenträger verwenden

Haben Sie für Ihr Benutzerkonto ein Kennwort gesetzt und verfügen über kein anderes Administratorkonto, mit dem Sie Kennwörter zurücksetzen können, sollten Sie sich auf einem USB-Stick einen Kennwortrückdatenträger anlegen. Das Kennwort speichert der Assistent verschlüsselt in einer Datei.

Sie können den Inhalt ohne Weiteres für weitere Daten verwenden. Beim Erstellen eines Datenträgers für das Zurücksetzen von Kennwörtern löscht der Assistent nicht die anderen Daten auf dem USB-Stick.

Der Name ist etwas irreführend, da Sie neben einer Diskette natürlich auch einen USB-Stick verwenden können. Auf dem Stick ist das Kennwort nicht auslesbar. Aber Sie haben den Vorteil, dass Sie den USB-Stick zur Anmeldung verwenden können, wenn Sie das Kennwort vergessen haben.

Das funktioniert natürlich nur für Ihren eigenen Computer. Das Speichern auf USB-Stick ist sicherlich praktikabler, als Kennwörter an den Monitor oder unter die Tastatur zu kleben. Um den USB-Stick vorzubereiten, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Verbinden Sie den USB-Stick mit dem Computer, geben Sie im Suchfeld den Begriff Kennwortrücksetzdiskette ein und starten Sie das Programm.
  • Bestätigen Sie die Startseite.
  • Wählen Sie auf der Seite Kennwortrücksetzdatenträger erstellen den USB-Stick aus, den Sie zu diesem Zweck mit dem Computer verbunden haben.
  • Geben Sie als nächstes das Kennwort des Benutzerkontos ein, mit dem Sie aktuell am Computer angemeldet sind.
  • Schließen Sie den Assistenten ab.Anschließend befindet sich auf dem USB-Stick eine neue verschlüsselte Datei, die das Kennwort des Anwenders enthält. Falls Sie bei der Anmeldung am Rechner ein falsches Kennwort eingeben, erscheint unterhalb des Kennwortfeldes der Link Kennwort zurücksetzen. Klicken Sie auf den Link, öffnet sich ein neues Fenster und Sie müssen den USB-Stick mit dem Computer verbunden haben.
  • Wählen Sie den USB-Stick aus, der das Kennwort enthält. Anschließend können Sie ein neues Kennwort für das Konto sowie einen entsprechenden Hinweis festlegen.

USB-Stick aufpeppen

image.jpg

© PC Magazin

Geben Sie Ihrem USB-Multiboot-Stick eine persönliche Note und versehen Sie ihn mit einem individuellen Hintergrundbild.

Sie können auch die Menüfarben und das Aussehen des Bootmanagers anpassen. Dazu fügen Sie einfach in der obersten Zeile der Datei menu.lst den Befehl color <Farbe 1>/<Farbe2> <Farbe 3> <Farbe 4> ein, zum Beispiel color black/light-gray light-gray/black.

Booten Sie den Computer mit dem Stick, erscheint das Bootmenü in den gewünschten Farben. Eine Matrix mit den entsprechenden Farben finden Sie auf der Seite http://grub4dos.sourceforge.net/wiki/index.php/ Color_Matrix . Eine weitere Möglichkeit ist das Hinterlegen eines eigenen Hintergrundbildes, welches Grub4DOS hinter dem Menü anzeigt.

Das entsprechende Bild sollte eine Auflösung von 640x480 Pixel und 16 Farben haben und muss im Format *.XPM oder der gepackten Form *.xpm.gz vorliegen. Leider beherrschen nicht viele Grafikprogramme dieses Format. Sie können im Internet aber auch bereits fertige Bilder herunterladen, zum Beispiel auf den Seiten http://gnome-look.org/index.php?xsortmode=new&logpage=0&xcontentmode=160 &page=1 und http://schragehome.de/splash/ , suchen Sie einfach nach Splashscreen und Grub4DOS in einer Suchmaschine.

Alternativ booten Sie Knoppix auf dem USB-Stick und starten Sie über den Menüpunkt Graphics das Programm GNU Image Manipulation Program (GIMP). Hier können Sie beliebige Bilder öffnen und als XPM speichern.

Kopieren Sie das Bild am besten direkt in das Stammverzeichnis des Sticks und tragen Sie im oberen Bereich der Menu.lst die Zeile splashimage=(hd0,0)/ <Dateiname> ein. Verschiedene Farben und ein Hintergrundbild lassen sich aber nicht miteinander vermischen. Wenn Sie ein Hintergrundbild verwenden, ist die Schrift immer weiß und der ausgewählte Menüpunkt schwarz.

Mehr zum Thema

festplatte, hardware, pc, hdd
Gelöschte Dateien wiederherstellen

Wir zeigen Ihnen, wie Sie verloren geglaubte Daten retten können - etwa mit dem kostenlosen Tool Recuva.
Format- und Kopierschutzwahn: Viele E-Book-Anbieter bedienen nur bestimmte Reader.
E-Books und Hörbücher

Der Kopierschutz verhindert, dass Anwender E-Books in andere Formate umwandeln können. Wir zeigen, wie es trotzdem geht und wie Sie den Kopierschutz…
Outlook
Office 2007, 2010 und 2013

Was tun, wenn eine Office-Anwendung nicht starten will oder immer wieder aus unerklärlichen Gründen abstürzt? Wir zeigen am Beispiel Outlook, was…
Android-Apps teilen
Trick

Ein Android-Smartphone - zwei Google-Play-Konten: Mit diesem Trick können Sie gekaufte Android-Apps auch auf Geräten von Familienmitgliedern und…
Liberkey Anleitung
Anleitung

Unsere Liberkey Anleitung erklärt, wie Sie einen persönlichen USB-Stick mit Portable Apps erstellen und ihn mit Updates aktuell halten.