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© Hersteller/ Archiv
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Rund ums Drucken
How to: Drucken im Netzwerk
Von wegen papierloses Büro: Anwender drucken mehr als je zuvor. Entsprechend beschäftigt das Thema Administratoren, Support-Mitarbeiter und IT-Profis. Wir geben Ihnen Profitipps fürs Drucken im Netzwerk.
Die Anzahl der Druckermodelle und -typen ist ebenso unübersichtlich, wie die der verschiedenen Hersteller. Faktisch stehen für jeden Zweck und für jeden Geldbeutel die unterschiedlichsten Modelle bereit.
Mag diese Vielfalt einen privaten Anwender noch erfreuen, so haben IT-Verantwortliche in Unternehmen meist ihre liebe Mühe mit dem "Zoo" verschiedener Geräte: Jeder Drucker verwendet andere Verbrauchsmaterialien und weist dann in der Regel noch die verschiedensten Eigenheiten beim Wechsel von Tinte oder Toner sowie bei den verwendeten Treibern auf.
Zudem ist es schlicht unwirtschaftlich, sowohl Verbrauchsmaterial als auch Know-how und Treiber für alle erdenklichen Geräte vorzuhalten.
Die Qual der Drucker-Wahl
Eine generelle und objektive Empfehlung für einen Hersteller oder eine Geräteklasse lässt sich nicht geben, da je nach Einsatzgebiet jeweils andere Eigenschaften gefragt sind. Die Vor- und Nachteile von Laserdruckern und Druckern auf Tintenstrahlbasis sind hinlänglich bekannt.
Andere Druckerarten, beispielsweise Label-Drucker mit Thermodruck oder Festtintendrucker, sind für spezielle Bereiche interessant und im Büroalltag weniger häufig zu finden. Gel-Drucker kommen zunehmend dort zum Einsatz, wo der möglicherweise gesundheitsschädliche Staub von Lasertonern vermieden werden soll. Auch Matrixdrucker sind in einigen Nischen immer noch gefragt.
Was sollte ein Drucker für den Unternehmenseinsatz noch mitbringen? Einen Netzwerkanschluss sollte er auf jeden Fall besitzen. Nur so ist eine Konfiguration losgelöst vom Client-Computer über den Web-Browser zu realisieren. Über das Netzwerk kann der Systembetreuer dann auch Tonerstände viel leichter überwachen.
Zudem ist ein Ausdruck über das Netzwerk auch dann möglich, wenn der Client-PC ausgeschaltet ist. Ältere Drucker, zumindest wenn sie nicht auf "GDI" basieren, können über so genannte "Printer-Boxen" bzw. "Printserver" um die Netzwerkfähigkeit erweitert werden. Bei diesen Printer-Boxen handelt es sich um kleine Print-Server, die es bereits ab rund 30 Euro im Versandhandel gibt.
Vorsicht bei GDI-Druckern
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Moderne Laserdrucker verfügen über eine Netzwerk-Anbindung – das vereinfacht die Administration, die Überprüfung von Verbrauchsgütern und erlaubt das Drucken von anderen Arbeitsstationen aus.
© Hersteller/Archiv
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Moderne Laserdrucker verfügen über eine Netzwerk-Anbindung – das vereinfacht die Administration, die Überprüfung von Verbrauchsgütern und erlaubt das Drucken von anderen Arbeitsstationen aus.
Besonders bei preisgünstigen Laserdruckern sollten die IT-Verantwortlichen beim Einkauf sehr aufmerksam auf eine Angabe achten: GDI (Graphics Device Interface), oft auch als Host-Based-Printing bezeichnet. Bei GDI handelt es sich um eine Komponente des Betriebssystems Microsoft Windows, die als Programmierschnittstelle zu den logischen Grafikgeräten wie Grafikkarte oder Drucker dient.
Die Verwendung von GDI erlaubt den Aufbau einfacherer (und billigerer) Hardware, da die Druckaufbereitung nicht vom Drucker sondern von der CPU und dem Betriebssystem des Computers abgearbeitet wird.
Dadurch erhöht sich jedoch die Abhängigkeit von diesem einen Hersteller, wenn es um die Verfügbarkeit dieser hoch angepassten Treiber geht. Generell bescheiden ist der Support für Linux; aber auch beim Generationswechsel von Windows kommt es erfahrungsgemäß immer wieder zu Verzögerungen bei der Treiberunterstützung.
Mit den hier vorgestellten Tipps, sowie einigen nützlichen Zusatzprogrammen wie Screwdrivers, ThinPrint oder der universellen Anmelde-Unterstützung Script Logic, können sich Systembetreuer und engagierte "Power-User" schnell und einfach weitere Automatismen für die Druckerzuordnung oder das Drucken aufbauen – und so ihre Arbeit deutlich erleichtern.