Schneller, höher, weiter

Homepage-Optimierung: Geringe Ladezeiten, gute Performance

Die Geduld von Webseitenbesuchern ist gering. Der Workshop zeigt, wie Sie Ladezeiten positiv beeinflussen und welche Fehler es zu vermeiden gilt.

Performance-Optimierung

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Performance-Optimierung

Die Optimierung der Ladezeit einer Internetseite war in den Anfangszeiten des Webs ein wichtiges Thema. Die Bandbreiten waren begrenzt. Benutzer hatten nur langsame Modems zur Verfügung und die Server waren nicht mit jenen dicken Leitungen an das Netz angeschlossen, wie sie es heute sind.Damals wurde versucht, jedes überflüssige Byte aus Grafiken und Content zu entfernen. Für die Optimierung wurde eine Menge Zeit eingesetzt. Das Aufkommen breitbandiger Netzanschlüsse führte allerdings dazu, dass sich Entwickler immer weniger Gedanken um Optimierung machten.Heute wird mehr auf die Qualität der verwendeten Grafiken geachtet als auf deren Größe. Zugegeben, es macht keinen Sinn mehr ein paar Byte zu sparen, indem man Kommentare aus den Datei-Headern der Grafiken entfernt oder auf Kosten der Bildqualität die Grafiken massiv zu komprimieren. Heute sind andere Optimierungen gefragt, da sich im Web-2.0-Zeitalter auch das Verhalten und die Anforderungen an eine Webseite geändert haben.

Wer sich mit dem Thema Performance-Optimierung von Webseiten auseinandersetzt, der wird feststellen, dass sich manche Regeln nicht von den althergebrachten unterscheiden. Doch einige früher bekannte Regeln gelten heute nicht mehr und sind ganz im Gegenteil sogar kontraproduktiv.

Kompression

Aus Performance-Sicht betrachtet ist der beste Content derjenige, der erst gar nicht übertragen werden muss. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass Sie jetzt anfangen sollen, Inhalte von Ihrer Seite zu entfernen. Vielmehr stellt sich die Frage, wie die Übertragungsgröße verringert werden kann.

Performance-Optimierung

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Das beliebte Debugging-Tool Firebug bietet mit der Überwachung des Netzwerkverkehrs umfassende Möglichkeiten zur Optimierung von Webseiten.

Moderne Webseiten bestehen nicht mehr nur aus dem HTML-Quelltext der eigentlichen Seite, sondern in der Regel zusätzlich aus einer Unmenge an Javascript- und Stylesheet-Dateien.

Die effektivste Möglichkeit, die zu übertragende Menge an Daten zu reduzieren, ist, sie zu komprimieren. In der Version 1.1 wurde das HTTP-Protokoll um die Möglichkeit erweitert, Daten komprimiert zu übertragen und steht damit in den meisten Browsern und Servern.

Überraschenderweise machen selbst heute noch wenige Seiten davon Gebrauch, obwohl mittlerweile alle populären Browser diesen Standard unterstützen. Der Aufwand, der zur Komprimierung getrieben werden muss, ist minimal. Für alle gängigen Webserver existieren Module oder Erweiterungen, die dies ermöglichen.

Für den besonders weit verbreiteten Apache-Webserver genügt es, das Modul mod_gzip (ab der Version 2.0 mod_deflate) in der Konfiguration zu aktivieren. Das folgende Beispiel zeigt einen Ausschnitt aus der httpd.conf-Datei eines Apache-1.3-Servers zur Aktivierung der GZIP-Komprimierung.

mod_gzip on
mod_gzip_item_include mime
^application/x-javascript$
mod_gzip_item_include mime ^text/
html$
mod_gzip_item_include mime ^text/
css$

Alternativ kann die Aktivierung auch nach Dateinamen erfolgen, was jedoch weniger zuverlässig funktioniert. Je nach Daten führt eine serverseitige Komprimierung erfahrungsgemäß zu einer Reduzierung der Datenmenge von 40 bis 70 Prozent.

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