Lesezeichen

Historious - Lesezeichen reloaded

Der neue Online-Dienst Historious funktioniert wie Google, durchsucht aber nur die Websites, die Sie zuvor Ihren Lesezeichen hinzugefügt haben. Damit ist er den unübersichtlichen Bookmarks im Browser mehr als nur einen Schritt voraus.

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© Archiv

Internet Explorer, Firefox, Chrome und Safari übertrumpfen sich gegenseitig mit Funktionen, doch alle Browser schwächeln, wenn es um die Verwaltung der Lesezeichen geht. Die Bookmark-Verwaltung funktioniert im Prinzip noch genauso wie im letzten Jahrhundert.

Kein Wunder also, dass sich die Betreiber des Web-Dienstes Historious gute Chancen ausrechnen, mit ihrer webbasierten Lesezeichensammlung die Herzen der Nutzer für sich zu gewinnen. Bei Historious tritt eine Suchfunktion an die Stelle der sonst üblichen Ordnerhierarchien. Der Clou: Durchsucht werden nicht die Namen der Lesezeichen, sondern der Inhalt der dahinterstehenden Webseiten. So wächst mit jedem Bookmark, das Sie in Histori.ous ablegen, eine persönliche Suchfunktion heran, die nur die Websites erfasst, die Ihnen gefallen.

Historious setzt die Registrierung mit Benutzername, E-Mail-Adresse und Kennwort voraus. Nachdem Sie den Link in der Bestätigungs-E-Mail angeklickt haben, landen Sie auf einer mit "Welcome to historious!" (Willkommen bei Historious) überschriebenen Webseite. Dort finden Sie das Historious-Bookmarklet - das vielleicht letzte Lesezeichen, das Sie Ihrem Browser hinzufügen werden. Ziehen Sie es bei gedrückter Maustaste aus der Webseite auf die Lesezeichenleiste Ihres Browsers.

Wenn Sie künftig eine interessante Seite besuchen, klicken Sie einfach das Bookmarklet an und schon landet die Webadresse in Ihren Historious-Lesezeichen. Dank des Bookmarklets lassen sich auch passwortgeschützte Seiten in die Historious-Suche integrieren - sofern Sie sich zuvor dort eingeloggt haben. 

Um Ihre Lesezeichensammlung zu durchsuchen, gehen Sie auf Ihre persönliche Historious-Seite, die Sie unter http://benutzername.historio.us finden. Die Suchmaske und auch die Trefferliste sehen aus wie eine rot gefärbte Ausgabe von Googles Websuche und lassen sich auch genauso bedienen. Zusätzlich stellt Historious auch eine klassische Lesezeichenliste zur Verfügung. Optional können Sie Lesezeichen als "öffentlich" markieren. Dann lassen sich diese auch von anderen (nicht angemeldeten) Nutzern über Ihre Historious-Seite durchsuchen.

Nutzer von Internet Explorer, Firefox und Chrome können die Historious-Suche auch in das Suchfeld ihres Browsers integrieren. Nachdem Sie sich eingeloggt haben klicken Sie oben rechts auf "bookmarklet" und dann auf "add to search bar". Auch die Optionen ("Settings") von Historious sind einen Besuch wert. Dort finden Sie zum Beispiel eine Import-Funktion für Ihre vorhandenen Lesezeichen.

In der kostenlosen Version verwaltet Historious bis zu 1.000 Lesezeichen. Die Premium-Version kostet knapp 20 US-Dollar im Jahr und bietet unter anderem auch die Möglichkeit, PDFs in Historious abzulegen.

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