Home und Mobile Entertainment erleben
Heimkino

Multiroom-Systeme im Überblick: MusicCast

MusicCast Chorus

© Yamaha

Startpaket: TV-Soundbar, Netzwerk-Radio und WLAN-Lautsprecher gibt es auch als Komplettset MusicCast Chorus (800 Euro).

Der Name MusicCast geht auf einen Audioserver zurück, mit dem Yamaha schon 2003 Streaming-Geschichte schrieb. Seit 2015 bezeichnet er die Multiroom-Funktion in Yamaha-Geräten, obwohl beide Systeme technisch nicht viel miteinander zu tun haben.

Das heutige MusicCast-Angebot umfasst über 30 Produkte. Die Bandbreite reicht vom Netzwerkradio mit Weckfunktion über klassische Stereo-Komponenten wie HiFi-Verstärker und CD-Player bis hin zum voll ausgestatteten AV-Receiver. Kein anderes Multiroom-System deckt so viele Anwendungsgebiete ab.

Schon gar nicht bauen andere Hersteller die Technik in Musikinstrumente ein. Yamaha stattet seine Disklavier-Serie damit aus. So können die selbstspielenden Klaviere und Pianos ihren Ton in andere Räume übertragen. Oder die Multitroom-Anlage steuert Begleitmusik zum Repertoire des virtuellen Pianisten bei.

Bluetooth und AirPlay

Yamaha WX-010

© Yamaha

Kleinkunst: Die kompakte WLAN-Box WX-010 (180 Euro) ist eines von drei Lautsprechermodellen mit MusicCast-Funktion.

Die übrigen Besonderheiten des Systems klingen nicht so exklusiv, haben aber durchaus ihre Vorzüge. So lässt sich für das Streaming auf MusicCast-Geräte auch AirPlay verwenden. Das geht bei FireConnect und Heos nur mit klassischen AV-Receivern. Im Multiroom-Sortiment von Yamaha unterstützen sämtliche Geräte den Apple-Standard. Allerdings kann der Hersteller nichts daran ändern, dass AirPlay-Empfänger das Signal nicht weiter verteilen dürfen. Im Apple-Modus sperren sie sich gegen die Gruppierung mit anderen Playern.

Als Alternative gibt es jedoch Bluetooth. Musik, die so zum Player gelangt, lässt sich ganz normal verwalten. Der Kurzstreckenfunk öffnet auch die Tür für Streaming-Dienste, die MusicCast noch nicht unterstützt. Je nach Gerät und Update-Status variiert die Auswahl.

Das System kann aber noch mehr: Bluetooth dient den Geräten nicht nur zum Musikempfang, sie können damit auch senden – etwa auf einen handelsüblichen Bluetooth-Lautsprecher oder -Kopfhörer. Kleine Einschränkung: Die Synchronität geht verloren, weil das Bluetooth-Signal den WLAN-Laustsprechern zeitlich hinterherläuft. Beim Musikhören mit Kopfhörer oder beim Grillen auf dem Balkon stört das jedoch nicht.

Apropos WLAN: Wie Heos und FireConnect nutzt MusicCast das Funknetz des Routers, um seine Geräte zu verbinden. Es ist allerdings nicht darauf angewiesen. Wer bei der Installation den ersten Player per LAN-Kabel an den Router anschließt, versetzt das System in den „Extend Mode“. Die Geräte bauen dann ein eigenes, stabiles Funknetz nur für die Musikwiedergabe auf.

Mehr zum Thema

Yamaha YSP-5600
Soundbar

Mit dem Yamaha YSP-5600 kommt Dolby Atmos endgültig ins Wohnzimmer - in Form eines kompakten Soundprojektors anstelle eines großen…
DTS:X - Logo
3D Sound

Mit dem DTS:X Update im März setzt Yamaha neben Dolby Atmos jetzt auch auf den zweiten Standard für dreidimensionalen Raumklang.
AV Receiver
Marantz, Onkyo und Pioneer

Wir lassen im AV-Receiver Test 2016 die Modelle Marantz SR6011, Onkyo TX-RZ810, Pioneer SC-LX501 gegeneinander antreten.
Pioneer, Marantz und Onkyo
Pioneer, Marantz und Onkyo

Pioneer, Marantz und Onkyo: Wir haben für unseren AV-Receiver Test 2017 drei aktuelle Modelle verglichen. Wer wird Testsieger?
AV-Receiver unter 1.000 Euro im Test
Kopf-an-Kopf- Rennen

Wir haben vier AV-Receiver für unter 1.000 Euro ins Testlabor geholt. Mit dabei: Denon HEOS AVR, Onkyo TX-NR676E, Sony STR-DN1080 und Yamaha RX-V683.
News
Minecraft-Server waren das ursprüngliche Ziel
Alternative zu MacBook Pro und Surface Book
Blockchain-Plattform für Schweizer Großbank