Frischzellenkur für das LCD-Lineup

HDMI-Verbindung

Anschlussfeld

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Anschlussfeld: Die Fernseher der ZV-Serie bieten an der Rückseite einen Eingang für drei digitale (HDMI) und vier analoge Videoquellen (2x Scart, Komponente, VGA).

Für die geräteübergreifende Kontrolle bietet Toshiba einen eigenen Bedienmodus für die Fernbedienung, der per Schiebeschalter aktivierbar ist. Die Gerätekontrolle via HDMI-Verbindung soll für die grundlegenden und erweiterten Funktionen herstellerübergreifend funktionieren.

Für die Grob- und Feinjustage der Bilddarstellung stellt Toshiba umfangreiche Werkzeuge zur Verfügung. Die einfachste Variante folgt dem Branchentrend zur vollautomatisierten Bildeinstellung. Bei Toshiba heißt diese Möglichkeit "Autoview" und berücksichtigt für die Justage sowohl den Bildinhalt als auch die Charakteristik und die Helligkeit des Lichts am Wiedergabeort.

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Frischzellenkur

Sollen für scharfes Sehvergnügen sorgen: Die neuen Modelle der Toshiba ZV-Serie.

Wer es individueller mag, der kann auf voreingestellte Bildmodi für verschiedene Wiedergabeszenarien zurückgreifen: Der Film-Modus soll die Farbstimmung von Kinofilmen imitieren, im Game-Modus dagegen hat die schnelle und pixelgenaue Darstellung oberste Priorität. Bildspezialisten schließlich bekommen einen prall gefüllten Werkzeugkasten, mit dem sie an vielen Stellschrauben drehen können.

In der Audiosektion setzt Toshiba als erster Anbieter von Fernsehern "Dolby Volume" ein. Diese Technologie soll einen gleichbleibenden Audiopegel über alle Videoquellen und Fernsehsender hinweg ermöglichen (siehe rechts). Die Stereo-Lautsprecher sind dezent in den Gehäuserahmen integriert. Wer mehr Aktion im Tieftonsegment wünscht, nutzt den separat vorhandenen Cinch-Ausgang für den Anschluss eines Subwoofers. Ebenfalls anschließbar ist ein AV-Receiver dank des optischen Digitaltonausgangs.

Um Multimedia-Inhalte abzuspielen, bieten die Geräte der ZV-Serie zwei Möglichkeiten: Zum einen können sie auf Festplatten oder Speichersticks zugreifen, die via USB am Fernseher andocken. Eine SD-Card ist die zweite Möglichkeit, die vor allem bei Daten von der Digicam oder dem Camcorder zum Einsatz kommen wird.

Begrenzt auf das Nötigste ist die Zahl der unterstützten Formate. Das Abspielrepertoire umfasst MP3-Songs, DivX-Filme und JPEG-Fotos. Zum heimischen Netzwerk oder in das Internet gibt es keine Verbindungsmöglichkeit. Die dafür notwendige Ethernet-Buchse ist der teureren SV-Geräteklasse vorbehalten.

Auch die Umwelteigenschaften hat Toshiba verbessert. Der Verbrauch im Standby-Modus soll weniger als ein Watt betragen und würde damit der EU-Ökodesign-Richtlinie entsprechen, die ab 2010 gilt. Ein geringeres Gerätegewicht, eine reduzierte Verpackung und ein echter Netzschalter sollen weitere Ökobonuspunkte bringen. Zumindest beim reduzierten Umfang des gedruckten Handbuchs folgt Toshiba aber dem Branchentrend, wonach immer mehr Informationen nur in elektronischer Form verfügbar sind.

Die unverbindliche Preisempfehlung konnte Toshiba bis zum Redaktionsschluss nicht liefern. Erste Onlinehändler bieten den 42er für 1250, den größeren 47er für 1600 und den großen 55er für 2250 Euro an. Welchen Eindruck die Geräte im Vergleich zur Konkurrenz hinterlassen, kann erst der Vergleichstest klären. Hoffen wir, dass schon bald ein Testmuster den Weg in die Redaktion findet.

Wissen: Dolby Volume

Ärgern auch Sie sich über leise Filmpassagen und laute Werbeunterbrechungen? Von Dolby kommt eine Technik zur akustischen Nivellierung.

Dolby Volume ergänzt die Produktpalette des amerikanischen Soundspezialisten. Diesmal geht es aber nicht um weitere Mitspieler im Mehrkanalorchester, sondern um einen gleichmäßigen Lautstärkepegel. Damit will Dolby den ständigen Lautstärkeschwankungen vor allem beim Fernsehen zu Leibe rücken. Ein sinnvoller Ansatz, werden viele sagen, die sich bisher über leise Filme und laute Werbeblöcke geärgert haben.

Doch die Technik funktioniert nicht nur innerhalb eines Programms, sondern erhält den eingestellten Pegel auch beim Umschalten zwischen verschiedenen Sendern und Videoquellen. Weiterhin ist eine Begrenzung des Dynamikumfangs möglich, um etwa zu später Stunde den Ruhebedürfnissen von Mitbewohnern zu entsprechen.

Ein psychoakustisches Modell des menschlichen Hörens liegt Dolby Volume zugrunde. Darauf aufbauend misst, analysiert und regelt die Technik den Lautstärkepegel. Durch gezielte Frequenzanpassungen soll die Klangleistung im Vergleich zum Original konstant bleiben. Kompressions-Artefakte oder schwankende Audiosignale wie bei früheren Lösungen sollen bei Dolby Volume nicht auftreten. Mehr über Dolby lesen Sie auf [int:article,96744/].

Wie "Resolution+" im Detail funktioniert und was der Unterschied zwischen einem TV mit 100 oder 200 Bildern pro Sekunde ist, verrät die letzte Seite...

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