So finden Sie den passenden Maildienst

Gratis-Webmailer im Vergleich

Mit kostenlosen Webmail-Diensten schreiben und empfangen Sie E-Mails überall auf der Welt. Dank neuer Web-Techniken sind Web.de, GMX und Co. mittlerweile so komfortabel wie E-Mail-Programme. Wir haben uns angesehen, was die bekanntesten Dienste leisten.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Gratis-Webmailer im Vergleich

Mit kostenlosen Webmail-Diensten schreiben und empfangen Sie E-Mails überall auf der Welt. Dank neuer Web-Techniken sind Web.de, GMX und Co. mittlerweile so komfortabel wie E-Mail- Programme. Wir haben uns angesehen, was die bekanntesten Dienste leisten.

Mail Internet Domain Aufmacher Matrix

© Archiv

Wer gedacht hat, dass Webmail-Anbietern nichts Neues mehr einfällt, der hat sich getäuscht. Dank neuer Techniken aus der Welt des Web 2.0 werden die Bedienoberflächen der verschiedenen Dienste jetzt ähnlich komfortabel wie ein E-Mail-Programm, zum Beispiel Outlook Express oder Thunderbird. Nur mit dem Unterschied, dass sie überall dort zur Verfügung stehen, wo Sie sich gerade einloggen - nicht nur am eigenen PC, sondern auch am Rechner am Arbeitsplatz oder im Urlaub. Dass über diesen Neuerungen auch die Weiterentwicklung klassischer Funktionen nicht vergessen wird, ist umso erfreulicher. Spam- und Virenschutz gehören bei fast allen von uns getesteten Diensten zur Grundausstattung, Online-Fotoalben erleichtern das Vorführen von Bildern und Browser-Toolbars vereinfachen beispielsweise den Mail-Zugriff.

Wir haben die kostenlosen Varianten von acht deutschsprachigen Webmail-Diensten unter die Lupe genommen. Im Einzelnen sind das Arcor, Freenet, Google und GMX, Lycos mit seinem neuen Dienst Jubii, das von Microsoft unter dem Dach von Windows Live geführte Hotmail, Web.de und Yahoo.

Web 2.0 trifft E-Mail

Web 2.0 ist ein mehrdeutiger Begriff. Die einen verstehen darunter in Blog-Form betriebene Websites, andere Angebote wie Flickr (www.flickr.com) und YouTube (www.youtube.com), deren Inhalt maßgeblich von den Nutzern bestimmt wird. Einigkeit herrscht aber in Hinblick darauf, dass sich im Web- 2.0-Stil gehaltene Web-Anwendungen einfacher nutzen lassen als ihre Vorgänger, denn sie ahmen das Verhalten von Desktop- Programmen nach.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Unfertig: Wie hier bei Yahoo verweisen die neuen Web-2.0-Oberflächen oft noch auf Funktionen im alten Webmailer.

Früher war es beispielsweise üblich, dass eine Online-Anwendung erst eine Webseite neu laden musste, um auf eine Eingabe des Benutzers zu reagieren. Jetzt werden nur noch die tatsächlich zu ändernden Bestandteile der Webseite dynamisch ausgetauscht. Wie nützlich das ist, zeigt ein Vergleich der für die Registrierung neuer Benutzer verwendeten Webseiten bei Hotmail und Freenet. Auf beiden können Sie Ihre Wunsch-EMail- Adresse eintippen. Bei Hotmail müssen Sie anschließend auf "Verfügbarkeit prüfen" klicken. Ob die Adresse noch verfügbar ist, sagt Ihnen eine weitere Webseite, die (mit entsprechendem Zeitaufwand) neu geladen werden muss. Eleganter ist die Lösung bei Freenet auf Web-2.0-Niveau: Sobald Sie den Cursor aus dem Eingabefeld für die E-Mail-Adresse heraus in ein anderes Formularfeld bewegen, um dort die nächste Eingabe zu tätigen, startet die Verfügbarkeitsprüfung automatisch. Ob die Wunschadresse noch erhältlich ist, zeigen ein grüner Haken beziehungsweise ein roter Warnhinweis, die situationsabhängig einfach in die bereits geladene Webseite eingeblendet werden.

Weniger warten, effizienter arbeiten

Die Möglichkeiten von Web 2.0 schlagen sich in kürzeren Wartezeiten nieder, außerdem müssen Sie seltener auf Schaltflächen wie "Weiter" oder "Bestätigen" klicken. Sogar Ziehen und Ablegen mit der Maus (Drag & Drop) ist möglich, wie zum Beispiel Yahoo zeigt: Hier können Sie E-Mails im Browser durch Ziehen bei gedrückter Maustaste in Ordnern ablegen, genauso wie Sie es von E-Mail-Programmen gewohnt sind.

Mail Internet Domain Aufmacher Matrix

© Archiv

Viele weitere praktische Anwendungen für Web-2.0-Techniken sind denkbar. Zum Beispiel eine Rechtschreibprüfung, die Tippfehler wie in Word schon bei der Eingabe durch rote Unterstreichungen hervorhebt oder das automatische Ersetzen von ins Adressfeld einer E-Mail getippten Namen durch den dazu passenden Eintrag aus dem Online-Adressbuch. Aber: Derzeit steckt Web 2.0 bei den Freemailern noch in den Anfängen. Bei Freenet gibt es die neue Technik nur im Rahmen der Benutzerregistrierung.

Die modernisierten Oberflächen von Jubii, GMX, Hotmail und Yahoo sind bereits nutzbar, stecken allerdings noch in der Erprobungsphase (Beta-Phase). Das hat unterschiedliche Auswirkungen. Das taufrische Jubii, welches das klassische Lycos Mail noch im Laufe des Jahres ersetzen soll, ist im Funktionsumfang derzeit recht eingeschränkt. Beispielsweise steht der angekündigte, integrierte Instant Messenger noch nicht zur Verfügung. Leichter haben es GMX, Hotmail und Yahoo, die dort, wo eine Funktion noch nicht mit Web-2.0-Mitteln umgesetzt wurde, einfach auf das Pendant in der alten Online-Anwendung verweisen. Bei Bedarf können Sie hier sogar vollständig zur herkömmlichen Bedienung zurückkehren.

Web 2.0: Nicht für alle Browser

Zur alten Oberfläche zurückzukehren ist nicht nur nützlich, wenn die neue Oberfläche einen Fehler hat, sondern kann sogar zwingend erforderlich sein. So funktionieren die Web-2.0-Mailer am besten mit den neuesten Versionen von Internet Explorer und Firefox, während Nutzer älterer Browser und Opera-Nutzer des Öfteren das Nachsehen haben. Außerdem starten die modernen Webanwendungen nur bei schnellen Internetverbindungen in angemessen kurzer Zeit. Wer per analogem Modem, über ISDN oder GPRS (zum Beispiel unterwegs mit dem Handy) online geht, muss sich zuweilen in Geduld üben.

Mail Internet Domain Aufmacher Matrix

© Archiv

Einen eleganten Brückenschlag zwischen Web 2.0 und Handy schafft Google, das Handy-Besitzern eine eigene Software für den mobilen Zugriff auf den Posteingang zur Verfügung stellt. Hier finden Sie auch die derzeit einzige "fertige" Web-2.0-E-Mail- Anwendung. Sie verzichtet zwar noch auf Drag & Drop, beinhaltet dafür aber mit Etiketten (engl. im Allgemeinen "Tags", bei Google "Label") eine andere, für Web 2.0 typische Funktion, die im Testfeld sonst nur Jubii bietet. "Tags" erlauben es Ihnen, einer Nachricht beliebige Stichworte zuzuordnen, was das Wiederfinden deutlich erleichtert und Sie unabhängig von vergleichsweise starren Ordnerstrukturen macht. Außerdem können Sie besonders wichtige Mails mit einem Stern-Symbol markieren und solche Nachrichten später per Klick auf "Markiert" auf den Bildschirm bringen.

Ohne Web-2.0-Technik kommen die Webmail- Anwendungen von Arcor und Web.de daher. Während Web.de dennoch übersichtlich und gut bedienbar ist, wirkt Arcors PIA-Dienst - vor allem wegen der sehr kleinen Schrift - unübersichtlich.

Webmail im E-Mail-Programm: Outlook 2003

In wenigen Schritten richten Sie Outlook 2003 für Empfang und Versand von EMails über ein Webmail-Konto ein. Dafür nutzen Sie POP3 oder IMAP.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Anmeldepflichtig: Klappt der Mailversand nicht, stellen Sie sicher, dass die SMTP-Authentifizierung im Mail-Programm aktiv ist.

5 Schritte zur E-Mail:

Step 1In Outlook 2003 gehen Sie auf "Ein neues E-Mail-Konto hinzufügen" und klicken anschließend auf "Weiter". Markieren Sie entweder "POP3" oder "IMAP" und klicken Sie erneut auf "Weiter".

Step 2Füllen Sie die Felder im folgenden Fenster mit Ihrem Namen und Ihrer Webmail- Adresse aus. In das Feld "Posteingangsserver" geben Sie die POP3- oder IMAPAdresse ein, je nachdem, welchen Dienst Sie gewählt haben. Die Adressen finden Sie in unserer Übersichtstabelle (Seite 90/91). Bei "Postausgangsserver" geben Sie die SMTP-Adresse ein, die ebenfalls in der Übersichtstabelle steht.

Step 3Bei "Benutzername" geben Sie den vom Freemail-Dienst zugeteilten Benutzernamen ein. Meistens ist er mit Ihrer E-Mail-Adresse identisch oder er entspricht den Zeichen vor dem "@"-Zeichen. Tragen Sie Ihr "Passwort" ein und klicken Sie auf "Weiter".

Step 4Klicken Sie auf "Weitere Einstellungen/ Postausgangsserver", setzen Sie ein Häkchen vor "Der Postausgangsserver (SMTP) erfordert Authentifizierung". Bestätigen Sie mit "OK/Weiter/Fertig stellen".

Step 5Outlooks Funktion "Kontoeinstellungen testen" können Sie ignorieren, denn sie führt nicht selten trotz korrekter Einstellungen zu Fehlermeldungen.

Freemail-Funktionen

Neben einer leistungsfähigen Web-Oberfläche zeichnet einen guten Webmail-Dienst sein Funktionsumfang aus. Und dabei stecken die Unterschiede oft im Detail. Fünf der hier vorgestellten Dienste locken gleich mit mehreren kostenlosen E-Mail-Adressen. Tatsächlich landen aber alle eingehenden Nachrichten im selben Postfach. Möchten Sie mehrere Familienmitglieder mit einer eigenen E-Mail-Adresse versorgen, sollten sich diese deshalb jeweils einzeln beim Freemail- Anbieter registrieren. So ist sichergestellt, dass der Sohnemann nicht Papas Mails liest und umgekehrt. Und ein weiteres Problem wird dabei ebenfalls auf ein Minimum reduziert: Bei Arcor, Freenet und insbesondere bei Web.de bietet das Postfach nämlich dermaßen wenig Speicherplatz, dass schon ein einzelner Nutzer, der auch mal Fotos oder MP3s per Mail empfängt und/oder ungern alte Mails löscht, schnell in Platznot gerät.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Ungeiler Geiz: 12 MByte EMail-Speicher und maximal 4 MByte große Dateianlagen bei Web.de sind einfach viel zu wenig.

Geschäft mit Profidiensten

Dahinter steckt Berechnung: Für einige Euro im Monat wächst das Postfach auch bei diesen Diensten auf eine praxistaugliche Größe. Überhaupt haben Arcor, Freenet und Web.de das Geschäft mit den kostenpflichtigen Zusatzdiensten weit vorangetrieben. Immer wieder klicken Sie hier auf vielversprechende Links, um zu entdecken, dass die dahintersteckenden Funktionen ausschließlich gegen Gebühr zur Verfügung stehen. Auch Yahoo bietet im Rahmen eines "Mail-Upgrades" für 15 Euro jährlich diverse Zusatzleistungen.

Mail Internet Domain Aufmacher Matrix

© Archiv

Prinzipiell ist gegen diese Profidienste nichts einzuwenden und in der Regel stehen auch Preis und Leistung in einem ganz ordentlichen Verhältnis. Aber oft gibt es Funktionen, die bei einem Anbieter Geld kosten, bei einem anderen jedoch umsonst sind. Beispielsweise können Sie bei Yahoo EMails nur dann mit beliebigen Absenderdaten versenden, wenn Sie das "Mail-Upgrade" buchen, das jährlich fünfzehn Euro kostet. Bei Google, Hotmail und Web.de ist diese Funktion bereits Bestandteil des Gratis-Pakets. Prüfen Sie die Leistungen der verschiedenen Anbieter deshalb sorgfältig, bevor Sie sich entscheiden, um unnötige Ausgaben zu vermeiden. Die Tabelle "Die wichtigsten Features der bekanntesten Webmail-Dienste" hilft Ihnen dabei.

Spam-Schutz sorgt für Übersicht

Je mehr Nachrichten Sie erhalten, umso wichtiger ist ein Webmail-Dienst, mit dem Sie deren Bearbeitung möglichst weitgehend automatisieren können. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet ein ordentlicher Spam-Filter, der unerwünschte Werbenachrichten automatisch aus dem Posteingang in einen eigenen Ordner oder den Papierkorb verschiebt. Eine solche Funktion gehört mittlerweile bei allen Anbietern zum Leistungsumfang.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Die wichtigsten Features der bekanntesten Webmail-Dienste*

Unterschiede gibt es vor allem bei den zur Konfiguration des Spam-Filters zur Verfügung stehenden Optionen und bei der Arbeitsweise des Filters. Die meisten Dienste belassen es bei einem Spam-Schutz, der eingehende Nachrichten lediglich auf Basis allgemeiner Kriterien analysiert. Web.de- Nutzer können ihren Filter lediglich einund ausschalten. Bei Arcor und Hotmail lässt sich immerhin in drei Stufen konfigurieren, wie streng der Spam-Schutz zu Werke geht. Freenet sattelt zusätzliche Optionen oben drauf, mit denen Sie beispielsweise Erotik-Mails abblocken oder den Malware- Blocker aktivieren können. GMX lockt mit zusätzlichen Black- und Whitelists. Das sind Listen, in die Sie E-Mail-Adressen von Absendern eintragen können, deren Nachrichten grundsätzlich gesperrt oder durchgelassen werden sollen. Die Filter von Google und GMX lassen sich trainieren, indem Sie nicht erkannte Spam-Mails von Hand als unerwünscht markieren.

Zusätzlicher Spam-Schutz mit Wegwerf-Adressen

Ein besonderes Highlight für alle, die sich regelmäßig bei Online-Foren, Download- Portalen, Shops etc. mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren, bietet Yahoo mit den Wegwerf- Adressen. Zusätzlich zu Ihrer normalen Adresse, beispielsweise "max.meier@ yahoo.de", richten Sie sich eine weitere ein, etwa "meinpseudonym@yahoo.de". Benötigen Sie nun eine Adresse für die Registrierung bei einem Dienst, der Ihre Daten eventuell an Spammer weiterverkaufen könnte, setzen Sie einfach eine eindeutige Kennung vor die Zweitadresse. Kaufen Sie beim Online- Buchladen ein, dann registrieren Sie sich dort mit "buchladen-meinpseudonym @yahoo.de" und beim Fotodienst mit "abzuege- billig-meinpseudonym@yahoo.de".

Mail Internet Domain Aufmacher Matrix

© Archiv

Die so eingehende Post landet zunächst ebenfalls in Ihrem Yahoo-Postfach. Markieren Sie aber eine über eine Wegwerf-Adresse empfangene Nachricht als Spam, dann deaktiviert Yahoo diese Adresse und es geht keine weitere Post mehr darüber ein. Auf diese Weise schützt das Wegwerf-Prinzip Ihre Hauptadresse. Das funktioniert natürlich nur, solange Sie letztere geheim halten und nicht im Netz veröffentlichen.

Antivirus-Software, die Sie vor Viren in Ihrem Posteingang schützt, sollte angesichts regelmäßig durchs Netz schwappender Virenwellen eigentlich zur Grundausstattung jedes Webmail-Angebots gehören. Jubii- Nutzer gucken jedoch an dieser Stelle (noch) in die Röhre. Hotmail hingegen scannt sogar von Ihnen hochgeladene Dateianlagen vor dem Versand sicherheitshalber noch einmal auf Schadsoftware.

Zugriff am PC und unterwegs

Von Hotmail und Jubii abgesehen, ermöglichen alle Testkandidaten den Mail-Zugang auch per E-Mail-Programm, also beispielsweise Outlook, Outlook Express oder Thunderbird (www.mozilla-europe.org/de/ products/thunderbird). Grundlage dafür sind die von diesen Diensten betriebenen Postein- und -ausgangs-Server, über die die Mail-Software Ihre Nachrichten herunterladen bzw. verschicken kann. Zur Kommunikation zwischen E-Mail-Programm und den Servern des Webmail-Dienstes dienen üblicherweise die Protokolle POP3 (Posteingang) und SMTP (Postausgang). Hotmail verwendet ein eigenes Verfahren und ist dadurch nur zu wenigen E-Mail-Programmen kompatibel.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Unsicher: Mangels Virenschutz kann das in der Beta-Phase steckende Jubii noch nicht überzeugen.

Holen Sie Mails per POP3-Verfahren ab, dann verschwinden diese aus dem Freemail- Posteingang und stehen Ihnen nur noch auf Ihrem Rechner zur Verfügung. Arcor, Freenet und Web.de lassen Sie deshalb alternativ per IMAP4-Verfahren auf Ihre Mails zugreifen. Dabei bleiben alle Nachrichten auf dem Server des Freemail-Anbieters liegen und auch von Ihnen angelegte EMail- Ordner werden nicht auf Ihrer Festplatte, sondern im Netz gespeichert. Ihr E-Mail-Programm dient quasi als Ersatz für die Web-Oberfläche des Freemailers. Auf diese Weise können Sie sich überall in Ihr Postfach einloggen, wo Ihnen ein IMAP4-fähiger E-Mail-Client zur Verfügung steht, also etwa zu Hause am PC per Thunderbird, unterwegs per Smartphone und im Büro mit Outlook. Um IMAP richtig nutzen zu können, brauchen Sie aber genügend Speicherplatz - und in dieser Beziehung sind gerade Arcor, Freenet und Web.de schwach.

Tipp: Die Adressbücher in Ihrem E-Mail-Programm und der Web- Oberfläche des Freemailers können Sie über die jeweiligen Im- und Export-Funktionen abgleichen. Wie das geht, verraten die Online- Hilfeseiten der Webmailer. Außerdem können Sie bei www.mailhilfe.de nach Rat suchen. Nur Arcor bietet bereits im Gratistarif eine Synchronisationsfunktion, welche die Daten zwischen Outlook und Online- Adressbuch automatisch abgleicht.

Extras, Extras!

Immer mehr Webmail-Dienste sortieren auch Anrufe und Fax-Nachrichten in Ihren Posteingang ein. Dabei dient eine universelle Telefonnummer, die Sie über die Web- Oberfläche des Freemailers registrieren, sowohl als Anrufbeantworter wie auch als Fax- Empfänger. Eingehende Nachrichten werden Ihnen in Form von E-Mails zugestellt, an denen eine Sprachdatei im WAV-Format oder ein Fax als TIFF- oder PDF-Datei hängt. Arcor und Freenet lassen Sie außerdem monatlich drei kostenlose SMS-Nachrichten auf Handys verschicken.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Aufpreisfreudig: Das ohnehin schon leistungsstarke Freenet-Angebot wird für ein paar Euro monatlich noch besser.

Zu den besonders verlockenden Extras zählen Online-Fotoalben - zusätzlicher Speicherplatz, auf dem Sie Fotos von der Digitalkamera ablegen können. So müssen Sie Ihre Urlaubsbilder nicht mehr in Form riesiger Mails an mehrere Empfänger versenden. Stattdessen schicken Sie Ihren Freunden nur noch einen Link zum digitalen Fotoalbum auf der Website des Freemailers.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Integriert: Mit Toolbars wie der von Google greifen Sie aus dem Browser bequem auf Ihre Mails zu.

Den Umstieg von der alten E-Mail- Adresse zu einem Freemail-Dienstleister erleichtert die Sammelfunktion, die bis auf Jubii alle Testkandidaten bieten. Hier hinterlegen Sie die Zugangsdaten für das bisherige Postfach. Der Freemail-Dienst holt noch auf der alten Adresse eingehende Nachrichten dann automatisch ab und legt sie in Ihr neues Postfach.

Webmail im E-Mail-Programm: Windows Mail

Windows Mail ist der Nachfolger von Outlook Express in Windows Vista. Lesen Sie, wie Sie dort Webmail-Dienste einrichten.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Startklar: Mit diesen Angaben ist Windows Mail bereit zur Nutzung eines Webmailers.

4 Schritte zur E-Mail:

Step 1 Starten Sie das Programm und klicken Sie auf "Extras/Konten". Klicken Sie auf "Hinzufügen/ E-Mail-Konto" und "Weiter".

Step 2 Geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail- Adresse ein und bestätigen Sie jeden dieser Schritte mit "Weiter".

Step 3 Wählen Sie den Posteingangsserver-Typ ("POP3" oder "IMAP") aus. Geben Sie die für Ihren Dienst gültigen Namen für "Posteingangsserver" und "Postausgangsserver" gemäß unserer Übersichtstabelle ein. Setzen Sie ein Häkchen bei "Ausgangsserver erfordert Authentifizierung" und bestätigen Sie mit "Weiter".

Step 4 Geben Sie den vom Webmail-Dienst zugeteilten Benutzernamen ein. Tragen Sie Ihr Passwort ein und klicken Sie auf "Weiter" und "Fertig stellen".

Fazit

Auf einen richtig schlechten Webmailer sind wir nicht gestoßen. Allerdings wirkt Jubii an vielen Ecken und Enden noch unfertig. Auf der anderen Seite fanden wir auch kein perfektes Angebot. Wer einen einfach bedienbaren Web-2.0-Dienst ohne viele Extras sucht, der wird bei Google fündig. Versenden Sie des Öfteren Fotos und andere große Anlagen, ist GMX ein interessanter Dienst, in dem Sie solche Dateien in einem bis zu einem GByte großen Online-Speicher ablegen und auch Online-Fotoalben einrichten können. Mit seinen vielen praktischen, aber nicht selten kostenpflichtigen Zusatzfunktionen empfiehlt sich Freenet für Profis, die bereit sind, für Ihre E-Mails monatlich einige Euro zu bezahlen.

Gratis-Webmailer im Vergleich

© Archiv

Filesharing: Im Multimedia-Speicher von GMX legen Sie Fotos und andere Dateien ab.

Yahoo lockt mit Wegwerf- Adressen, Hotmail mit seiner an Outlook angelehnten Oberfläche. Etwas veraltet wirken Arcor und Web.de. Beides sind solide Dienste, die den Spaß aber mit geringem Speicherplatz und nicht mehr ganz zeitgemäßen Web-Oberflächen trüben.

Mehr zum Thema

Whatsapp auf PC
Mit oder ohne Download

Mit Whatsapp Web oder der Whatsapp Desktop-App nutzen Sie den Messenger bequem am PC. Wir erklären Download, Installation und Einrichtung.
Whatsapp Alternativen
Für Android, iPhone, iPad & Co.

Es gibt keine Whatsapp-Alternative? Quatsch! Diese 10 Messenger-Apps für Android, iOS und Windows Phone sind der perfekte Ersatz.
Kalender synchronisiert auf iPad
Zeit-Management

Kalender auf dem Smartphone, PC und im Web synchronisieren - mit unseren 9 Tipps schaffen Sie genau das. Verpassen Sie keinen Termin mehr!
Cloud-Speicher
Meta-Cloud

Diese Meta-Dienste und Cloud-Tools fassen kostenlosen Cloud-Speicher von Google, Dropbox und Co. zusammen - oft besser als das Original.
Dropbox, Google Drive & Co.: Steckdose mit Logos
Verschlüsselung, Explorer-Zugriff & Co.

Wir haben Tipps für Add-ons und Apps für Google Drive und Dropbox. Damit kommen Verschlüsselung, Zugriff im Windows-Explorer und mehr.