Mehr Traffic auf der Webseite

Die besten Google-Tools für Suchmaschinenoptimierung & Co.

Glauben Sie, dass man zur Suchmaschinen- und Webseitenoptimierung teure Spezialsoftware braucht? Falsch. Bei Google bekommen Sie die Tools um den Traffic auf ihrer Webseite zu verbessern kostenlos. Hier sind zehn davon, die Sie unbedingt kennen sollten.

Die 10 besten Google-Tools

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Die 10 besten Google-Tools

Probieren Sie diese Google Tools aus, auch wenn Sie keine Unternehmens-Homepage administrieren müssen. Ein wenig mehr Traffic für Ihre Vereinsseite, Ihre T-Shirt-Sammlung oder Ihren Blog kann bestimmt nicht schaden. Auf jeden Fall verstehen Sie hinterher besser, wie Suchmaschinen funktionieren und wie Sie als Websurfer von großen Webseiten beobachtet werden.

Googles Angebot an Software und webbasierten Diensten dafür ist groß. Wenn Sie beispielsweise Ihr Lieblingswerkzeug bei der Webentwicklung noch nicht gefunden haben, probieren Sie Googles Browser Chrome und seine Entwicklererweiterungen aus. Wenn Sie sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen, dürfte Sie außerdem die kostenlose Page Rank Status App interessieren, die im Chrome Web Store erhältlich ist. Sie zeigt dem Anwender umfangreiche Statistiken zur Popularität von Webseiten - mit Zahlen von Google und den Messtools von Alexa.

Webmaster-Tools: Ideal für die Site-Optimierung

Mit den kostenlosen Webmaster-Tools machen Sie Ihren Webauftritt fit für Google. Die Webapplikation zeigt Ihnen zum einen, wie Google Ihre Seite sieht: Es gibt Statistiken über Suchanfragen und Links, und Sie sehen die von Google Ihrem Auftritt zugeordneten Schlüsselwörter, den Indexierungsstatus und vieles mehr. Zum anderen können Sie mit Sitemaps, dem Data-Highlighter-Tool und anderen Techniken Googles Sicht auf Ihren Auftritt und die Darstellung Ihrer Seite in Suchergebnislisten verändern.

Tag Manager: Mit Webtools jonglieren

Tools zur Auswertung von Webtraffic wie Google Analytics arbeiten meistens mit Tags, kleinen HTML- oder Script-Schnipseln, die auf den zu beobachtenden Webseiten eingefügt werden. Das bedeutet für den betroffenen Webmaster eine Menge Arbeit mit Code. Diese Aufgabe erleichtert Google Tag Manager. Zwar muss man einmalig einen Tag für das Tool auf jeder Seite des eigenen Auftritts einfügen; danach geht die Platzierung, Pflege und Verwaltung weiterer Tags jedoch automatisch - von Doubleclick Floodlight bis hin zu benutzerdefinierten Tags.

Analytics: Was ist auf meiner Seite los?

Interessiert es Sie, wie viele Besucher auf Ihre Seite kommen, wie lange sie dort geblieben sind oder welchen Browser sie benutzen? Dann nutzen Sie das kostenlose Tool Google Analytics. Mit dem Google Tag Manager haben Sie den nötigen Code schnell in Ihren Webauftritt eingebaut, und bald bekommen Sie Zahlen und Daten. Diese sehen Sie in einer Webapplikation. Fassen Sie dort alles Wichtige in einem Dashboard zusammen. Außerdem können Sie interessante Werte, wie die Herkunft Ihrer Besucher, über Verknüpfungen auf die Startseite legen.

Google Analytics

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Wollen Sie wissen, wer, wann, wie Ihre Site besucht, dann fragen Sie Google Analytics. Das Tool liefert differenzierte Statistiken in übersichtlicher Form.

Trends: Danach sucht das Web

Wer mit seinem Webauftritt Geld verdienen oder zumindest Aufmerksamkeit erregen will, der sollte die Interessen der Websurfer berücksichtigen. Ein gutes Bild liefert Google Trends. Hier finden Sie populäre Suchbegriffe für verschiedene Länder. Eigene Suchbegriffe oder Begriffskombinationen einzugeben, ist allerdings noch interessanter. Google Trends zeigt dann den Verlauf des Interesses über mehrere Jahre an. Einziger Nachteil: Die Bewertung des Interesses durch Zahlen von eins bis 100 ist etwas undurchsichtig.

Google Trends

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Google Trends zeigt Ihnen an, wonach die Internetbevölkerung sucht. Dabei können Sie sich zum Beispiel das Rating einzelner Stichwörter ansehen.

Chrome DevTools: Webseiten überarbeiten

Alle verbreiteten Browser haben mittlerweile mehr oder weniger gute Entwickler- Werkzeugkästen an Bord. Google liefert mit seinem Chrome-Browser ebenfalls ein leistungsfähiges Tool mit, das Sie über das Hotdog-Menü ganz rechts oben Tools - Entwicklertools oder mit der Tastenkombination Strg + Umschalten + I aufrufen. Neben Standardfunktionen wie DOM-Inspektor, JavaScript-Konsole und -Debugger kann man die Übertragungszeiten einzelner Seitenelemente analysieren und sich über User Agents die Seite mit verschiedenen Browsern, zum Beispiel von einem Apple iPad ansehen.

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Die Chrome DevTools zeigen Ihnen an, wie schnell Ihre Seite lädt. In der Tabelle können Sie ablesen, wo sich die Flaschenhälse verstecken.

Page Insights: Schnelleren Webauftritt

Wenn Ihre Webseite zu langsam ist, benötigen Sie nicht unbedingt einen schnelleren Server. Manchmal wirkt eine Optimierung des Codes Wunder. Tipps, wo Sie am besten mit dem Tuning beginnen, gibt Ihnen Googles Freeware PageSpeed Insights. Das Tool gibt es in drei Versionen: als Online-Dienst, als Erweiterung für Chromes DevTools sowie die Firebug-Umgebung von Firefox. Egal, welche Version Sie benutzen - das Tool ruft Ihre Seite auf und gibt Ihnen eine Bewertung der Ladegeschwindigkeit, samt detaillierten Verbesserungsvorschlägen.

Fonts: Schönere Webseiten

Langweilen Sie Ihre Seiten-Besucher nicht mit Standardschriftarten wie Times New Roman oder Arial. Fantasievolle Schriftarten bekommen Sie kostenlos bei Google Fonts. Wählen Sie zunächst aus über 600 Font-Familien einige Schriften für Ihr Projekt aus. Testen Sie Ihre Sammlung, und lassen Sie sich zum Schluss von Google ein paar Code-Schnipsel geben, die Sie auf Ihrer Webseite einbauen. Nun können Sie mit den neuen Schriften loslegen. Achtung: Benutzen Sie Firefox mit NoScript sollten Sie unter Einstellungen - Eingebettete Objekte das Nachladen von Schriften erlauben.

Alerts: Immer auf dem Laufenden

Wollen Sie wissen, wie populär Ihre Konkurrenten im Web sind? Sind neue Seiten aufgetaucht, die auf Ihre Seite verlinken? Oder wollen Sie einfach nur wissen, wann das neue Buch Ihres Lieblingsautors erscheint? Google Alerts stellt zu bestimmten, von Ihnen gewählten Zeiten eine Suchanfrage und schickt Ihnen die Ergebnisse per E-Mail zu. Sie können die Quellen zum Beispiel auf Bücher, Blogs oder News begrenzen. Wahlweise bekommen Sie täglich, mehrmals täglich (Option bei Veröffentlichung) oder wöchentlich eine Mail.

Youtube-Video-Editor: Effektvolle Videos

Manchmal reichen ein paar kleine Effekte oder ein Schnitt an der rechten Stelle, um aus Video-Rohmaterial einen ordentlichen Film zu machen. Mit dem Youtube-Video-Editor können Sie diese Korrekturen noch in letzter Minute vornehmen. Laden Sie ein bereits auf Youtube hochgeladenes Video in den Editor, und unterlegen Sie es mit Titeln sowie mit Musik. Sogar kostenlose Video-Schnipsel gibt es in der Webapplikation. Sehen Sie sich unbedingt die Effekte an (Rechtsklick auf das Video): Hier gibt es unter anderem eine Zeitlupe und eine Stabilisierungsfunktion.

YouTube Video-Editor

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Der Video-Editor von Youtube bietet nicht nur Effekte für Ihren Film, sondern auch kostenloses Videomaterial für Füller und Übergänge.

Youtube-One-Channel-Layout: Markenkanäle erstellen

Früher waren Markenkanäle (Branded Channels) nur etwas für Unternehmen. Mit dem im Juni 2013 offiziell eingeführten One Channel sind viele Funktionen der Markenkanäle für alle Youtube-Kunden zugänglich. Firmenlogos und Image-Fotografien erscheinen jetzt an prominenter Stelle in Form von Kanal- und Profilbildern. Über dem Kanalbild lassen sich Links auf Firmen-Webseiten und soziale Netzwerke einbinden. Schließlich kann der Administrator auch ein Image-Video definieren, das alle Nichtabonnenten automatisch beim Aufruf des Kanals zu sehen bekommen.

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