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Google Maps kreativ nutzen

Google-Maps lässt viel Spielraum für Kreativität. Der Workshop zeigt am Beispiel einer animierten Landkarte, was alles möglich ist.

Google Maps

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Google Maps

Interaktive Maps werden zunehmend beliebter. Sie sind leicht zu bedienen und in vielfältigen Variationen einsetzbar. Die Palette ist bereits ansehnlich und reicht von der Routenplanung über die lokale Suchfunktion bis hin zum GPS-Tracking von Personen und Fahrzeugen und der Anzeige ihrer Position in Echtzeit. Dieser Workshop soll Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten vermitteln. Für die Nutzung der meisten APIs von Google sind vorwiegend Javascript-Kenntnisse erforderlich. Dann zeigen wir anhand eines Beispiels, wie Sie eine Map-Animation programmieren, bei der sich die Karte automatisch einer Route entlang von Ort zu Ort bewegt und das jeweils dazu gehörende Infofenster öffnet.

Geo-Vielfalt

Routenplanung und Geocodierung sind seit Langem fester Bestandteil der API. Für beide stehen eigene Methoden zur Verfügung. Der umgekehrte Vorgang, reverse geocoding, besteht in der Umwandlung von Koordinaten in eine Adresse. Auch dies wird von der Maps-API für viele Länder direkt unterstützt.

Diese Dienste lassen sich daher mit wenigen Zeilen Javascript-Code Ihrer Karte hinzufügen, ohne auf externe Quellen zugreifen zu müssen.

Mithilfe der Ajax-Search-API ist es möglich, die Karte mit einer lokalen Suchfunktion zu ergänzen. Sie ist etwa vergleichbar mit der Branchensuche bei den offiziellen Google-Maps. Über ein zusätzliches Eingabefeld lassen sich ausgewählte Einträge im lokalen Umfeld finden.

Die Auswahlmöglichkeiten für die zu suchenden Kategorien reichen dabei von der allgemeinen Web-Suche über Bilder und Bücher bis hin zu News und Videos.

Online-Bilderdienste wie Picasa, Panoramio und Flickr sind ebenfalls in Online-Karten integrierbar. Die Fotos können so mit dem Ort der Aufnahme verknüpft werden. Googles eigene Bilderdienste verfügen über eine direkte Schnittstelle, mit der sich die Bilder recht mühelos auf der Karte anzeigen lassen.

Um Bilder anderer Dienste zu integrieren, verwenden Sie die Ajax-Feed-API. Damit lassen sich dann nicht nur Bilder, sondern beliebige Feeds abrufen, etwa Wetterberichte oder Höhenangaben.

Noch einfacher geht es, wenn Sie Daten anderer Anbieter - und natürlich auch eigene Daten - mit KML- oder Geo-RSS-Dateien in die Karte laden. Denn hierfür gibt es wiederum eine eigene Methode innerhalb der Maps-API. Damit können Sie zum Beispiel eine über Ihre Datenbank generierte KML-Datei anzeigen.

Sind diese Daten stets aktuell, dann verfügt der Anwender immer über die neuesten Informationen. Auf der Karte erscheinen dann etwa nur jene Parkhäuser markiert, in denen noch Plätze frei sind.

Der Aufwand dafür ist relativ gering, weil außerhalb der Datenbank keine Änderungen vorzunehmen sind. Bei kleineren Mengen an statischen Daten empfiehlt sich dagegen die Spreadsheets-API. Mit ihr können Sie die Datensätze online eintragen und direkt von einem Google-Server anfordern.

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Integrierte Bilderdienste sehen Sie bei esa.ilmari.googlepages.com/glayers.htm.

Eine andere, recht interessante Idee besteht da-rin, mithilfe der Maps-API eigene Bilder anstelle des Kartenmaterials zu präsentieren. Auf diese Weise kann man sich nicht nur einen 360-Grad-Überblick über einen Ort verschaffen, sondern auch an jeder Stelle hinein- und herauszoomen.

Die Infos zur Verkehrsdichte und das teils umstrittene Street-View lassen sich mit wenigen Code-Zeilen in die Karte einbauen. Für deutsche Städte sind beide aber derzeit noch nicht verfügbar.

Grundsätzlich lässt sich eine mit der API erstellte Karte mit vielen Diensten ausstatten, die über die offiziellen Karten von Google und anderer Anbieter weit hinausgehen.

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