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Spurensuche: Geo-Tagging mit Fotos auf dem Mac Geotagging mit iPhoto9

Der kostenfrei nutzbare Satellitennavigationsdienst GPS erleichtert dank Geo-Koordinaten in den sogenannten EXIF-Ergänzungen von Schnappschüssen die automatische chronologische Sortierung von Bildern – doch wie weit ist die Technik für die einfache Aufbereitung von Urlaubsfotos? Und wie steht es mit dem Schutz der Privatsphäre?

Urlaubserinnerungen an Länder und schöne Orte lassen sich dank Geotagging einfach und komfortabel einrichten.

Drei Wochen Sizilien stehen an, eine Rundreise über fast die ganze Insel mit der ganzen Familie. Auch dieser Urlaub sollte natürlich wieder in spannenden Fotos festgehalten werden. Aber nicht nur das: Die Sortierung und Archivierung wollen wir mit Geo-Koordinaten automatisieren, um Zeit zu sparen.

Wozu hat man schließlich einen Computer? Dank „iLife 09“ für den Apple Mac und „iPhoto“ sollte es kein Problem sein – schließlich hatten die Apple-Verantwortlichen bei der Vorstellung der Software im Januar das Blaue vom Himmel versprochen. Es kam am Ende zwar anders, das aber lag vor allem an dem etwas zu holprigen Verfahren, aufgenommenen Bilder mit den Geo-Koordinaten der Aufnahme-Orte zu versehen.

Technische Herausforderungen - Hardware

Es gibt eine Vielzahl an Geräten, mit denen sich die Geo-Koordinaten für Fotos festhalten lassen. Praktisch alle Kamerahandys mit GPS-Funktion speichern die Position zum Foto automatisch. Die Qualität der Bilder wird dabei zwar allmählich besser, Kompaktkameras sind aufgrund der besseren Bildqualität aber zu bevorzugen.

Einen integrierten GPS-Chip bringt bis heute nur das Modell P6000 des Kameraherstellers Nikon mit. Sie liefert gute bis sehr gute Bilder für den Hobby-Bedarf und auch die automatische Speicherung der GPS-Koordination in den Bildern funktioniert. Für Urlaubsschnappschüsse ist das Modell für unseren Zweck jedoch weniger geeignet.

Grund: Zwischen dem Anschalten der Kamera wie auch jedem anderen GPS-Gerät und der Synchronisierung mit den Satelliten dauert es mindestens sieben bis zehn Sekunden, bis die Position bestimmt ist. Zu lange für die spontane Knipserei. In Städten mit hohen Gebäuden wird GPS mitunter gar zum Glücksspiel. Einen ausführlichen Test zur Nikon P6000 lesen Sie in der ColorFoto 12/08 und auf magnus.de.

Einfacher geht es daher mit separaten GPS-Trackern z.B. von SONY, Garmin, Wintec oder Amod in jeglichen Größen. Diese gibt es sowohl als Aufsatz für den Blitzschuh, als auch als externes Gerät in der Größe von einer Zigarettenpackung und einem Gewicht von meist unter 100 Gramm.

Die GPS-Tracker zeichnen alle ein bis 15 Sekunden die aktuelle Position auf und speichern diese in einer Datei ab. Anschließend wird das File per USB oder Bluetooth ausgelesen und mittels eines Zusatzprogramms mit den Bildern verschmolzen. Einige Tracker bieten diese Funktion auch automatisch über das Einschieben der SD-Karte im Gerät selbst an.

Der GPS-Logger synchronisiert die Trakkingdaten mit den Zeitangaben Fotos und speichert sie als EXIF-Daten in der JPEG-Datei.
Der GPS-Logger synchronisiert die Trakkingdaten mit den Zeitangaben Fotos und speichert sie als EXIF-Daten in der JPEG-Datei.

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Inhaltsverzeichnis 1/3
  • 1. Geotagging mit iPhoto9
  • 2.
 
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