Top 5 WLAN-Router Test: Die fünf besten WLAN-Router
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Tipp: Auswahl des passenden WLAN-Routers
Sicherlich eines der wichtigsten Kriterien bei der Anschaffung eines WLAN-Routers ist die Frage, auf welchem Weg Sie Ihre Internetverbindung herstellen. Geschieht dies über DSL, dann ist ein WLAN-Router für Sie interessant, der über ein entsprechendes Modem verfügt. So machen Sie ein Gerät überflüssig und sparen dadurch Platz und Strom. Sind sie aber auf ein besonderes Gerät angewiesen, mit dem Sie Ihre Internetverbindung herstellen – zum Beispiel ein Kabelmodem –, lohnt sich der Aufpreis für einen WLAN-Router mit integriertem Modem weniger.
Platz 1: AVM Fritz!Box Fon WLAN 7390 (Test: 90 Punkte)
Die FRITZ!Box 7390 vereint WLAN-Router, DSL-Modem, Telefonanlage (Festnetz, ISDN, Voice over IP), DECT-Basis für schnurloses Telefonieren und macht sich außerdem als Dateiserver nützlich.Wenn sie überhaupt Schwächen hat, dann ist das vielleicht das DSL-Modem, das sich bei langen ADSL2-Strecken nicht immer mit der optimalen Geschwindigkeit synchronisiert.
Die 7390 bietet Dualband-n-WLAN, kann also gleichzeitig im 2,4 GHz-Band wie auch im 5 GHz-Band funken. Dabei erreicht sie Geschwindigkeiten von 74 Mb/s bzw. 44 Mb/s. Zusätzlich ist sie mit 4 Gigabit-Ethernet-Anschlüssen ausgerüstet, an die sich Computer und andere Geräte per Kabel anschließen lassen.
Der Straßenpreis der FRITZ!Box 7390 liegt bei knapp 200 Euro.
Platz 2: Netgear WNDR4500 (89 Punkte)
Netgears WNDR4500 macht in Sachen WLAN-Geschwindigkeit so schnell kein anderer Router etwas vor. Im 2,4 GHz-Band maßen wir Werte von um die 175 Mbit/s, beim 5 GHz-Test ging das Gerät sogar mit rund 200 Mbit/s über die Ziellinie. Beide Frequenzbereiche lassen sich parallel nutzen, so dass neuere Geräte mit optimaler Geschwindigkeit versorgt werden und ältere Geräte trotzdem nicht im Regen stehen.
An die zwei USB-Anschlüsse können Sie Drucker und Festplatten anschließen. Multimediadateien teilt der Netgear via DLNA mit anderen Netzwerkgeräten. Auch aus dem Internet ist der Zugriff auf die Daten möglich. Außerdem bewirbt Netgear den WNDR4500 mit dem für Mac-Benutzer interessanten TimeMachine-Backup, das wir aber nicht getestet haben.
Den Weg ins Internet findet der mit 4 Gigabit-LAN-Ports ausgestattete WNDR4500 über ein gesondert zu beschaffendes Modem. Der Zugriff lässt sich über die integrierte Kinderschutzfunktion absichern. Der Straßenpreis des Netgear-Routers liegt bei etwa 110 Euro.
Platz 3: D-Link DIR-685 (Test: 89 Punkte)
Der D-Link DIR-685 hebt sich mit seinem 3,2 Zoll großen Farbdisplay sowie seinem integrierten Festplattenschacht für 2,5-Zoll-Laufwerke von anderen Testkandidaten ab. Das Display nutzt er, um darauf zum Beispiel die aktuelle Up- und Download-Geschwindigkeit anzuzeigen. Auch Bilder, die zum Beispiel von Facebook oder von der lokalen Festplatte stammen, zeigt der DIR-685 an. Eine Festplatte ist nicht im Lieferumfang inbegriffen.Mit einem Straßenpreis von rund 100 Euro ist das ursprünglich für 350 Euro erschienene Gerät mittlerweile ein kleines Schnäppchen. Mit Schuld daran dürfte aber auch sein, dass der Online-Dienst FrameChannel zwischenzeitlich eingestellt wurde. Diesen hatte D-Link anfänglich als bequemste Art des Uploads von Bildern beworben. Der Funktionalität des WLAN-Routers tut das aber nur einen geringen Abbruch.
Platz 4: AVM Fritz!BOX Fon WLAN 7270 (87 Punkte)
Wie die 7390 ist auch die FRITZ!Box 7270 ein leistungsfähiger WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, der sich als Telefonanlage (ISDN, Analog und Voice over IP) und DECT-Basis für Schnurlostelefone nützlich macht.Von der größeren Schwester unterscheidet sich die 7270 zum Beispiel dadurch, dass sie kein VDSL beherrscht. Außerdem müssen Sie sich bei der WLAN-Konfiguration zwischen dem 2,4-GHz-Band und dem 5-GHz-Band entscheiden, da die 7270 immer nur auf einem Band gleichzeitig funken kann. Gerade in dicht besiedelten Gebieten mit vielen Funknetzwerken kann das ein handfestes Problem sein.
Bei der Datenübertragung via WLAN geht die 7270 mit 70 Mb/s über die Ziellinie.
Der Straßenpreis für diesen WLAN-Router liegt aktuell bei etwa 175 Euro.
Platz 5: Cisco Linksys E4200 (86 Punkte)
Ein kleines schwarzes Kästchen mit einem silbernen Streifen – der E4200 der Cisco-Tochter Linksys gibt sich optisch äußerst unauffällig. Bei der Entwicklung hat Linksys auf die Integration eines DSL-Modems verzichtet. Dafür erwies sich der WLAN-Router im Test als äußerst fixer Funker: Im 2,4-GHz-Band maßen wir beachtliche 160 Mb/s, im 5-GHz-Band sogar 170 Mb/s.Eine externe Festplatte findet über den integrierten USB-2.0-Anschluss Kontakt. Darauf gespeicherte Daten stellt der Linksys als Netzwerkfreigabe und per Medienserver zur Verfügung. Positiv: Dieser WLAN-Router erledigt die Aktualisierung der Firmware automatisch und stellt Gästen einen ausschließlich auf den Internet-Zugriff beschränkten WLAN Zugang zur Verfügung. Der Straßenpreis des nur noch von wenigen Händlern gelisteten Gerätes schwankt deutlich. Vereinzelt ist der Linksys schon für gut 110 Euro erhältlich.
Fazit
Wenn es einfach nur darum geht, ein paar Geräte per WLAN zu vernetzen und vielleicht noch ein paar Dateien und einen Drucker im Netzwerk bereitzustellen, dann sind Sie mit dem Netgear WNDR4500 bestens bedient.
Ihr WLAN-Router soll sich zusätzlich als Dateiserver nützlich machen? Dann sehen Sie sich am besten den D-Link DIR-685 näher an. Dieses Gerät frisst dank des Festplattenschachtes wenig Platz und sieht – auch dank seines Farbdisplay – hübsch aus.
Etwas tiefer in die Tasche greifen müssen sie für einen WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem. Für die Zukunft optimal gerüstet sind Sie mit der FRITZ!Box 7390, die sogar VDSL beherrscht. Bei weitgehend vergleichbarem Funktionsumfang günstiger, dafür aber etwas langsamer, ist die FRITZ!Box 7270.