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FritzOS 6.20: 8 neue Funktionen für Ihre Fritzbox

Mit dem Update auf FritzOS 6.20 erweitert AVM auch alte Fritzbox Modelle um neue Funktionen. Wir zeigen, was die frische Firmware für die beliebte Router-Serie für Sie bereithält.

Fritzbox AVM

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Fritzbox AVM

Die Fritzbox-Modelle von AVM zählen zu den am stärksten verbreiteten DSL-Routern. Neben den vielen Funktionen loben ihre Nutzer nicht zuletzt, dass der Berliner Hersteller auch ältere Geräte über längere Zeit mit frischer Software versorgt und dabei sogar immer wieder neue Einstellungs-Funktionen nachliefert. Die jüngste Renovierungsaktion der Hauptstädter heißt Fritz OS 6.20: AVM stellt das Update für alle aktuellen Fritzboxen für DSL und LTE sowie für Fritz WLAN Repeater bereit.

Mit Update auf FritzOS 6.20 lernen die Fritzbox-Modelle einiges dazu. Das Update nimmt man am einfachsten über die Web-Oberfläche der Fritzbox (Aufruf: http://fritz.box) unter dem Menüpunkt System/Update vor. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die 8 besten neuen Funktionen für Ihre Fritzbox durch das Update auf FritzOS 6.20:

1. Enges Zusammenspiel der AVM-Router mit Fritz-Apps

Mit der neuen Software FritzOS 6.20 arbeiten Fritzboxen umfassender mit den mobilen Apps von AVM zusammen. Denn die Berliner haben nicht nur ihre Router-Software erneuert, sondern auch ihr Angebot an Apps für Android und iOS ausgebaut. Als Fritzbox-Besitzer sollten Sie deshalb immer einmal einen Blick auf das AVM-App-Sortiment in den einschlägigen Apps Stores wie im Google Play Store beziehungsweise im Apple App Store werfen.

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Die WLAN-Pegelanzeige hilft Ihnen dabei, den optimalen Standort für die Fritzbox zu finden.

Die kleinen Anwendungen helfen sowohl beim Einrichten der Fritzbox als auch beim täglichen Umgang mit ihr. So verrät Ihnen zum Beispiel die FritzApp WLAN (derzeit nur Android) den optimalen Ort zur Aufstellung des Routers: Begibt man sich mit dem Smartphone dorthin, wo man später guten WLAN-Empfang braucht, zeigt die App den WLAN-Signalpegel an. So lässt sich etwa austesten, ob die Fritzbox besser stehen oder liegen sollte und welche Auswirkungen Änderungen ihres Aufstellungsorts auf den WLAN-Empfang haben.

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AVMs FritzApp WLAN bietet eine Reihe praxisgerechter Hilfsfunktionen zur WLAN-Nutzung/Einrichtung.

Darüber hinaus zeigt die App auch die Signalpegel fremder WLANs an und kann per Kurzstreckenfunk NFC die Einstellungen für den WLAN-Gastzugang an ein anderes Smartphone übertragen, auf dem ebenfalls die FritzApp WLAN läuft.

2. Komfortabler Gastzugang mit FritzOS 6.20

Gute Ideen hat AVM auch zum Gastzugang, mit dem man Besuchern den Zutritt zum eigenen WLAN erlauben kann. Der Gastzugang zum eigenen WLAN lässt sich nämlich jetzt noch bequemer nutzen und teilen. So lässt sich zum Beispiel festlegen, dass Gäste zwar surfen und mailen, aber keine haftungsrechtlich bedenklichen Filesharing-Anwendungen (Up- und Download-Portale) nutzen können.

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Gastzugang leichtgemacht: Per QR-Code lassen sich die Einstellungen für den WLAN-Zugang veröffentlichen.

Auch lässt sich der Gastzugang mit FritzOS 6.20 nach einer bestimmten Nutzungsdauer automatisch deaktivieren. Und der Fritzbox-Besitzer kann einstellen, ob sich je nach Bedürfnis mehrere Gäste untereinander sehen dürfen oder nicht. Das Highlight bietet die Option, alle relevanten Angaben wie Name des Funknetzes und Netzwerkschlüssel in einem QR-Code zu verpacken. Mit der FritzApp WLAN oder einer QR-Code-Scanner-App wie QRafter (iOS) lassen sich die gescannten Daten dann automatisch zur Anmeldung am Gast-WLAN übernehmen. Cafes oder Betreiber von Warteräumen können den Code ausdrucken und ihren Kunden beziehungsweise Gästen somit komfortabel zur Verfügung stellen.

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Ein- und Ausschalten von Steckdosen ist auch bei Sonnenauf- oder -untergang möglich.

3. Fernzugriff mit MyFritz App

Mit der MyFritz App können Android- und iOS-User von unterwegs auf ihre Fritzbox zugreifen, um zum Beispiel den in der Box integrierten Anrufbeantworter bequem abzuhören. Und wer Smart-Home-Produkte von AVM wie etwa die Schaltsteckdose FritzDECT 200 installiert hat, kann diese aus der Ferne ein- oder ausschalten oder deren Sensoren auslesen. Auch diese Möglichkeiten des Fernzugriffs auf die Fritzbox daheim wurden vom Hersteller erweitert.

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Die MyFritz App stellt bei Bedarf den Zugriff aus der Ferne auf die Fritzbox zu Hause her.

Besonders interessant ist der Zugriff auf die NAS-Funktion der Fritzbox: Deren interner Speicher oder ein per USB angeschlossener Speicher lassen sich als "Private Cloud" nutzen. Über die App kann man dort gespeicherte Daten herunterladen oder vom Mobilgerät auf dem NAS (Netzwerkspeicher) sichern. Die App ermöglicht sogar die automatische Sicherung von mit dem Smartphone aufgenommenen Fotos auf dem NAS.

Überdies lassen sich dort abgelegte Dateien jetzt auch per übermittelten Download-Link weiterreichen. Erweitert wurden auch die Smart-Home-Funktionen der Fritzboxen. Schon seit Längerem kann die Fritz-DECT 200 zum Beispiel den Stromverbrauch eines angeschlossenen Gerätes messen. Neu ist nun: Schaltet das Gerät auf Standby, erkennt die Fritzbox dies und schaltet es auf Wunsch komplett aus.

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Die NAS-Funktion der Fritzbox ermöglicht zum Beispiel das Archivieren von Smartphone- Fotos oder Musik-Dateien.

Weiterhin lässt sich die gemessene Raumtemperatur abrufen - entweder auf der Web-Oberfläche oder in der App. In Vorbereitung ist laut AVM außerdem ein Widget für Android-Smartphones, das die wichtigste Smart- Home-Schaltfunktion direkt auf dem Display platziert.

4. Smartphone als Nebenstelle im Festnetz

Mit der FritzApp Fon wird das Android-Gerät oder iPhone zum schnurlosen Festnetz-Telefon. Denn die für Android- und iOS-Geräte erhältliche FritzApp Fon macht ein per WLAN an der Fritzbox angemeldetes Smartphone zur Nebenstelle für deren Telefoniefunktionen. So können Sie mit Ihrem Smartphone zu Hause zum Beispiel über Ihren Festznetzanschluss oder über einen in der Fritzbox eingestellten VoIP-Provider telefonieren.

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Nachrichtenzentrale: Mitteilungen auf dem Anrufbeantworter lassen sich per E-Mail weiterleiten.

So kann man beispielsweise vom oft günstigeren Festnetztarif profitieren. Außerdem ermöglicht Ihnen die App den Zugriff vom Smartphone auf das in der Fritzbox gespeicherte Telefonbuch. Die Einträge daraus lassen sich dann natürlich auch in das Telefonbuch des Smartphones übernehmen. Eine weitere interessante Anwendungsmöglichkeit ergibt sich, wenn Sie einen VPN-Zugang zu Ihrer Fritzbox einrichten: Wie das für verschiedene Client-Betriebssysteme geht, erklärt AVM unter avm.de.

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Virtuelle Nebenstelle: Über FritzApp Fon meldet sich das Smartphone zum Telefonieren an der Fritzbox an.

Nutzt die FritzApp Fon dann diese Verbindung, können Sie von unterwegs - zum Beispiel per WLAN-Hotspot im Cafe oder Hotel - Telefonate über Ihren heimischen Festnetzanschluss führen. Auf dem Telefondisplay des Angerufenen erscheint dann Ihre normale Festnetz- oder VoIP-Rufnummer.

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Zugangskontrolle: Fritz OS 6.20 kann die Internetnutzung filtern, und zwar nach Profilen und/oder angedockten Geräten.

5. Moderner telefonieren

Fritz OS 6.20 bietet auch neue Funktionen rund um Telefonie, Fax und Anrufbeantworter. Hat jemand zum Beispiel eine neue Nachricht auf dem in der Fritzbox integrierten Anrufbeantworter hinterlassen, lässt sich diese gesprochenen Nachricht als Audiodatei an eine E-Mail-Adresse weitermelden. Die entsprechenden Einstellungen nehmen Sie in der Fritzbox unter Telefonie/Anrufbeantworter vor.

Interessant sind aber auch die Möglichkeiten, die sich rund um den Fax-Empfang ergeben: Wird eine Rufnummer für die Annahme von Fernkopien eingerichtet, lassen sich dort angekommene Seiten ebenfalls per E-Mail weiterschicken. Das ist sogar mit mehreren "Fax-Empfangsboxen" möglich, die sich dann bei Bedarf an unterschiedliche E-Mail-Zieladressen weiterleiten lassen. Diese Funktion ist nicht zuletzt für kleine Firmen und Bürogemeinschaften ein Thema.

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Nützliche Helfer: Software-Assistenten führen durch alle wichtigen Einstellungen und Funktionen der Fritzbox.

Es gibt sogar Businesskunden, die alle zehn von der Fritzbox unterstützten Empfangsrufnummern nur als Fax-Boxen einsetzen und den AVM-Router somit als günstigen Fax-Server nutzen. Und AVM plant noch weitere Funktionen - wie etwa die Verknüpfung mit IP-Türsprechstellen: Dann wird die Fritzbox das Klingeln an der Tür auf den AVM-eigenen "FritzFons" mit Live-Kamerabild melden können.

6. Kindersicherung und Filterfunktionen

Die ursprüngliche Kindersicherung der Fritzbox hat sich jetzt zu einem umfassenden, fein einstellbaren Filtersystem gewandelt. Das gilt sowohl für den Gastzugang als auch zur individuellen Anpassung von Internetberechtigungen von Familienmitgliedern oder auch für die Mitarbeiter einer Firma. Zu diesem Zweck lassen sich mehrere Profile für die an der Fritzbox angemeldeten Endgeräte anlegen.

Für diese Profile kann der Besitzer der Fritzbox Beschränkungen erstellen, etwa eine zeitliche Zugangskontrolle, Zeitbudgets, gesperrte Netzwerkanwendungen (zum Beispiel FTP, BitTorrent oder eMule) sowie White- oder Blacklists (also positive oder negative Sperrlisten). Die Sperren gelten nicht nur fürs Internet, sondern auch für Verbindungen im eigenen (Heim-)Netzwerk. Um gezielt jugendgefährdende Inhalte auszuschließen, kann Fritz OS das sogenannte BPjM-Modul aktivieren - eine versteckte Sperrliste der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien.

Dabei zeigen viele Details, dass sich die Programmierer Gedanken zur Praxis gemacht haben: Aktiviert man zum Beispiel die gerätebezogene Filterung, lässt sich ein eingeschränktes Standardprofil festlegen, das automatisch für alle neuen Geräte gilt, die sich an der Fritzbox anmelden.

7. Assistenten, Diagnose und praktische Details

Bei dem großen Funktionsumfang der Fritzbox-Software kann man schon mal den Überblick verlieren. Das hat zum Nutzen der Anwender auch AVM erkannt und mit vielen praxisgerechten Details für Abhilfe gesorgt. So findet sich gleich auf der Übersichtsseite der Web-Oberfläche der Link Assistenten, über den geführte Einstellmenüs für die wichtigsten Funktionen bereitstehen. Unter Diagnose kann die Fritzbox ihre eigene Hardware sowie angeschlossene Netzwerkgeräte überprüfen, aber auch sicherheitsrelevante Einstellungen anzeigen.

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Individuell: Über die Benutzerverwaltung lässt sich der Zugriff auf einzelne Funktionen der Fritzbox steuern.

Von dort aus gelangt man teilweise mit nur einem Klick über Direktlinks zum zuständigen Menüpunkt, um zum Beispiel eine unbeabsichtigte Freigabe oder Aktivierung zu ändern. Neu ist auch eine gezielte Benutzersteuerung für die Fritzbox, sodass beispielsweise andere Familienmitglieder oder Mitbewohner zwar die Ruflisten oder Telefonbücher innerhalb der Fritzbox anschauen, aber keine Änderungen an deren Einträgen oder anderen Einstellungen des Routers vornehmen können - sei es nun versehentlich oder mit voller Absicht. All diese Funktionen lassen sich bequem einrichten.

Denn die Benutzeroberfläche der Fritzbox lässt sich an jedem PC aufrufen, der mit der Fritzbox verbunden ist. Sie öffnen dazu auf dem PC Ihren Internet-Browser. Geben Sie in die Adresszeile des Browsers (dort wo Sie sonst Internetadressen eintippen) fritz.box ein und drücken Sie die [Enter]-Taste. Die Benutzeroberfläche Ihrer Fritzbox wird dann für Ihre Einstellungen geöffnet.

Neben den erwähnten Funktionen bietet das neue Fritz OS noch viele weitere nützliche Details. Eine gute Anlaufstelle für Informationen und Hinweise dazu ist der Servicebereich auf der Webseite von AVM. Dort warten Anleitungen, Praxistipps und sogar Erklärvideos auf Sie - sauber sortiert nach den jeweiligen AVM-Geräten.

Tipp 8: Noch mehr Apps von AVM

Neben FritzApp WLAN, MyFritz App und FritzApp Fon bietet AVM noch andere spannende Apps an. Alle sind erfreulicherweise gratis, da die Berliner ihre Software als Service rund um die von ihnen verkaufte Hardware betrachten. Dabei ist das Angebot für Android allerdings etwas umfangreicher als das für iOS - schließlich räumt das Google-System den Programmierern mehr Freiheiten beim Zugriff auf System- und Netzwerkfunktionen ein.

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Entertainer: FritzApp Media spielt Multimedia-Inhalte ab, die auf dem Fritzbox-NAS liegen.

So gibt es FritzApp Media bislang nur für Android. Die App versteht sich als Fernbedienung für die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten, die auf dem NAS-Speicher einer Fritzbox abgelegt sind. Sie lassen sich wahlweise auf dem Smartphone beziehungsweise Tablet selbst abspielen, aber auch auf einem DLNA-kompatiblen Zielgerät wie etwa einem DLNA-fähigen Fernseher oder einer Stereoanlage.

Wer ein Android-Smartphone oder Tablet besitzt, für das er derzeit keine Verwendung hat, kann dieses Gerät mit FritzApp Cam zu einer IP-Überwachungskamera umfunktionieren. Die so erzeugte Kamera kann bei erkannter Bewegung Benachrichtigungen per E-Mail oder WhatsApp absetzen. Das Kamerabild lässt sich außerdem per Firefox Sync an den gleichnamigen Browser übertragen und/oder per Bluetooth oder Wi-Fi Direct an dafür ausgelegte und eingeschaltete Empfangsgeräte weiterleiten.

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Sicherheitsdienst: FritzApp Cam macht aus alten Android-Phones Überwachungskameras.

Und wer einen Kabelanschluss und den neuen FritzWLAN Repeater DVB-C von AVM hat, kann Letzteren an die Kabel-Dose anschließen und dann mit der für iOS und Android erhältlichen FritzApp TV per WLAN alle frei empfangbaren TV-Programme auf Smartphone oder Tablet betrachten. Dabei sollten Sie auf einen stabilen Datentransfer achten.

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