Stress- und straffrei telefonieren

Freisprechen beim Auto fahren

Die Palette der Freisprecheinrichtungen für Handys reicht vom einfachen Headset bis zum mit Touchscreen gesteuertem Gerät mit Bluetooth. Soll beim Autofahren telefoniert werden, ist dieses Zubehör unentbehrlich.

Freisprechen im Auto

© Archiv

Die Hände sollen während der Fahrt ans Steuer.

Für viele Menschen - egal, ob jung oder alt - gehört das Mobiltelefon zur persönlichen Grundausstattung. Vom einst klobigen, schweren und teuren Extra mauserte es sich in nur wenigen Jahren zum netten, kleinen, vor allem preiswerten "must have" mit vielen Extras. Natürlich soll das Handy auch im Auto und während der Fahrt genutzt werden. Kein Problem, wenn man dabei einiges beachtet.Dass beim Autofahren die Hände nichts am Mobiltelefon zu suchen haben, sollte mittlerweile jeder Führerscheininhaber wissen. Trotzdem: Klingelt das Telefon, ist die Versuchung groß, trotz Verbot danach zu greifen. Wer's tut, riskiert nicht nur ein Bußgeld von 40 Euro, sondern zusätzlich noch einen Punkt im Flensburger Zentralverkehrsregister.

Der Gesetzgeber hat das Benutzen eines Mobiltelefons im Fahrzeug im § 23 Absatz 1a der Straßenverkehrsordnung zwar geregelt, doch was genau als Verstoß gegen diesen Paragrafen zu werten ist und was nicht, scheint nicht so eindeutig zu sein. So hat dieses Thema bereits viele Gerichte in Deutschland mehr oder weniger beschäftigt. Auf Seite 3 finden Sie zum Thema "Handy- Verbot für Fahrzeugführer" einige Beispiele, was erlaubt ist und was nicht.

Mit oder ohne Kabel

Wer beim Autofahren telefonieren will und dabei vor dem Gesetzgeber auf der sicheren Seite sein möchte, kommt um eine Freisprecheinrichtung nicht umhin. Das sollte heutzutage kein Problem sein, denn bei den Freisprecheinrichtungen hat, ähnlich wie bei den Mobiltelefonen, sowohl der technische Fortschritt als auch der preisliche Verfall keinen Halt gemacht. Musste man vor etwa zehn Jahren noch umgerechnet rund 300 Euro für eine Freisprecheinrichtung zahlen, gibt es sie heute bereits für unter 100 Euro. Dabei sorgen vor allem moderne drahtlose Verbindungstechnologien wie Bluetooth für einen hohen Komfort. Ein Festeinbau samt zum Teil aufwendiger Verdrahtung ist überflüssig.

Telefonieren beim Autofahren

Finden Sie das Handy-Verbot am Ohr während der Fahrt gut?

Ja, so können Unfälle vermieden werden.78.6%
Nein, das Verbot ist völliger Quatsch.19.6%
Bin unentschlossen.1.8%

Wurden Handy und Freisprechanlage einmalig miteinander "bekannt" gemacht, muss sich das Handy in Zukunft nur noch irgendwo in Reichweite der Freisprecheinrichtung befinden und schon kann man telefonieren, ohne das Handy in die Hand nehmen zu müssen. Fast jedem aktuellen Handy liegt ein drahtgebundenes Headset bei, das aus Ohrhörer (mono oder stereo) und Mikrofon besteht. Wer wenig telefoniert und nicht allzu viel Komfort beansprucht, ist mit dieser Freisprecheinrichtung sicherlich gut bedient. Es genügt, das Headset per Kabel mit dem Handy zu verbinden, um dann Telefongespräche entgegenzunehmen oder per Sprachsteuerung das Handy zu bedienen.

Die Sprachqualität und die Verständlichkeit unterscheiden sich dabei kaum vom Telefonieren ohne Headset. Einzig die Verkabelung ist nicht jedermanns Sache und muss man mal den Kopf etwas mehr zur Seite drehen, löst sich schon mal der Ohrhörer vom Ohr. Vor allem beim Autofahren ist das lästig und mindert die Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr.Die in jedem modernen Handy enthaltene Bluetooth-Schnittstelle vereinfacht nicht nur die Verbindung mit Freisprecheinrichtungen, sie erhöht darüber hinaus den Bedienkomfort enorm. Abhängig von Telefon und Freisprecheinrichtung sind damit nahezu alle Funktionen des Telefons über die Freisprecheinrichtung zu erreichen und auszuführen. Einfachere Bluetooth-Headsets erlauben neben der Gesprächsannahme genau wie die Kabel gebundenen Headsets die Bedienung des Handys per Sprachsteuerung.

Freisprechen im Auto

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Das JBL OnTour XTB ist Freisprecheinrichtung und Audio-Lautsprechersystem zugleich und ist allerdings mehr fürs Wohnzimmer als fürs Auto geeignet.

Allerdings kommt man bei den Bluetooth-Freisprechern trotzdem nicht ganz ohne Kabel aus. Denn sie benötigen Strom, um zu funktionieren, und die meisten Freisprecheinrichtungen sind mit einem Akku bestückt. Dessen Kapazität ist begrenzt und irgendwann muss der Akku über die Bordelektrik des Autos oder mit einem Netzteil wieder aufgeladen werden. Eine interessante Lösung zur Stromversorgung der Freisprechanlage hat sich die Firma iqua bei der Freisprecheinrichtung "Vizor Sun" einfallen lassen. Hier wird der Akku mit Solarzellen gepuffert, die ins Gehäuse integriert sind. Bei genügend Tageslicht sorgt der "Solarstrom" für einen ständig geladenen Akku und somit für ein betriebsbereites Gerät.

Was moderne Navis heutzutage können, steht auf Seite 2...

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