Fotos drucken, aber richtig gut und dabei Geld sparen

Fotodruck ohne überflüssige Kosten - Geld sparen leicht gemacht

Wenn Sie Ihre Fotos zu Hause drucken möchten, gilt es, einige Dinge zu beachten. Denn jeder Fehldruck kostet unnötig Geld, da die Verbrauchsmaterialien wie Fotopapier und Farbe recht teuer sind.

Tipps für den Fotodruck

© Archiv

Ein Drucker verewigt die schönsten Erinnerungen auf Papier.

Deshalb ist es beim Fotodruck wichtig, dass man vor dem eigentlichen Druck alle Parameter, wie das digitale Bild, die Druckereigenschaften, das Druckerpapier und die Druckfarben optimal aufeinander abstimmt. Auf einige Probedrucke ist man dabei allerdings angewiesen. Wenn man die beste Mixtur gefunden hat, kann man in der Regel den Fotoprint kaum noch vom Laborfoto unterscheiden.

Tipp 1: Die Verbrauchsmaterialien

Wir möchten Sie hier und im weiteren Verlauf über die Verbrauchsmaterialien für den Fotodruck mit Tintenstrahldruckern informieren.

Bei Thermosublimationsdruckern ist die Auswahl sehr beschränkt, und man ist aufgrund der Bauweise in der Regel an die Papiere und Farbfolienkartuschen der Druckerhersteller gebunden. Farblaserdrucker eignen sich eher für den Ausdruck von Grafiken und gemalten Bildern, außerdem ist aufgrund der Papierführung beim Laserdrucker ein randloser Druck nicht möglich. Für den Fotodruck sollten Sie immer auf die Verbrauchsmaterialien der Druckerhersteller zurückgreifen. Fremdtinten oder -papiere sind eher für den Dokumentendruck geeignet.

Tipps für den Fotodruck

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Ein Drucker verewigt die schönsten Erinnerungen auf Papier.

Im schlimmsten Fall können Sie den Drucker oder das Druckbild beschädigen, sei es durch eine andere chemische Zusammensetzung der Tinte oder schlecht trocknende Papieroberflächen, die ein Zusammenkleben oder Verwischen der Papieroberflächen verursachen. Oft erzeugen Drucker mit Fremdtinten auch eine ganz andere Farbmischung als mit den Originaltinten, was gerade beim Fotodruck zu Farbstichen oder -verfälschungen führen kann.

Die Papiere und Tinten der Druckerhersteller sind immer genau auf die jeweils kompatiblen Drucker aus eigener Produktion abgestimmt. Dass die Entwicklung dabei immer weitergeht, lässt sich daran erkennen, dass die Patronen älterer Drucker nicht mehr in die Folgemodelle passen. Bei den Papieren sind die Einsatzmöglichkeiten jedoch über mehrere Druckergenerationen möglich. Allerdings sollte man auch hier die Empfehlungen des jeweiligen Druckerherstellers gerade bei dem hochkomplexen Fotodruck befolgen. Nur so lassen sich bei Tintendruckern die Vorteile der neuesten Tinten- und Papiergenerationen in ein optimales Druckergebnis umsetzen. Wenn es der Drucker erlaubt, sollte man beim Fotodruck unbedingt die Möglichkeit des Einsatzes von Fototinten nutzen. Diese erweitern den Farbraum um ein Vielfaches, das Foto wirkt viel natürlicher, als mit nur drei Grundfarben gedruckt. Profidrucker enthalten bis zu 10 einzelne Farben.Es gibt zwei Arten von Druckertinten, Dye-(sprich Dai) und Pigment-Tinten. Für Grafiken und Fotos bietet Dye-Tinte beste Eigenschaften, weil sich die in Flüssigkeit gelösten Farbpixel eben auf dem Papier verteilen. Das Licht reflektiert sich gleichmäßig, was den Eindruck von einer kräftigen Farbe macht. Der Nachteil: Kommt man mit etwas Feuchtem wie zum Beispiel einem Marker auf den Ausdruck, kann die Tinte verschmieren, da sich die Farbe in der Feuchtigkeit wieder löst. Das ist aber von Papier zu Papier unterschiedlich. Ein Molekül einer Dye-Tinte ist etwa 2 Nanometer (2 Milliardstel Meter) groß. Bei der zweiten Tintenart befinden sich in einer Trägerflüssigkeit Farbpigmente, die sich nicht im Wasser lösen. Ein Pigmentpartikel hat eine Größe von etwa 50 bis 150 Nanometer, also um ein Vielfaches größer als ein Dye-Molekül. Farbpigmente verschmieren nicht so schnell, wenn das Papier mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Oft wirken die Ausdrucke mit Farbpigmenten jedoch blass und fahl, da sich das Licht diffus reflektiert. Fotos mit Dye-Tinten wirken brillanter. Epson hat es aber beispielsweise in seinen neuen Druckern geschafft, Pigment-Tinte zu entwickeln, die auf Fotopapier kaum noch einen Unterschied zur Dye-Tinte zeigen, was die Leuchtkraft angeht. Das wird beispielsweise durch eine farblose Ausgleichsschicht erreicht, die die Höhen und Tiefen der Pigmentpartikel auf der Papieroberfläche ausgleicht. Das einfallende Licht wird dadurch gleichmäßiger zum Betrachter hin reflektiert.

Welches Papier das Richtige ist und inwiefern Kompression und Dateiformat der Fotos über gute oder schlechte Qualität entscheiden, steht auf Seite 2...

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Software:Audio, Video, Foto

Mit einigen Referenzbildern lassen sich Monitor- und Druckerbild annähernd aufeinander abstimmen.

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